Nothilfe für die Credit Suisse
Die Schweizer Notenbank greift der schlingernden Großbank mit hohen Milliardenkrediten unter die Arme. Dabei hat sie auch die Stabilität des Gesamtmarktes im Blick. Von der Börse kommt Applaus.
Die Schweizer Notenbank greift der schlingernden Großbank mit hohen Milliardenkrediten unter die Arme. Dabei hat sie auch die Stabilität des Gesamtmarktes im Blick. Von der Börse kommt Applaus.
Die Schweizerische Nationalbank springt der krisengeschüttelten Großbank Credit Suisse zur Seite. Damit will sie auch ein Überspringen von Panik auf andere Finanzplätze verhindern.
Der Kurs der Schweizer Großbank legt in Zürich um 30 Prozent zu. Auch die Titel von Deutscher Bank und Commerzbank gewinnen wieder an Wert.
Die angeschlagene Schweizer Großbank greift nach einer Rettungsleine: Nach einem massiven Kurssturz setzt die Credit Suisse auf eine milliardenschwere Unterstützung durch die Zentralbank.
„Die SNB wird im Bedarfsfall der CS Liquidität zur Verfügung stellen“, teilte die Notenbank am Mittwochabend mit. Die Credit Suisse erfülle die gestellten Anforderungen an systemrelevante Banken.
Der Aktienkurs der zweitgrößten Bank der Schweiz stürzt in der Spitze um 30 Prozent ab. Auslöser war eine Äußerung des Großaktionärs aus Saudi-Arabien, dass er kein Geld nachschießen könne. Die Folgen sind weit spürbar.
Wiederholt kommt es zu einem automatischen Handelsstopp der Papiere des krisengeplagten Geldhauses, um Schlimmeres zu verhindern. Und auch die Kurse anderer Großbanken fallen deutlich.
Die Industrieländer kämpfen mit einer Geldentwertung, wie es sie schon lange nicht mehr gegeben hat. Einzig die Eidgenossen bleiben davon verschont.
Die Schweizerische Nationalbank wird die Zinsen wahrscheinlich weiter anheben müssen, um die Inflation einzudämmen.
Nach einem Rekordverlust von 132 Milliarden Franken wird die Schweizerische Nationalbank (SNB) für das Jahr 2022 kein Geld an die öffentliche Hand ausschütten
Die Schweizerische Nationalbank verbucht einen Verlust von 132 Milliarden Franken. Das hat Folgen für die öffentliche Hand – und für die Privataktionäre.
Um die Teuerung einzudämmen, steigern die britische und die schweizerische Notenbank ihre Leitzins jeweils um einen halben Prozentpunkt. Der Zinsschritt in Großbritannien war dabei nicht unumstritten.
Nach der Zinsentscheidung aus Amerika werden die Anleger in Deutschland zurückhaltender. Mit Spannung schauen die Märkte nun auf mehrere europäische Notenbanken.
Der Börsenwert der Saudi National Bank sinkt seit Bekanntgabe der Transaktion um 7 Milliarden Euro. Auch andere Investoren wie zum Beispiel Katar wollen sich an der Schweizer Bank beteiligen.
Die Saudi National Bank steigt bei den Schweizern ein. Das bringt dringend benötigtes Geld, aber auch ein Reputationsrisiko.
Nach einem Verlust von 142 Milliarden Franken geht die öffentliche Hand wohl leer aus. Was passiert bei einem negativen Eigenkapital?
Die verlustgeplagte Bank dampft das Investmentbanking ein, kappt die Kosten, streicht Stellen und erhöht das Kapital. Der Aktienkurs rauscht nach unten.
Die verlustgeplagte Bank dampft das riskante Investmentbanking ein, kappt die Kosten und erhöht das Kapital um 4 Milliarden Franken. Tausende Stellen werden gestrichen.
Die EZB ist in einer Situation, in der kein privates Unternehmen stecken möchte
Nach der amerikanischen Fed haben auch die Schweiz und die Bank of England die Zinsen erhöht. In Japan sieht man dazu keinen Anlass.
Wegen des wachsenden Inflationsdrucks erhöht die Notenbank abermals die Zinsen. Dabei ist die Teuerung viel geringer als in der Eurozone.
Ein Franken kostet jetzt mehr als einen Euro. Das macht den Urlaub in der Schweiz noch teurer. Andernorts ist der Preisauftrieb allerdings deutlich höher.
Nach einem Verlust von 95 Milliarden Franken ist klar: Für politische Wohltaten ist die Schweizer Notenbank die falsche Adresse. SNB-Präsident Jordan kämpft darum, die gesetzlich festgeschriebene Unabhängigkeit der SNB zu erhalten.
Die Kursrückgänge an den Börsen drücken die Notenbank tief ins Minus. Die Ausschüttungen an Bund und Kantone drohen auszufallen.
„Ich weiß nicht, was die geraucht haben“, schimpft ein Unternehmer über die Notenbanker. Die Aktienkurse purzeln aber auch aus anderen Gründen. Damit trifft der Ausverkauf den vermeintlich sicheren Hafen.
Die Zinserhöhung stärkt zwar den Franken. Aber in der aktuellen Situation ist dies sogar willkommen.
Die Geldpolitik der Schweiz unterscheidet sich wohltuend von der Europäischen Zentralbank, denn die Nationalbank handelt entschlossener gegen die Inflation als Beobachter erwartet haben.
Die Schweizerische Nationalbank SNB geht entschlossener als die Europäische Zentralbank gegen Inflationsgefahren vor. Das stärkt den Franken, kommt am Aktienmarkt aber nicht gut an.
Mit Minus 0,75 Prozent hält die Schweizer Notenbank den derzeit niedrigsten ZInssatz. Sie will aber nicht zögern, ihn anzuheben.
Im Krieg suchen Investoren Zuflucht im sicheren Hafen Schweiz. Das stärkt den Franken - und trifft die Nationalbank.
Im Krieg suchen Investoren Zuflucht im sicheren Hafen Schweiz. Das stärkt den Franken – und trifft die Nationalbank.
Ein starker Franken verteuert Schweizer Waren im Ausland und macht sie damit weniger konkurrenzfähig. Nun dürfte die SNB wieder am Devisenmarkt interveniert haben.
Die Gemeinschaftswährung verliert deutlich zum Dollar und rutscht erstmals seit 2015 unter einen Franken. Der Kurssturz bringt die EZB in eine Zwickmühle.
Ein Test der Schweizerischen Nationalbank mit digitalem Zentralbankgeld ist erfolgreich verlaufen. Es ist nicht der erste. Die Liste der Teilnehmer an dem Experiment klingt illuster.
26 Milliarden Franken hat die Schweizer Notenbank im vergangenen Jahr an Gewinn vereinnahmt. Das weckt gefährliche Begehrlichkeiten.
Die Schweiz kann sich über eine hohe Überweisung von ihrer Notenbank freuen. Für den Milliardengewinn gibt es vor allem einen Grund.