Anleger an den Finanzmärkten befürchten weitere Eskalation
Die Sanktionen gegen Russland belasten vor allem die Bankaktien. Steigende Rohstoffpreise verstärken die Inflationssorgen.
Die Sanktionen gegen Russland belasten vor allem die Bankaktien. Steigende Rohstoffpreise verstärken die Inflationssorgen.
Schärfere Sanktionen und eine Kehrtwende in der deutschen Politik: Die Börse startet nach einem bewegten Wochenende in den Handel. Mit klaren Gewinnern und klaren Verlierern. In Moskau bleibt die Börse geschlossen.
In Deutschland wie international ging am Donnerstag ein Schock durch die Finanzmärkte. Papiere von Rüstungsunternehmen blieben davon unbeeindruckt – mit einer Einschränkung.
Während die Kriegsgefahr die Börsen drückt, wittern manche Anleger Chancen – und greifen vermehrt zu Rüstungsaktien. Der Gedanke um nachhaltiges Investieren ist dabei schnell verflogen.
Der kleine Bruder des Dax hat in 25 Jahren bis auf zwei Börsendinosaurier alle seine Gründungsmitglieder verloren. Doch seinen Charme für Anleger hat er behalten: Sie hatten viel Freude am M-Dax – trotz starker Kursschwankungen der beiden Dauermitglieder.
Symbolträchtig haben Deutschland und Frankreich beschlossen, gemeinsam einen neuen Kampfpanzer zu bauen – ein duellfähiges Hauptwaffensystem voll modernster Technik. Doch die Zusammenarbeit gestaltet sich schwierig.
Die Militärsparte von Rheinmetall profitiert davon, dass zahlreiche Nato-Länder das Zwei-Prozent-Ziel in den Verteidigungsausgaben erreichen wollen. Für einen neuen Schützenpanzer gibt es nun den ersten Großauftrag.
Die Corona-Krise hat Militär-Ausrüster nicht unmittelbar getroffen. Doch die Folgewirkungen könnten auch diese Branche vor große Probleme stellen.
Rheinmetall, Heckler & Koch oder Krauss Maffei Wegmann sollen Beatmungsgeräte und Schutzkleidung herstellen, findet Greenpeace. Mancher Hersteller hat von sich aus schon Angebote gemacht, andere wiegeln ab.
Im November hatte der Düsseldorfer Rüstungskonzern noch seine Jahresprognose gekappt. Die nun gemeldeten Geschäftszahlen übertreffen die Erwartungen der Analysten.
Deutsche Rüstungshersteller haben es zunehmend schwer, ihre Panzer und Geschütze im Ausland zu verkaufen. Das ist politisch gewollt. Doch die Hersteller wehren sich.
Für den Getriebespezialisten Renk gibt es mehrere Interessenten. Rheinmetall hat sein Gebot offenbar erhöht.
Die größten Rüstungsproduzenten der Welt haben 2018 noch mehr Waffen verkauft als im Vorjahr. Besonders in Amerika sind die Zahlen stark gestiegen – auch wegen einer Ankündigung von Präsident Trump. Deutsche Waffenverkäufe gingen dagegen zurück.
Im Zuge der politischen Spannungen rücken die westlichen Ausrüster der türkischen Armee in den Fokus. Deutschland hatte schon 2018 kaum noch Rüstungsexporte in das Land genehmigt.
Keine Nation kann militärische Großprojekte heute noch allein stemmen. Doch auch wenn die Zeichen zwischen Deutschland und Frankreich jetzt auf Kooperation stehen – Stolpersteine bleiben. Denn die Kulturen sind verschieden.
Der erste deutsch-französische Kampfpanzer rückt näher. Rheinmetall begnügt sich mit der Rolle als Zulieferer, so können Krauss-Maffei Wegmann und Nexter ihre Zusammenarbeit fortsetzen. Beim Luftkampfsystem FCAS hakt es dagegen.
In Australien winkt dem Rüstungskonzern Rheinmetall der nächste Großauftrag für Panzer. Dort fühlt sich Vorstandschef Armin Papperger willkommen – anders als in Deutschland.
Am Rande der Hauptversammlung des Konzerns in Berlin demonstrierten mehrere Dutzend Menschen gegen Waffengeschäfte. Auch ein Abgeordneter der Linken übte scharfe Kritik am Rüstungskonzern.
Rheinmetall will Krauss Maffei Wegmann übernehmen. Daraus könnte ein großer europäischer Rüstungskonzern entstehen. Doch ob es dazu kommt, hängt von Frankreich ab.
Der baden-württembergische Montagekonzern Würth hat Widerspruch gegen die Aussetzung einer Ausfuhrgenehmigung von Rüstungsprodukten in das Königreich eingelegt. Er steht damit offenbar nicht allein.
Der Waffenhersteller Rheinmetall will die Bundesregierung angeblich wegen des Lieferstopps für Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien verklagen. Rüstungsgüter im Wert von zwei Milliarden Euro stünden fertig verpackt zur Ausschiffung bereit.
Immer wieder geraten Politik und Rüstungsindustrie aneinander, wenn bereits genehmigte Waffenexporte wegen politischer Unruhen plötzlich gestoppt werden sollen – so wie nun mit Saudi-Arabien. Der Ursprung des Konflikts liegt schon Jahre zurück.
Beteiligt sich der Düsseldorfer Rüstungskonzern an der Konkurrenz in München? Das Ziel zumindest scheint klar: Es geht um einen Panzer.
China denkt darüber nach, die Erwerbssteuer auf Autos zu halbieren. Damit soll die Nachfrage angekurbelt werden. An einem ohnehin guten Börsentag gibt das den Autoaktien Auftrieb - zumindest fürs Erste.
Ein antimilitaristisches Aktionsbündnis hat am Freitagmorgen zwei Tore des Rüstungsunternehmens Rheinmetall Landsysteme blockiert, um die Ein- und Ausfahrt von Lastwagen zu verhindern.
Rheinmetall Denel Munition ist ein Joint Venture zwischen der deutschen Firma Rheinmetall und dem südafrikanischen Rüstungskonzern Denel. Nach Angaben der Feuerwehr ist die Ursache des Vorfalls bisher noch völlig unklar.
Amerikas Präsident fordert von den Nato-Mitgliedern, ihre Rüstungsausgaben deutlich anzuheben. Dem Aktienkurs von Rheinmetall und anderen Konzernen tut die Kritik gut – sie hoffen auf ein Milliardengeschäft.
Die Bundeswehr ist international immer mehr gefordert – aber nach Jahren des Sparens gehen ihr die Waffen aus. Die Hersteller frohlocken. Doch die Politik könnte der Goldgräberstimmung schnell ein Ende bereiten.
Im Wettrennen um Unterseeboote für Australien unterlag die deutsche Rüstungsindustrie noch Frankreich. Nun aber gewinnt Rheinmetall einen Milliardenauftrag „down-under“. Und nicht nur das.
Mit dem „Puma“ verfügt die Bundeswehr über den weltweit teuersten Schützenpanzer, er sollte alle Wünsche auf einmal erfüllen. Doch das High-Tech-Gefährt entwickelt sich zum Sorgenkind.
Sensoren, Software und Kommunikationssysteme für den Einsatz von Infanteristen aus neun EU-Ländern: Das deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall leitet nun dieses Projekt.
Beim Bau von 1000 Panzern wünscht sich der türkische Ministerpräsident die Hilfe der Bundesregierung. Diese hat notwendige Exportgenehmigungen seit der türkischen Offensive gegen die Kurdenmiliz in Syrien gestoppt.
Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall will Australien zum Exportstandort für eine modifizierte Version des Schützenpanzers Boxer ausbauen. Darum geht es.
Die Bundeswehr sucht weiter einen Nachfolger für ihr Sturmgewehr G36. Nach SigSauer ist nun auch Rheinmetall/Steyr-Mannlicher ausgestiegen. Möglicherweise bleibt damit nur ein Anbieter übrig.