Folgen der Hetze
Vor 50 Jahren erschien Heinrich Bölls „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“. Die Hauptfigur gerät darin in den Mittelpunkt der Sensationsmache und Polithetze einer Boulevardzeitung. Wie aktuell ist das Buch heute? Ein Gastbeitrag.
Vor 50 Jahren erschien Heinrich Bölls „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“. Die Hauptfigur gerät darin in den Mittelpunkt der Sensationsmache und Polithetze einer Boulevardzeitung. Wie aktuell ist das Buch heute? Ein Gastbeitrag.
Mario Reiß ist der neue Chef der Bahngewerkschaft GDL. Hier spricht er über Missmanagement im Staatskonzern, die rüden Methoden seines Vorgängers Claus Weselsky und das Problem mit den Pommes.
Hier wird Kunst als Kultur- und Konsumgut genossen: Die Frieze-Messe in Seoul bringt Orient und Okzident zusammen und setzt auf eine neue Generation asiatischer Käufer.
Eine Forschungsgruppe an der Herzog August Bibliothek untersucht die Ökonomie vormoderner Sammlungspraktiken.
Messianisch hochgestimmt im antikolonialen Kampf, doch mit Skepsis für die Zeit danach: Adam Shatz legt eine exzellente Biographie von Frantz Fanon vor.
Das Bildungssystem der Vereinigten Staaten ist die Zielscheibe des Kulturkampfs zwischen Progressiven und Konservativen. Was würde ihm unter Trump oder Harris bevorstehen?
Daniel Etter wägt Alternativen zur industriellen Landwirtschaft ab.
Der Frankfurter Mousonturm eröffnet seine Spielzeit mit „Skatepark“ von Mette Ingvartsen, einem wunderbar spielerischen Stück über Tanz und Leben, Stürzen und Weitermachen. Alles rollt.
Was tun, wenn einem das Recht nicht passt? Wie sich Jens Spahn an die Klientel der AfD anbiedert.
Eine Preisüberwachungsstelle soll dafür sorgen, dass Lebensmittel für Verbraucher bezahlbar bleiben. Ökonomen und Behörden warnen jedoch davor, dass die Sache nach hinten losgeht.
Industriekapitalismus als Gewaltgeschichte: Simon Schaupp arbeitet an historischen Beispielen die Wechselwirkung von Natur und Arbeit heraus.
Nach den Attentaten von Solingen und Mannheim wird vor allem der Ruf nach Abschiebungen laut. Doch Praktiker sagen: Man weiß zu wenig über die Asylbewerber, die hier sind.
Computerspiele zu entwickeln, ist eine riskante Investition. Zumeist arbeitet ein Entwickler dazu mit einem Verleger zusammen. Wie verändert sich diese Beziehung, wenn der Markt schwächelt?
Noch bis zum Jahresende wollen Archäologen jenes Baufeld in der Mainzer Oberstadt untersuchen, auf dem bis 2027 ein neues Krebsforschungszentrum entstehen soll.
Es war die Zeit, in der aus Hippies Herointote wurden: Auch vor mehr als 40 Jahren war die Rauschgiftszene schon ein großes Thema in Frankfurt, wie ein F.A.Z.-Bericht von 1980 zeigt.
Auch Joseph Beuys gründete eine Gegenuniversität: Was von den antiinstitutionellen Modellprojekten geblieben ist, untersucht die Historikerin Susanne Schregel.
Kate Crawford nimmt in ihrem Buch „Atlas der KI“ die Gefahren der Künstlichen Intelligenz in den Blick.
Aus den Wahlprogrammen für den Osten lässt sich herauslesen, welche Vorstellungen die AfD in der Bildungspolitik vertritt. „Progressive“ Unterrichtsmethoden sollen verschwinden.
Der Hitler-Stalin-Pakt teilt Europa bis heute. Während im östlichen Europa die politische Agenda von den Lehren aus ihm geprägt ist, haben die Ostdeutschen die Folgen sowjetischer Besatzungsgewalt verdrängt. Ein Gastbeitrag.
Viele der EU-Regeln für die obligatorischen Berichte über Nachhaltigkeit sind unklar. Wie lässt sich das Problem für Unternehmen lösen – und welche Rollen spielen dabei Datenbanken?
Brüssel und Peking streiten seit Monaten über Zölle auf chinesische E-Autos. Die EU-Kommission verkündete einige Änderungen. Doch China ist weiter unzufrieden.
Ein Narkosearzt steht in Frankfurt vor Gericht. Innenminister Poseck äußert sich zur Nennung von Nationalitäten bei Straftaten. Ein Unternehmen meldet Insolvenz wegen Corona-Hilfen an: Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der frühere Google-Chef Eric Schmidt spricht Klartext über den Markt der Künstlichen Intelligenz: Die Rechte von Urhebern zählen nicht, es sei wie im Wilden Westen: „Boom, boom, boom, boom“.
Als ebenso bahnbrechend wie schwer verständlich charakterisierte die „New York Times“ in ihrem Nachruf den Soziologen Harrison C. White mit einem einzigen Satz aus dessen Werk. Von dieser Stelle her erschließt sich tatsächlich Whites Bedeutung für sein Fach und die Wissenschaft überhaupt.
Auf Empfehlung seines Vaters wurde Walter Böhringer Notar.
Bläschen sind nur eines von mehreren Symptomen einer Infektion. Ein Experte für sexuell übertragbare Krankheiten erklärt, ob Kondome schützen und was man tun muss, wenn man sich infiziert hat.
Als erste Frau wird Carolina van der Bosch ab 2025 dem hauptamtlichen Vorstand der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen mit Sitz in Frankfurt angehören. Sie wird auch das bisher jüngste Mitglied sein.
Ich bin Mitte zwanzig, im 14. Fachsemester und habe mit der Masterarbeit noch nicht angefangen. Ein Problem? Für mich nicht. Denn nicht in der Regelstudienzeit meinen Abschluss zu machen hat mir viele Freiheiten ermöglicht.
Vor einem halben Jahrhundert entdeckte die Empirische Kulturwissenschaft, damals oft noch Volkskunde genannt, den Alltag. Ist dieses Interesse inzwischen selbst nur noch Routine?
Die Einwohner der wohl berühmtesten klassischen Maya-Metropole hatten es offenbar verstanden, aus früheren ökologischen Fehlern zu lernen und nachhaltig mit ihrer Umwelt umzugehen. Warum ist ihr Gemeinwesen trotzdem kollabiert?
Eine Bürgerinitiative versucht, Hersteller und Herausgeber dazu zu zwingen, eine spielbare Version von Videospielen zur Verfügung zu stellen, sofern sie sich nicht mehr selbst darum kümmern wollen.
Im wichtigsten Wettbewerbsverfahren seit Jahrzehnten in den USA entscheidet ein Richter gegen den Internetgiganten. Justizminister Garland spricht von einem „historischen Sieg für das amerikanische Volk“.
Apotheken kämpfen ums Überleben. Der hessische Justizminister Christian Heinz spricht über KI und AfD. Und eine Kunstausstellung im Frankfurter Palmengarten feiert die Natur. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Das Bundesgesundheitsministerium will die Eröffnung neuer Apotheken auf dem Land erleichtern. Praktiker sehen das entscheidende Problem dieser Reform aber in der Vergütung.
Krimis in Kürze von Jochen Brunow, Teddy Wayne und Ben Pastor.
Der Antisemitismus hat einen tiefen Graben in die queere Szene geschlagen. Widersprüche in Bezug auf Islamismus und fortschrittliche Politik werden ignoriert. Eindrücke aus der Pride Season in Berlin.