Luxus im Netz
Für Luxusmarken ist das Internet bisher noch kein wichtiger Vertriebskanal. Dabei sind die Käufer ihrer Produkte im Netz sehr aktiv und zeigen sich sogar offen gegenüber Online-Werbung, hat eine Studie ergeben.
Für Luxusmarken ist das Internet bisher noch kein wichtiger Vertriebskanal. Dabei sind die Käufer ihrer Produkte im Netz sehr aktiv und zeigen sich sogar offen gegenüber Online-Werbung, hat eine Studie ergeben.
Steve Ballmer, der Chef des Softwareriesen Microsoft, gibt sich Google nicht geschlagen. "Google dominiert den Suchmarkt, hat aber die Schlacht noch nicht gewonnen", sagte Ballmer.
Nur wer dieses Zitat ganz langsam liest, versteht, was sich in den vergangenen sieben Jahren beim amerikanischen Computer- und Softwarehersteller Sun Microsystems verändert hat: „Die Menschheit muss gegen zwei Unternehmen kämpfen, nämlich gegen IBM Global Services und Microsoft. Und wir sind der Anführer der aufständischen Truppen." Das ist ein Zitat von Scott McNealy, dem Mitbegründer von Sun, und es stammt aus dem Jahr 2002.
Microsoft bringt den Internet Explorer 8 auf den Markt. Doch der Browser ist nicht gut genug, um verlorene Marktanteile zurück zu holen. Und ehrlich gesagt: Wer sich als Monopolist so verhält wie Microsoft, hat es auch nicht verdient.
Microsoft bringt das Internet in die Tischplatte. Der "Surface" hat einen berührungsempfindlichen Bildschirm, kann Barcodes von Produkten lesen und Routen erstellen. Vor allem Geschäfte oder Hotels sollen den Tisch für 11.000 Euro kaufen.
Microsoft bringt das Internet in die Tischplatte. Der "Surface" hat einen berührungsempfindlichen Bildschirm, kann Barcodes von Produkten lesen und Routen erstellen. Vor allem Geschäfte oder Hotels sollen den Tisch für 11.000 Euro kaufen.
Marco Börries, der "deutsche Bill Gates", verlässt Yahoo aus familiären Gründen. Börries war die ständige Pendelei zwischen dem Silicony Valley und Hamburg leid.
Apple hat den Mobilfunk mit dem iPhone stärker verändert als bisher sichtbar war. Es ist aber nicht allein das smarte Gerät, das den andern Anbietern das Leben schwer macht. Apples Geschäftsmodell macht ihnen Sorge. Daher setzen Nokia, Microsoft und auch Google jetzt zum Gegenschlag an - und kopieren einfach die Apple-Strategie.
Ab Montag trifft sich die Mobilfunkbranche für vier Tage zu ihrer Leitmesse in Barcelona. Die wird so bunt sein wie immer - nur etwas kleiner und etwas leiser. Die Krise hat auch die bisher vom Wachstum verwöhnten Handyhersteller erreicht. Jetzt zählen tragkräftige Geschäftsmodelle mehr als schicke aber kaum realisierbare Ideen. Dabei wird es in der Branche gerade richtig spannend. Der Kampf der Betriebssysteme auf dem Handy schwenkt in seine Endphase ein. Nokia oder Microsoft Apple oder Google - das ist jetzt die Frage.
Microsoft-Gründer Bill Gates ist der Star in Davos. Er erhält mit seiner Stiftung das größte Echo in den Medien. Von den deutschen Managern kommt nur RWE-Chef Jürgen Großmann nach einer Untersuchung der Analysegesellschaft Media-Tenor in die Spitzengruppe derjenigen, die am meisten erwähnt werden. Media-Tenor-Gründer Roland Schatz findet das schade. Er meint, die deutschen Manager könnten in Davos viel mehr aus sich machen.
Die Krise hat Zahl und Höhe der Investitionen in Internetunternehmen seit Mitte 2008 spürbar abgekühlt. Die Amerikaner haben trotzdem vor allem in Online-Publikationen und soziale Netzwerke investiert. In Deutschland wurden neben sozialen Netzwerken auch Online-Spieleanbieter gekauft.
Cloud Computing heißt das neue Schlachtfeld der Internetkonzerne. Programme und Daten werden dabei in riesigen Rechenzentren und nicht mehr auf heimischen Computern verwaltet. Google-Manager Matt Glotzbach erwartet die Umschichtung der Informationstechnik in die Wolke innerhalb der kommenden fünf Jahre.
Selbst wenn die Internetbranche weiter wächst, wird die Wirtschaftskrise Spuren hinterlassen, weil die Anzeigenkunden sparen oder ganz verschwinden, weil die Börse als Exit ausfällt und weil die Anschlussfinanzierungen fehlen. Jetzt schlägt die Stunde der finanzstarken Unternehmen, die für kleines Geld echte Perlen kaufen können. 8 Thesen für das Internet-Jahr 2009.
Nach 100 Tagen aus dem Beta-Status heraus: Googles neuer Browser Chrome hält den Geschwindigkeitsrekord in jeder Hinsicht.
Mit seinem generalüberholten "Windows Live" hat Microsoft einen großen Schritt Richtung "Cloud Computing" unternommen und dabei sogar Google überholt. Alles hängt nun davon ab, ob Microsoft mit guten Online-Versionen von Word und Excel im Netz richtig Gas gibt.
Robbie Bach, President Entertainment and Devices of Microsoft, won't give the mobile operating system for free, won't integrate a blu ray player in the Xbox 360 and doesn't expect further price cuts in the console market.
Die deutschen Internetunternehmen sehen sich für den Abschwung gut gerüstet. Der Druck, dass Unternehmen nun Effizienzvorteile schneller erzielen müssen oder dass Konsumenten jetzt einfach sparen müssen, könnte dem Internet sogar Auftrieb geben, wie eine Umfrage zeigt. Leidtragende sind bisher nur einige Online-Werber und Start-ups.
Jerry Yang gibt nach dem Platzen des Werbedeals mit Google auf und bietet Yahoo dem Konkurrenten Microsoft zum Kauf an. Allerdings dürfte der Preis nun deutlich niedriger sein.
Google gibt den geplanten Werbedeal mit Yahoo endgültig auf. Die Bedenken der Wettbewerbsbehörden und Kunden seien zu groß gewesen, begründete Chefjustiziar David Drummond die Entscheidung. Sofort kamen die Spekulationen auf, dass nun Microsoft doch noch Yahoo übernehmen könnte.
Internet-Vordenker Tim O'Reilly sieht Google als Gewinner des Web 2.0 Zeitalters - auch auf dem Handy. Ebays Probleme hat er schon 2006 vorausgesehen und Cloud Computing werde die Spielregeln im Internet verändert.
Mark Zuckerberg, der Vorstandschef von Facebook, über sein Geschäftsmodell, Werbeerlöse, Microsoft, seinen deutschen Wettbewerber StudiVZ, Sheryl Sandberg und die Möglichkeit für seine Mitarbeiter, ihre Aktien zu verkaufen.
Im deutschen Internet haben Google, Microsoft und Ebay die höchsten Reichweiten, hat Nielsen Online gemessen. Zumindest Google und Ebay gehören auch zu den Umsatzmilliardären auf dem deutschen Markt.
Mehr als drei Milliarden Suchanfragen stellen die Deutschen im Monat an Google. Die Konkurrenz hat keine Relevanz mehr.
Google hat sein erstes Mobiltelefon vorgestellt. Es heißt G1, wird zwar von HTC produziert, ist aber durch und durch ein Google-Phone. Mit einer Lock-in-Strategie will Google seine Kunden an sich binden. Dennoch wird Google es sehr schwer haben, im hart umkämpften Mobilfunkmarkt Fuß zu fassen. Denn anders als im Suchmaschinenmarkt ist die Konkurrenz hellwach, finanzstark und innovativ.
Google Chrome ist kein einfacher Browser. Google Chrome ist ein Web-Betriebssystem, das allen Google-Programmen den Weg auf den Desktop des Nutzers ebnen soll. Und am Ende Microsoft vom heimischen Computer verdrängen könnte. [UPDATE: Der erste Eindruck: leicht und schnell]
Microsoft ändert mal wieder seine Online-Strategie, tauscht mal wieder den Online-Chef aus und investiert mal wieder Milliarden in seine Online-Sparte. Immerhin: Trotz stetiger Erfolglosigkeit gibt Microsoft nicht auf. Denn es gibt noch genügend Gelegenheiten, im Internet zu punkten.
Google hat Microsoft mal wieder eine lange Nase gezeigt. Zwar sieht das Geschäft mit Yahoo vor, dass auf den Yahoo-Seiten künftig alle Suchmaschinenvermarkter gegeneinander antreten können, doch wer hat Zweifel daran, dass sich Google auch dort durchsetzen wird?
Der Google-CEO Eric Schmidt zeigt sich im FAZ-Interview enttäuscht über das Web 2.0, aber begeistert über die Chancen des mobilen Internet, zum Beispiel die Verbindung aus GPS und Landkarten. Cloud Computing sei das Modell der Zukunft, in das auch Google einsteigen könnte. Im Datenschutz sieht er für Google keinen Handlungsbedarf.
Microsoft will sich offenbar die Rosinen aus dem Yahoo-Konzern picken, nämlich vor allem das Suchmaschinengeschäft. Das Yahoo-Management ist davon nicht begeistert.
Microsoft ist wohl an einer Übernahme von Facebook interessiert. Zumindest haben Microsoft-Banker begonnen, entsprechende Signale in Richtung Facebook zu senden.
Die Verlierer der Übernahmeschlacht heißen Microsoft und Yahoo, der große Gewinner mal wieder Google. Doch es gibt noch genügend Geschäftsfelder, in denen der Wettbewerb offen ist: Web 2.0, Web 3.0, mobiles Internet und Cloud Computing. Microsoft ist also noch nicht geschlagen - und hat jetzt 50 Milliarden Dollar, um den Markt leerzukaufen.
Yahoo setzt wohl doch auf AOL als Retter vor Microsoft, das wiederum sich den bisher als Yahoo-Retter gehandelten Rupert Murdoch als Partner geholt hat. Die Logik spricht aber klar für Microsoft.
AOL hat das soziale Netzwerk Bebo für 850 Millionen Dollar übernommen. Bebo gehört mit 40 Millionen Nutzern zu den größten sozialen Netzwerken und ist Nr. 3 im Markt hinter MySpace und Facebook. Besonders stark ist Bebo in England.
Marco Börries wurde einst als "deutscher Bill Gates" gefeiert. Nun soll er Yahoo retten - gegen dem amerikanischen Bill Gates.
Google und Microsoft liefern sich nach Angaben von Techcrunch ein Bietergefecht um Digg.com. Wahrscheinlich bekommt Google den Zuschlag für die nutzergenerierte Nachrichtenseite.
Yahoos Hoffnungsträger ist ein Deutscher: Marco Börries entwickelt das mobile Internet für Yahoo - und hat Google inzwischen um Längen abgehängt. Auf der Cebit stellte Börries die nächste Stufe des mobilen Internet vor.