Wann ist ein Mann ein Mann in Orbáns Ungarn?
Unter der Fidesz-Regierung fördert Ungarn traditionelle Geschlechterrollen stark. Und bestraft Abweichungen davon. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Dénes Krusovszky, der Geschichten davon erzählt.
Unter der Fidesz-Regierung fördert Ungarn traditionelle Geschlechterrollen stark. Und bestraft Abweichungen davon. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Dénes Krusovszky, der Geschichten davon erzählt.
Keine heile Welt, aber eine mit Zukunft: Das Biosphärenreservat Drömling verbindet Bundesländer und zeigt, wie der Interessenausgleich zwischen Mensch und Natur gelingen kann.
Das Bild von den Bemühungen nobler Europäer gerät zunehmend ins Wanken: Schon im siebzehnten Jahrhundert wollten von Afrika ausgehende Netzwerke die Sklaverei abschaffen.
Ende des Jahres wird in Südsudan zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit gewählt. Aber der Alltag in der Hauptstadt Juba zeigt eine Zivilgesellschaft in Agonie.
Juristen haben genug Zeit, um sich Gedanken über berufliche Ziele zu machen, denn ihre Ausbildung dauert Jahre. Trotzdem wissen viele nicht, wie es danach weitergehen soll. Woran das liegt und wie der Start ins Berufsleben gelingt.
Über Viggo Mortensens Western „The Dead Don't Hurt“ und Jens Balzers Buch „After Woke“.
Zwischen Beginn und Abschluss der juristischen Ausbildung vergeht viel Zeit. Trotzdem wissen einige Juristen nach dem zweiten Staatsexamen nicht, wie es weitergehen soll. Woran das liegt und wie der Start ins Berufsleben gelingt.
Performanzkultur und Klassikerverehrung kamen der digitalen Revolution um Jahrtausende zuvor: Theorien der Autorschaft im Medienwandel seit der Antike.
Die komplizierten Bauvorschriften in Hessen sollen vereinfacht werden, um zum Beispiel schneller Wohnraum zu schaffen. Fachleute sagen, was sich ändern müsste.
Das internationale Zentrum für Zugrinderforschung und -ausbildung ist eine neu gegründete Initiative des Freilichtlabors Lauresham.
Pfründen gegen Loyalität, Gespür für Macht und Themen: Am Beispiel Budapest sieht man, wie der ungarische Regierungschef seine Macht ausübt – und was die Schwachstelle ist.
Bürokratieabbau, der sich in der Reduktion bestehender Berichtspflichten erschöpft, ist ein solcher nur dem Wort nach. Denn gleichzeitig bauen neue EU-Richtlinien weitergehende Pflichten für Unternehmen auf. Ein Gastbeitrag.
Das Verreisen dient dazu, die Urlaubszeit zu heiligen. Ein Soziologe hat Zweifel, ob das im Zeitalter weltweit roamender Smartphones überhaupt noch gelingen kann.
Die Finanzminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) arbeiten bei ihrem Treffen in Rio de Janeiro an einer gemeinsamen Erklärung zur Steuerpolitik.
Der Herzog von Sussex plaudert beim Sender ITV über seinen Kampf gegen die Boulevardpresse. Die königliche Familie habe den nicht mittragen wollen. Das habe zum Zerwürfnis geführt.
Mit ihrer notorischen Skepsis bringen sich Geisteswissenschaftler um ihre Chancen im Drittmittelwettbewerb. Wissenschaftliche Gutachten sind kein Terrain für Mäkelei und Ränkespiele.
In Baden-Württemberg wird es immer schwieriger, gute Bewerber für den Richterdienst zu finden – auch wegen der hohen Gehälter der Anwaltskanzleien. Durch mehr Praxis in der Lehre soll sich das jetzt ändern.
Wenn Unternehmen mit Klimafreundlichkeit werben, müssen das künftig auch belegen können.
In eine New Yorker Ausstellung der Malerin Paula Modersohn-Becker, die unverstellte Kinderbilder in der Kunst überhaupt erst populär gemacht hat, werden keine Kinder eingelassen. In China dagegen öffnet eine Schau für Katzen.
Nutzer von Facebook und Instagram wurden nach Einschätzung der EU-Kommission unklar informiert. Dabei geht es um angeblich kostenlose Dienste, die mit Kundendaten bezahlt werden.
Der Internationale Gerichtshof hat mit seinem Votum zur israelischen Besatzung juristische Pflöcke eingeschlagen – und sorgt in Israel für Empörung. Was daraus politisch folgt, ist ungewiss.
Der Internationale Gerichtshof erklärt Israels Besatzung des Westjordanlandes für völkerrechtswidrig. Wie begründet er diesen Schritt? Und was folgt nun?
Vor achtzig Jahren scheiterte das Attentat auf Adolf Hitler. Ein Denkmal haben die Deutschen den Verschwörern des 20. Juli bislang nicht gesetzt – warum eigentlich?
Blutungen stillen, Ungeziefer vertreiben und Parfums herstellen: Die Magie ist eine verschwiegene Kunst, doch ließen sich ihre Arkana schon früh aus allerlei Büchern entnehmen. Im 18. Jahrhundert standen sie sogar in Lexika.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Sylvia Sasse sondiert künstlerische Varianten subversiver Affirmation.
Das aggressive Vorgehen der Europäischen Union gegen China in der Handelspolitik hat etwas Verzweifeltes. Es ist ein Symbol des Scheiterns.
Lückenhaft, konzeptionslos und schlecht recherchiert: Christopher Harding will herausfinden, warum der Westen seit jeher so fasziniert von Asien ist.
Im Juli 1944 scheiterte das Attentat auf Adolf Hitler. Ein Denkmal haben die Deutschen den Verschwörern des 20. Juli bislang nicht gesetzt. Warum? Ein Gastbeitrag.
Mit einer Radiosendung über Sex und Beziehungen brach Ruth Westheimer in den Achtzigern Tabus und wurde weltbekannt. Nun ist die deutsch-amerikanische Soziologin im Alter von 96 Jahren gestorben.
Die Regierung hat eine Untersuchung eingeleitet, um Praktiken zu prüfen, die die Europäische Union in ihren Subventionsermittlungen verwendet hatte. Es geht unter anderem um Eisenbahn- und Solarenergietechnik.
Von Beinringlern und Paternostermachern hergestellt, weltweit vertrieben: Die Historikerin Anne Mariss untersucht für ihre Habilitation den Rosenkranz als Konsumartikel.
Pistorius will ein neues Wehrdienstmodell einführen, um mehr Personal für die Bundeswehr zu gewinnen. Doch die FDP-Minister Lindner und Buschmann lehnen den Vorschlag des Verteidigungsministers nun ab.
Der Einzug der AfD in den Bundestag und das Verhalten der Rechtspopulisten hat den Grundkonsens über parlamentarische Regeln bröckeln lassen. Eine Dissertation beleuchtet Nutzen und Grenzen ungeschriebener Regeln.
Mit scharfer Kritik an der überbordenden Bürokratie hat der Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt bundesweit Aufmerksamkeit gewonnen.
Wer in Kamerun homosexuell ist, muss in Angst leben – oder ins Ausland fliehen. Von dort sorgt nun die Tochter des autokratischen Herrschers Biya mit einem Kuss-Foto auf Instagram für Aufsehen.