Schwacher Euro, starker Franken
Noch wehrt sich die Schweizer Notenbank nur verhalten gegen den Aufwertungsdruck. Willkommene Schützenhilfe kommt vom Inflationsgefälle.
Noch wehrt sich die Schweizer Notenbank nur verhalten gegen den Aufwertungsdruck. Willkommene Schützenhilfe kommt vom Inflationsgefälle.
Im Gegensatz zu Deutschland haben die Eidgenossen nicht mit einer hohen Inflation zu kämpfen. Der Leitzins bleibt daher vorerst bei minus 0,75 Prozent.
Bargeld kommt schon länger aus der Mode, doch seit Corona geht es deutlich schneller: Die Verwendung von Bargeld ist binnen drei Jahren drastisch zurückgegangen. Unter der Matratze horten es die Schweizer weiterhin gerne.
Statt 49 Milliarden Franken wie im Vorjahr erwartet die Nationalbank für 2020 einen Gewinn von 21 Milliarden Franken. Doch die Ausschüttungsreserve ist üppig.
Die Schweiz könnte in den kommenden Wochen von Amerika als Währungsmanipulator eingestuft werden. In der Eidgenossenschaft sieht man das naturgemäß anders.
Ein erster Testversuch in der Schweiz ermutigt die Geldpolitik, an den Plänen festzuhalten und sie zu vertiefen. Auch die EZB will ihr Geldmonopol gegen private Anbieter verteidigen.
Die Anlagepolitik der Notenbank steht in der Kritik. Neben den Gegnern von Rüstungskonzernen fordern auch Klimaschützer ein Umdenken. Vertreter der Bank befürchten steigende Investitionsrisiken.
Die Nationalbanken haben im zweiten Quartal 2020 im Schnitt 50 Prozent weniger Goldreserven erworben. Russland soll die Einkäufe sogar ganz eingestellt haben. Experten nennen verschiedene Gründe.
In der Coronakrise flüchten viele Anleger am Devisenmarkt in die Schweizer Währung, weil sie als sicherer Hafen gilt. Der Schweizer Notenbank macht das zu Schaffen.
Grund für die Verluste waren die Finanzmarktturbulenzen infolge der Pandemie – mit starken Folgen auf das Devisenportfolio und die Goldbestände der Notenbank.
Infolge der Pandemie hat die amerikanische Währung gegenüber vielen Devisen an Wert gewonnen. Besonders belastet ist Asien.
Der Schweizer Franken gilt als sicherer Hafen in der Finanzwelt. Das Coronavirus lässt ihn deshalb nun abrupt erstarken. Reagiert die Nationalbank mit einer weiteren Zinssenkung?
Am Montag veröffentlichte Daten legen nahe, dass die Notenbank in den Markt eingriff, um den Franken zu schwächen. Ein Anstieg würde Schweizer Waren im Ausland teurer machen und damit die exportorientierte Wirtschaft des Landes schwächen.
Der Schweizer Notenbankchef Thomas Jordan lässt sich durch Druck aus Amerika nicht von Devisenkäufen abhalten, um den Franken zu schwächen. Auch eine weitere Zinssenkung hält er für denkbar.
Die Schweizer Währung hat zuletzt wieder an Kraft gewonnen. Das will die Schweizerische Nationalbank nicht länger hinnehmen. Doch ausgerechnet das könnte einen wichtigen Handelspartner erzürnen.
Die börsennotierte SNB rechnet mit einem Jahresgewinn von 49 Milliarden Franken. Zudem sitzt sie auf gewaltigen Devisenbeständen – und Gold. Das weckt Begehrlichkeiten.
Seit fünf Jahren erfasst der Negativzins die Schweiz. Doch daran dürfte sich so schnell nichts ändern – auch wenn die Nationalbank um die Kollateralschäden ihrer Politik weiß.
Notenbank-Chef Thomas Jordan hat angekündigt, den Leitzins unter Umständen weiter zu senken. Damit verfolgt er ein ganz bestimmtes Ziel. Jordan äußerte sich auch zum sogenannten Helikoptergeld.
Fast 52 Milliarden Gewinn erzielte die börsennotierte SNB in neun Monaten dank ihrer Wertpapiere und Goldreserven – sowie wegen des Negativzinses.
Während ihr Nutzen schwindet, wachsen die Risiken der negativen Zinsen – warnen die Schweizer Banken. Höhere Freibeträge sorgen für Entlastung.
Irgendwann überwiegen die Nachteile von Zinssenkungen die Vorteile. Das spricht sich auch an den Finanzmärkten herum.
Die Schweizerische Notenbank nimmt offenbar Warnungen der Banken ernst und erhöht die Freibeträge für geparktes Geld. Das könnte auch Unternehmen und Sparer entlasten.
Die Serie mit neuen Banknoten des Schweizer Frankens ist komplett. Bestimmte Teile der Geldscheine hinterlassen beim Reiben auf hellem Papier Farbspuren.
Renaud de Planta ist neuer Chef der Schweizer Privatbank Pictet. Im F.A.Z.-Interview spricht er über Zweifel an der Geldpolitik, politische Unsicherheiten – und seine Hoffnungen auf Asien.
Der Franken wertet auf und schwächt die Schweizer Exportindustrie. Reichen die Devisenkäufe der Notenbank, um noch niedrigere Zinsen zu vermeiden?
Die Europäische Zentralbank erwägt neue Anleihekäufe. Eine Studie der Ratingagentur Scope zeigt, dass die Rolle als Gläubiger von Staaten die Geldpolitik erschwert.
Die Schweizerische Nationalbank hat im zweiten Quartal dank einer guten Wertentwicklung der eigenen Devisen- und Goldreserven wieder einen Milliardengewinn verbucht. Dennoch haben die Schweizer ein Problem.
Die Aussicht auf noch billigeres Geld von der Europäischen Zentralbank lässt den Schweizer Franken steigen. Auch der Dollarkurs legt dank der Schuldenbremse in Amerika zu. Das britische Pfund aber gibt seine Gewinne wieder ab.
Die Schweizerische Nationalbank will vorerst bei Negativ-Zinsen bleiben, auch wenn es dafür im eigenen Land vermehrt Kritik gibt.
Eine Million in einem zehn Zentimeter dicken Stapel: der neue 1000-Franken-Schein ist praktisch – und garantiert sehr gefragt.
Negative Zinsen haben der Schweizer Notenbank (SNB) auch in diesem Jahr Milliarden in die Kassen gespült. Trotz der hohen Einnahmen machte die SNB insgesamt aber dennoch Verluste.
Nach einem fulminanten Aufstieg ist der Aktienkurs der Schweizer Nationalbank binnen weniger Tage stark gefallen. Was und wer steckt dahinter?
Die Schweizerische Nationalbank hält angesichts der Turbulenzen an den Börsen und zahlreicher politischer Unsicherheiten an ihrer lockeren Geldpolitik fest. Denn die Notenbank befindet sich in einer Sondersituation.
Für die Schweizerische Nationalbank hat sich in diesem Jahr der schier ewige Kampf gegen die Aufwertung verschärft. Das kommt sie teuer zu stehen.
Die neuen 200-Franken-Scheine illustrieren Urknall und Materie - und sind mit den modernsten Sicherheitsmerkmale ausgestattet. Davon sind einige Geldautomaten der UBS überfordert und halten sie für Fälschungen.