Goldpreisverfall belastet Schweizer Notenbank
du./ppl. ZÜRICH/FRANKFURT, 30. Juli. Der Goldpreisverfall schmälert nicht nur die Depots vieler privater Anleger. Er verhagelt auch der Schweizerischen ...
du./ppl. ZÜRICH/FRANKFURT, 30. Juli. Der Goldpreisverfall schmälert nicht nur die Depots vieler privater Anleger. Er verhagelt auch der Schweizerischen ...
Mit Milliarden bewahrte der Schweizer Staat die größte Bank des Landes 2008 vor dem Untergang. Nun kehrt bei der UBS Normalität ein - und sie kauft in großem Stil einstige „Giftpapiere“ von der Nationalbank zurück.
Der jüngste Goldpreis-Sturz kommt die Schweizer Nationalbank teuer zu stehen. Ein milliardenschwerer Bewertungsverlust steht für das erste Halbjahr zu Buche. Schadensbegrenzung gelang noch mit Devisengeschäften.
Die Schweizerische Nationalbank kritisiert die internen Risikomodelle der Großbanken UBS und Credit Suisse und will eine klarere Aufschlüsselung. In der Geldpolitik bleibt der Franken-Mindestkurs zum Euro.
Nur sechs Jahre nach der Immobilienkrise in Amerika macht sich die Schweizer Notenbank Sorgen um den heimischen Markt. Die derzeitigen Preise könnten nicht dauerhaft sein.
Seit September 2011 verkauft die Schweiz Franken, um den Mindestkurs von 1,20 je Euro zu verteidigen. 15 Prozent des Erlöses stecken inzwischen in Aktien. Am Mittwoch fiel der Franken erstmals seit zwei Jahren auf 1,26 Franken je Euro.
du. ZÜRICH, 12. März. Im September 2008 war in der Schweizer Großbank UBS Feuer unterm Dach. Sie hatte sich in den Vereinigten Staaten mit verbrieften ...
Die Zentralbank eröffnet bald ihre erste Auslandsfiliale in Singapur. Ziel ist es, den Handel am Devisenmarkt zu erleichtern und weitere Anlagemöglichkeiten in Aktien und Anleihen zu erschließen.
Seit Jahren steigen die Immobilienpreise in der Schweiz. Jetzt verlangt die Regierung von den Banken mehr Kapital. Dies trifft vor allem Inlandsinstitute.
Nach den Kursverlusten des Yen fürchten die Finanzmärkte nun einen Abwertungswettlauf. Derzeit gilt die expansive Geldpolitik auch als wirksame Waffe, um die eigenen Exportchancen zu erhöhen.
Die Protokolle der amerikanischen Notenbank korrigieren ein falsches Bild. Nicht die EZB verlangte nach Dollar in der vergangenen Finanzkrise. Die Initiative ging von Amerika aus.
Die internationale Ausbreitung schlechter Geldpolitik lässt sich an freien Märkten nicht verhindern - Japan ist das jüngste Beispiel für Alleingänge der Großen.
Die Ankündigungen aus Tokio wecken Ängste vor einem internationalen Abwertungswettlauf. Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt vor Nachfolgern. Die EZB bestreitet derweil, Wechselkurziele zu verfolgen. Stanford-Ökonom John Taylor schließt sich den Befürwortern internationaler Kooperation in der Geldpolitik an.
Neben dem japanischen Yen erfreut sich auch der Schweizer Franken großer Beliebtheit. Sein Banknotenumlauf ist überproportional gewachsen - besonders bei den Tausender-Noten.
Der Preis für Schweizer Immobilien wächst stetig - Dank niedriger Zinsen und hoher Nachfrage. Die Großbank UBS schlägt nun Alarm: Der „Immobilienblasenindex“ hat erstmals wieder die Risikozone erreicht.
Der Mindestkurs zum Franken hält auch ohne Interventionen der Notenbank. In der Schweiz ist die Marktberuhigung hochwillkommen.
Die aggressive Geldpolitik weckt gerade in Deutschland Inflationsängste. Nach den einschlägigen Theorien droht eher ein Anstieg der Vermögens- als der Güterpreise. Derzeit erscheint es sinnvoll, für Güterpreisinflation eher auf realwirtschaftliche Modelle und für Vermögenspreisinflation eher auf monetäre Indikatoren zu schauen. An einer Synthese der beiden Sichtweisen arbeiten Ökonomen, aber sie wurde auf befriedigende Weise bisher nicht verwirklicht.
Die Geldpolitik weckt Inflationsängste. Nach den einschlägigen Theorien droht eher ein Anstieg der Vermögens- als der Güterpreise.
Die Wechselkurspolitik der Schweizerischen Nationalbank hat Folgen: Amerikas Ratingagentur Standard&Poor´s spricht von „Euro-Recycling“ zugunsten der Kernländer. Auch die EZB schaut kritisch zu.
Die schweizerische Nationalbank legte vor etwa einem Jahr fest: Der Euro muss zu jeder Zeit mindestens 1,20 Franken wert sein. Das Jubiläum der Franken-Kursgrenze zum Euro ist jedoch kein Grund zum Jubeln.
Die Schweizerische Nationalbank hat derzeit dasselbe Problem wie kleine Vermögensbesitzer: Seit sie den Kurs des Franken zum Euro fixiert, sind die Euro-Bestände bei den Eidgenossen stark gewachsen. Wie soll sie das Geld unter diesen Umständen sicher anlegen?
ham. FRANKFURT, 18. Juli. Die Credit Suisse hat nach einem Monat auf die Forderung der Schweizer Nationalbank reagiert, ihren Kapitalaufbau zu beschleunigen.
Der Bund hat insgesamt rund 1,1 Billionen Euro Schulden in Bundeswertpapieren. Wer die Papiere hält, ist nicht genau bekannt. Neue Informationen deuten darauf hin, dass die Schweizerische Nationalbank mit rund 100 Milliarden der größte Einzelgläubiger des deutschen Staatswesens sein könnte.
Die Schweizer Notenbank hat UBS und noch mehr die Credit Suisse heftig gerügt. Als Nächstes droht eine Herabstufung des Ratings.
Die Nationalbank der Schweiz fordert einen raschen Kapitalaufbau. Der Aktienkurs sinkt um 10 Prozent, auch UBS muss handeln.
Aufgrund des Mindestkurses ist die Schweizer Notenbank dazu gezwungen, Euro im großen Stil zu kaufen. Es mehren sich die Diskussionen über einen Staatsfonds.
Wegen der Euro-Turbulenzen flüchten viele Anleger in den Schweizer Franken - auch ohne steuerliche Hintergedanken. Die Aufwertung der eigenen Währung macht dem Land zu schaffen. Die Nationalbank bringt Kapitalverkehrskontrollen ins Spiel.
Anleger schichten ihr Geld in Dollar, Yen und Franken um. In der Schweiz verhindern nur die Notenbank und Gerüchte über Strafzinsen eine Aufwertung des Franken zum Euro.
Der Euro ist vorübergehend unter die Kursuntergrenze von 1,20 Franken gerutscht. Weil die Schweizer Notenbank aber eine Aufwertung nicht zulassen will, könnte es bald zu einem Machtkampf mit Spekulanten kommen.
Nach dem spektakulären Rücktritt von Philipp Hildebrand ist der Ökonom Thomas Jordan an die Spitze der Schweizer Zentralbank gerückt. Er bringt zwar wenig Glamour, dafür aber exzellente Fachkenntnis mit. Seine vor fast 20 Jahren geschriebene Dissertation liest sich heute wie ein Fahrplan für die Eurokrise.
Nach dem Rücktritt von Nationalbankpräsident Hildebrand gebärden sich die Nationalkonservativen als Saubermänner in einer angeblich verfilzten Parteienlandschaft. Christoph Blocher will „vorwärtsschauen“.
Nach dem Rücktritt des Schweizer Zentralbankchefs gerät die Schweizer Volkspartei, der der Kosmopolit Philipp Hildebrand schon länger ein Dorn im Auge war, nun selbst in Bedrängnis.
Nach dem Rücktritt des Präsidenten der Schweizer Nationalbank, Philipp Hildebrand, wird ein geeigneter Nachfolger gesucht. Hildebrands bisheriger Stellvertreter Thomas Jordan gilt als Top-Favorit. Er verfolgt einen ähnlichen Kurs wie Hildebrand. Aber sein Stil ist anders.
Überraschende Kehrtwende in der Schweiz: Notenbankchef Philipp Hildebrand tritt sofort zurück. Wegen moralisch fragwürdiger Devisengeschäfte in seiner Familie habe er ein Glaubwürdigkeitsdefizit.
Was in Deutschland die Affäre Wulff, ist in der Schweiz die Causa Hildebrand. Der Schweizer Nationalbankpräsident ist in diesen Tagen wegen lukrativer Devisengeschäfte seiner Ehefrau in Bedrängnis. Jetzt werden die Regeln verschärft.
Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand, kämpft um seinen guten Ruf. Es geht um Devisengeschäfte von ihm und seiner Frau. Auf dem Spiel steht seine Glaubwürdigkeit als oberster Währungshüter der Schweiz. In Zürich gestand er jetzt Fehler ein.