Warum manche Studiengänge so unsinnig aufgebaut sind
Seminare, die wenig mit dem zu tun haben, was ich eigentlich studiere – einfach, weil der Modulplan es so vorsieht: Das ist wenig motivierend, aber in den Geisteswissenschaften keine Seltenheit.
Seminare, die wenig mit dem zu tun haben, was ich eigentlich studiere – einfach, weil der Modulplan es so vorsieht: Das ist wenig motivierend, aber in den Geisteswissenschaften keine Seltenheit.
Das Jahr 2024 gilt als „Kafka-Jahr“. Der Prager Schriftsteller verdiente seinen Lebensunterhalt als Jurist – was sein literarisches Wirken prägte.
Stimmrechtsberater fordern Reformen für die Gremienbesetzung. Doch ihre Vorschläge führen in die falsche Richtung.
Europa und Deutschland stecken im E-Auto-Schlamassel. Dabei gilt: Das Vertrauen in die Kraft des Marktes ist sinnvoller als politisch gesteuerte Zwangsbeglückung.
Wie Relevanzdebatten der Wikipedia-Gemeinschaft kulturelle Verteilungskämpfe anheizen: Die Literaturwissenschaftlerin Annette Gilbert untersucht die „Wikability“.
Der US-Digitalkonzern ist der erste, dem direkte Konsequenzen aus dem neuen EU-Digitalgesetz drohen, in Form von hohen Bußgeldern. Zudem hat die EU-Kommission ein neues Verfahren eröffnet.
Nach dem Abgang der Chefredakteurin Sally Buzbee steckt die „Washington Post“ in einer Krise. Der Herausgeber Will Lewis wirkt angeschlagen, der Eigentümer Jeff Bezos hält sich bedeckt. Kritiker von außen führen das Wort.
Nach dem Abgang der Chefredakteurin Sally Buzbee steckt die „Washington Post“ in einer Krise. Der Herausgeber Will Lewis wirkt angeschlagen, der Eigentümer Jeff Bezos hält sich bedeckt. Kritiker von außen führen das Wort.
Wie Gegenwartsfotokünstler ihr Selbst inszenieren: Beobachtungen bei der Frankfurter Fototriennale „Ray“.
Der Untersuchungsausschuss des brandenburgischen Landtags hat seinen Bericht zum RBB-Skandal vorgelegt. Da ist viel geschwärzt und findet sich viel Zündstoff. Eins ist klar: Ausgestanden ist die Affäre noch lange nicht.
Fußball war einst ein wüstes Raufspiel – und zwar ein lebensgefährliches. An ihm zeichnet sich nicht weniger als der Fortschritt unserer Zivilisation ab. Ein Blick auf die Genese eines Volkssports.
Marktverzerrungen und Gegenmaßnahmen sind Thema auf dem Gipfel in Apulien. Droht ein Handelskrieg?
Sie opferten Kinder, Zwillinge und besiegte Herrscher samt Familie: Neue Befunde über verstörende Praktiken, denen auch die wohl am höchsten entwickelte Kultur des alten Amerikas frönte.
Die Art Basel will sich am Heimatstandort in dieser Woche wieder als wichtigste Kunstmesse der Welt zeigen. Wie, sagt ihre Direktorin Maike Cruse im Interview.
Der deutsche Staat muss den Opfern seiner Kolonialherrschaft eine Stimme geben. Auch das gehört zur Erinnerungspolitik. Ein Gastbeitrag
Mommsen rediviva: Unchauvinistisch erfüllte sich diese Historikerin der Gefühle den Wunsch nach einer bürgerlichen Existenz. Zum siebzigsten Geburtstag von Ute Frevert.
Wie Joschka Fischer einmal sogar Jürgen Habermas widerlegte: Zwei Alt-Frankfurter Schwergewichte äußern sich zum Ukrainekrieg.
Der Ökonom David Dorn hat erforscht, welche Folgen Chinas Aufstieg auf Amerika hatte. Im Interview spricht er über Subventionen, Zölle und die Erosion des Freihandels.
Die mehr als 100 Jahre alte „Schifferbörse“ ist optisch sicher das spektakulärste Traditionsrestaurant in Hamburg. Aber ist auch das kulinarische Angebot einen Besuch wert? Die Kolumne „Hier spricht der Gast“.
Die Jobcenter brauchen für die Betreuung von Arbeitslosen mehr Mittel. Immerhin in diesem Punkt herrscht bei einer Podiumsdiskussion in Frankfurt mit dem frühen Präsidenten des Bundessozialgerichts, Rainer Schlegl und Landessozialministerin Heike Hofmann Einigkeit.
Der Nahrungsmittelriese aus der Schweiz zieht Kritik förmlich an. Aktuell sorgt das Wassergeschäft von Nestlé für Schlagzeilen. Und dann ist da noch ein schmerzhafter Jahrestag.
Die Schriftstellerin Rivka Galchen durchleuchtet in ihrem Roman einen historischen Fall: In Leonberg wird 1615 Katharina Kepler als Hexe angeklagt. Ihr Sohn verteidigt sie – er ist der Astronom Johannes Kepler.
Die Monopolkommission feiert ihren 50. Geburtstag. In Konflikt mit der Politik geriet sie immer wieder – Rücktritte und Eklats inklusive.
Im Frühjahr dieses Jahres wurde nach über dreijährigen Verhandlungen der AI Act verabschiedet – Europas erste Regulierung Künstlicher Intelligenz. Nachdem das Regelwerk nun steht, stellt sich für KI-Entwickler und Anwender die Frage: Was betrifft mich eigentlich, und wie soll ich das Gesetz umsetzen?
Die Digitalisierung schreitet in allen Bereichen der Wirtschaft voran. Gleichzeitig rückt die Nachhaltigkeit immer stärker in den Fokus von Unternehmen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Verknüpfung beider Aspekte – die sogenannte Twin-Transformation – Unternehmen besonders zukunftsfähig macht.
Soeben ist die Neuauflage eines Handbuchs zum Rundfunkrecht erschienen. Zum Beitragsrecht kommentieren aktuelle und einstige ARD-Mitarbeiter – im Sinne ihres Arbeitgebers. Das hat Schlagseite.
Lob der Kaderschmiede: Die Deutsche Journalistenschule feiert im Münchner Prinzregententheater ihren fünfundsiebzigsten Geburtstag.
Ein Band macht sich daran, Geisteswissenschaftler auf Augenhöhe mit IT-Entwicklern zu bringen.
Früher war das Christentum klaren soziokulturellen Schichten zuzuordnen. Doch das Streben nach Ersatzreligionen wirbelt die bekannte Schichtung durcheinander.
Die Behörden gehen gegen als unzulässig bewertete Praktiken vor.
Die Letzte Generation stört auf dem Katholikentag eine Podiumsdiskussion mit dem Kanzler. Der lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und ruft dazu auf, den öffentlichen Raum und die Meinungsfreiheit zu verteidigen.
Das Bundeskartellamt hat den amerikanischen Plattform-Giganten Amazon im Visier. Was haben die Verbraucher davon?
Ein Politiker der griechischen Minderheit sitzt in Albanien im Gefängnis. Die Nea Dimokratia hat ihn trotzdem zum Kandidaten gemacht. Sie will Stimmen am rechten Rand holen – und kritisiert eine vermeintliche Willkürjustiz.
Es dürfte jedem schon einmal passiert sein: Man verlässt den Baumarkt mit allerlei Zeug, das man wahrscheinlich nie brauchen wird. Nach Claude Lévi-Strauss trifft hier der Bastler den Ingenieur.
Mitten in der Münchner Betonwüste pflanzt das „Mural Farmhouse“ seine Zutaten auf dem Dachgarten. Doch das Verständnis für Proportionen auf dem Teller fehlt, findet unser „Hier spricht der Gast“-Kolumnist. Zum Glück gibt es die guten Weine.