Riesiger Steuerbetrug – Berliner Autohausgruppe unter Verdacht
Ermittler haben bei Durchsuchungen in zehn Ländern neun Verdächtige festgenommen und Luxusgüter beschlagnahmt. Es geht um einen Steuerschaden von 103 Millionen Euro.
Milliardenschaden, internationale Verflechtungen und ein Wettlauf gegen die Verjährung: Warum die Ermittlungen im größten Steuerskandal der Republik so schwierig sind.
Ermittler haben bei Durchsuchungen in zehn Ländern neun Verdächtige festgenommen und Luxusgüter beschlagnahmt. Es geht um einen Steuerschaden von 103 Millionen Euro.
In dem Mammutprozess bemängelt ein Londoner Richter die Beweise der dänischen Steuerbehörde Skat. Der Staat will das Geld aus dem Cum-ex-Steuerbetrug weiterhin zurückholen und hat Berufung angekündigt.
Die Deutsche Steuergewerkschaft Hessen fordert eine Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Auch die frühere Cum-Ex-Staatsanwältin Anne Brorhilker will das „Silo-Denken“ der Behörden aufbrechen.
Steuerfahnder in Nordrhein-Westfalen nehmen Influencer ins Visier – im bevölkerungsreichsten Bundesland laufen bereits rund 200 Strafverfahren. Viele weitere dürften bald dazukommen.Im Fokus der Ermittlungen stehen die „großen Fische“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will verstärkt gegen Steuerbetrug vorgehen. Allerdings will er sich noch nicht festlegen, wie er mit Warnungen umgehen will, dass die juristische Aufarbeitung sogenannter CumEx- und CumCum-Fälle behindert wird.
Die Ampel habe zu wenig gegen Steuerbetrug im großen Stil getan, sagt die frühere Ermittlerin Anne Brorhilker. Als neuer Finanzminister dürfe Lars Klingbeil keine Zeit verlieren, sonst würden Beweismittel vernichtet.
Mit einem Firmengeflecht sollen mehrere Männer Steuern im großen Stil hinterzogen haben: Steuer- und Zollfahnder haben bei Durchsuchungen am Freitag Vermögen im Wert von mehr als 14 Millionen Euro gesichert. Auch um zahlreiche Verkäufe nach Russland geht es.
Zollfahnder haben in Hessen und im Saarland palettenweise illegaler Tabakwaren sichergestellt. Darunter 210.000 „Vapes“. Zwei Männer wurden festgenommen. Der Steuerschaden geht in die Millionen.
Ein dänisches Gericht hat den britischen Hedgefonds-Manager Shah wegen Steuerbetrugs zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Der Gewinn aus den Cum-ex-Geschäften soll 1,3 Milliarden Euro betragen haben.
Der US-Präsident hatte mehrmals versichert, sich in die juristischen Probleme seines Sohnes nicht einzumischen. Nun begnadigt er ihn doch. Hunter Biden sei von der Justiz „ungerecht“ behandelt worden.
Hanno Berger, eine der Schlüsselfiguren im größten Steuerbetrugsfall der Bundesrepublik, den Cum-Ex-Geschäften, ist zum zweiten Mal rechtskräftig wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden. Nun erwarten den Rechtsanwalt weitere Jahre im Gefängnis.
Schlag gegen organisierte Kriminalität: Durch den Verkauf von mehr als 37 Millionen Litern unversteuerten Schmieröls als Dieselkraftstoff sollen dem Staat Steuereinnahmen in Millionenhöhe entgangen sein.
In Italien geben 45 Prozent der Bürger an, keinen Cent Einkommen zu haben. Die Steuerlast ist ungleich verteilt. In Deutschland dagegen tragen mehr Einwohner zum Steueraufkommen bei. Wie erklärt sich das?
Was gibt's da ‒ außer Geld? Solche Sätze hört unser Autor zuhauf. Hat sein Heimatland Luxemburg wirklich nicht mehr zu bieten? Doch: Adelige, Alkoholiker und Betrüger.
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Seit vier Jahren ermittelt die Staatsanwaltschaft in Madrid gegen Carlo Ancelotti. Sie wirft dem Fußballtrainer Steuerbetrug mithilfe eines „verwirrenden“ Systems vor. Nun fordert sie eine lange Haftstrafe.
Viele Jahre war Allen Weisselberg Finanzchef der Trump Organization. Unter anderem wegen Steuerbetrugs während dieser Zeit saß er bereits im Gefängnis – jetzt hat er sich abermals schuldig bekannt.
Der Sohn des US-Präsidenten Joe Biden soll rund 1,4 Millionen Steuern nicht gezahlt haben und indes seinen extravaganten Lebensstil finanziert haben. Der 53-Jährige bestreitet den Vorwurf. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 17 Jahre Gefängnis.
Der Sohn des US-Präsidenten bestreitet vor Gericht den Vorwurf des Steuerbetrugs. Die Anklage wirft ihm vor, Millionen für seinen extravaganten Lebensstil ausgegeben zu haben, statt Steuern zu zahlen.
Die Tochter des früheren bayerischen Finanzministers Gerold Tandler hat Millionenprovisionen für Geschäfte mit Corona-Masken erhalten, aber nicht ordnungsgemäß versteuert. Ein Gericht verurteilte sie nun zu viereinhalb Jahren Haft.
Griechenland geht in Sachen Steuerhinterziehung neue Wege – Denunzierung kann sich für jene lohnen, die auf Anonymität verzichten. Doch macht Athen wirklich ernst?
Die spanische Steuerbehörde wirft dem Fußballtrainer vor, Verdienste aus seinen Imagerechten im Jahr 2014 nicht versteuert zu haben. Laut Gericht habe Ancelotti die Tat bereits „eingeräumt“.
Das Rhein-Main-Gebiet lag am Mittwoch im Fokus einer bundesweiten Kontrolle gegen Schwarzarbeit und Steuerbetrug im Bau. Rund 30 Objekte wurden in Frankfurt durchsucht.
Die Politikertochter Andrea Tandler sitzt seit Januar in Untersuchungshaft. Nun hat die Staatsanwaltschaft München Anklage erhoben – wegen Steuerhinterziehung über 23,5 Millionen Euro.
Auf das hartnäckige Betreiben der Regierung in Kopenhagen hin wird Sanjay Shah zeitnah von den Vereinigten Arabischen Emiraten an die dänischen Behörden ausgeliefert.
Wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit Steuerbetrug sind fünf Banken und Finanzinstitute in und bei Paris durchsucht worden. Auch deutsche Ermittler sind beteiligt.
Ein geringer Betrag mit beträchtlichen Folgen: Ein Gericht in Manhattan verhängt gegen den Immobilienkonzern des ehemaligen US-Präsidenten eine Geldstrafe von 1,6 Millionen Dollar wegen Steuerbetrugs.
Die EU-Mehrwertsteuerregeln sind veraltet und tragen der Digitalisierung zu wenig Rechnung. Brüssel will das jetzt ändern.
Trump-Gruppe wegen Steuerbetrugs verurteilt. Weitere Ermittlungen drohen.
Fälschung von Buchführungsunterlagen und Steuerbetrug: Eine Jury in New York hat die Firmengruppe des früheren US-Präsidenten verurteilt – Trump selbst wurde nicht angeklagt, habe den Betrug aber gebilligt.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 73-Jährigen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vor. Schuhbecks Anwalt sieht dafür keine ausreichenden Beweise. Sollten sich die Vorwürfe jedoch bewahrheiten, droht dem Unternehmer eine Haftstrafe.
Laut Ermittlern soll sie den spanischen Fiskus um 14,5 Millionen Euro betrogen haben. Ein Gericht bei Barcelona lässt die Anklage gegen den kolumbianischen Popstar zu.
Die kolumbianische Popsängerin soll dem spanischen Fiskus zwischen 2012 und 2014 14,5 Millionen Euro Steuern vorenthalten haben. Shakira weist die Vorwürfe zurück und wirft der Staatsanwaltschaft „unlautere Methoden“ vor.
Pop-Superstar Shakira droht in Spanien eine hohe Haftstrafe wegen Steuerbetrugs: Die spanische Staatsanwaltschaft wirft der Kolumbianerin vor, 14,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Die 45-Jährige weist die Vorwürfe zurück.
McKinsey ist ins Visier der französischen Steuerfahnder geraten: In dieser Woche haben Beamte die Landeszentrale in Paris durchsucht. Das Unternehmen sieht sich zu Unrecht an den Pranger gestellt.
Neun Jahre lang hatte die britische Kriminalpolizei wegen Geldwäsche und Steuerbetrugs nach der Frau gefahndet – gefasst wurde sie am Sonntag beim Gassigehen mit ihren Hunden in einem spanischen Dorf.