Der Bund bleibt auf angebotenen Schuldpapieren sitzen
Angeboten wurden Bundesanleihen im Volumen von fünf Milliarden Euro - nachgefragt jedoch nur 4,5 Milliarden Euro. Ex-Staatssekretär Toncar: „Das ist ein Alarmzeichen.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will Frischvermählte künftig anders als bestehende Ehen besteuern. Warum das nicht so einfach geht, wie er sich das vorstellt.
Das Bundesfinanzministerium ist für die Steuer- und Haushaltspolitik in Deutschland auf Bundesebene zuständig. Dem Ministerium unterliegen weiterhin verschiedene Institutionen wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder der Zoll.
Das Bundesministerium für Finanzen in Europa
Neben den nationalen Aufgaben verfügt das Ministerium auch über politische Zuständigkeiten außerhalb des Landes. Auf EU-Ebene betrifft dies zum Beispiel die Wirtschafts- und Währungspolitik oder die Aufstellung und Kontrolle des EU-Finanzhaushaltes. Im Selbstverständnis des Ministeriums gelten die Stabilisierung des Euro sowie der Wirtschafts- und Währungsunion Europas als wichtige Ziele.
Das Bundesfinanzministerium im Organigramm
Hinsichtlich der Organisation gliedert sich das Ministerium ausgehend vom leitenden Bundesfinanzminister über verschiedene Stäbe und Staatssekretäre in die einzelnen Abteilungen auf. Jeder Abteilung sind verschiedene Aufgabenbereiche zugeordnet wie zum Beispiel Bundeshaushalt, Steuerfragen oder Finanzmarktpolitik. Die Hauptsparten sind wiederum in Unterabteilungen und Referate aufgeteilt. Ebenfalls zu den Aufgaben des Bundesfinanzministeriums gehört die Bereitstellung von Service- und Informationsmaterialien für den Bürger. Dazu zählen unter anderem Formulare oder auch online nutzbare Abgabenrechner.
Angeboten wurden Bundesanleihen im Volumen von fünf Milliarden Euro - nachgefragt jedoch nur 4,5 Milliarden Euro. Ex-Staatssekretär Toncar: „Das ist ein Alarmzeichen.“
Das höchste Finanzgericht setzt die Regierung unter Druck. Klingbeils Ministerium spielt auf Zeit. Der CDU-Finanzpolitiker Fritz Güntzler spricht unumwunden von einer „Steuerbombe“.
Nikolas Speer war Risikovorstand der Bank HSBC, bevor er zur Finanzaufsicht Bafin wechselte. Als oberster Bankenaufseher will er nun hin zu weniger, aber harten Leitplanken und weg von Prüfungen nach Schema F. Ein Porträt.
Die Bundesregierung ist sich auf einmal einig: Streamer und Sender sollen acht Prozent ihres Umsatzes in Deutschland in hiesige Produktionen stecken. Damit haben sich SPD und Produzenten durchgesetzt.
Die SPD will Streamer und Sender per Gesetz zu Investitionen in den deutschen Film verpflichten. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer plädiert für eine freiwillige Selbstverpflichtung. Wirtschaftsministerin Reiche springt ihm zur Seite.
Der steuerliche Sonderstatus spaltet den Briefmarkt. Wettbewerbshüter sprechen von einer Situation, die „unternehmerische Existenzen bedroht“. Die deutsche Post wehrt sich.
Investoren sollen nicht bei der Steuerberatung mitmischen. Das Bundesfinanzministerium plant eine entsprechende „Klarstellung“. Wirtschaftsanwälte laufen dagegen Sturm.
Die EU-Staats- und Regierungschefs tagen in Brüssel, die „Steuerschätzer“ veröffentlichen ihre Prognose – und: Darf die Diakonie nicht christliche Bewerber ausschließen? Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Konflikt zwischen SPD-Chef Klingbeil und Verkehrsminister Schnieder eskaliert. Auf die Warnung des CDU-Politikers, dass Mittel für lange geplante Projekte fehlen, antwortet der Finanzminister mit einer schriflichen Abfertigung.
In der Gaskrise erwarb der Bund den Energiekonzern fast komplett. Bis 2028 muss er die Mehrheit abgeben. Zunächst stand dafür ein Börsengang im Zentrum. Jetzt verschieben sich die Akzente.
Im Koalitionsvertrag haben sich Union und SPD Steuerentlastungen für Gastwirte und Pendler angekündigt. Sie werden nun umgesetzt.
Eigentlich sollen energetische Sanierungen Steuervorteile bringen. Doch die bekommt nur, wer viele Hürden überspringt.
Mehr private Investitionen, vor allem in Infrastruktur: Dafür will Bundesfinanzminister Lars Klingbeil die richtigen Anreize setzen. Er will damit auch die Energiewende voranbringen.
Von „Heimat“ bis Wohnungsbau: Unter Seehofer lagen alle kommunalen Fragen in einer Hand. Jetzt hat sie die Koalition auf diverse Ministerien aufgeteilt. Wer soll nun die Hilfe für die Kommunen koordinieren?
Hessen hat im ersten Halbjahr 2025 bereits mehr als zwei Milliarden Euro in den Länderfinanzausgleich einzahlen müssen. Finanzminister Alexander Lorz (CDU) sieht die Grenzen der Solidarität erreicht.
Björn Böhning ist kein Minister, aber an ihm vorbei geht in der Koalition fast nichts. Er ist Teil von Klingbeils „Ersatzfamilie“ – ein Mann für alle Fälle.
Der neue Finanzminister Klingbeil hinterlässt bei seinem ersten Besuch in Frankfurt Eindruck. Die Deutsche Börse hofft, mit ihm die Gewerkschaften von Aktien überzeugen zu können. Damit schlüge man mehrere Fliegen mit einer Klappe.
Bisher steht der frühere Gesundheitsminister Jens Spahn wegen zu teurer Corona-Maskenbeschafffung im Fokus. Nun gerät das Vorgehen im damals von Olaf Scholz geführten Finanzministerium in den Blick: Wurde dort ordnungsgemäß gehandelt?
Wer sich eine eigene Immobilie kauft, hat steuerlich einen gewissen Gestaltungsspielraum. So lässt sich dieser nutzen.
Im Prozess um die VW-Dieselaffäre fallen die Urteile, die EU die EU bekommt Aufschub im Zollstreit mit Trump, und die Minister der schwarz-roten Koalition legen ihre Ausgabenpläne vor. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der US-Präsident will die kleinsten Münzen abschaffen. Geht es hierzulande bald auch dem Euro-Cent an den Kragen?
Die wirtschaftlichen Bedingungen in Ostdeutschland werden bei den Entscheidungen über die anstehenden Infrastrukturinvestitionen besondere Beachtung im Bundesfinanzministerium finden. Das kündigte Ressortchef Lars Klingbeil (SPD) an.
Die prognostizierten Steuereinnahmen fallen geringer aus als zuletzt erwartet. Finanzminister Klingbeil muss sparen. Kann er den Standort Deutschland dennoch attraktiver machen?
Arbeiten von zu Hause ist seit der Corona-Pandemie in vielen Berufen etabliert. Ein Arbeitszimmer lohnt sich steuerlich allerdings für die wenigsten. Das sind die wichtigsten Punkte für die Steuererklärung.
Die deutsche Wirtschaft schwächelt, aber die Steuereinnahmen sind im März im Vergleich zum Vorjahr trotzdem um 11 Prozent gestiegen. Selbst die Fachleute aus dem Bundesfinanzministerium suchen nach Gründen.
Wer in Bitcoin und andere Digitalwährungen investiert, muss dem Finanzamt nun mehr Auskunft geben als früher. Worauf es dabei ankommt.
Für die eigenen Finanzen
Das Oberlandesgericht Frankfurt lässt die Anklage gegen ehemalige Depfa-Banker zu - damit wird erstmals ein Cum-Cum-Fall vor einem Strafgericht verhandelt. Doch es gibt kritische Stimmen, denen das nicht ausreicht.
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen sind aus Sicht der Union ernüchternd. Die Zweifel in der CDU an der Verhandlungsstrategie wachsen. Und auch die Zweifel an Merz.
Was sonst noch wichtig ist
Das Bargeldforum der Bundesbank schlägt eine gesetzliche Rundungsregel für Deutschland vor, um kleine Cent-Münzen überflüssig zu machen. Wie sind die praktischen Erfahrungen mit solchen Regeln bislang?
Schwarz-Rot könnte für Verteidigung und Infrastruktur Schulden in Rekordhöhe machen. Sind Zinszahlungen und mögliche Inflation beherrschbar?
Bisher sind Volkshochschulkurse umsatzsteuerfrei. Das soll sich in Hessen ändern – mit Folgen für die Finanzen der Institutionen. Und für den Bildungsbegriff.
Deutschland ist Spitze – wenn es um Steuern und Abgaben geht. Die Belastung ist kaum noch zeitgemäß. Wird sich nach der Wahl etwas daran ändern?
Sie war Deutschlands wichtigste Ermittlerin im Cum-Ex-Skandal. Die frühere Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker ist überzeugt: Illegale Cum-Ex-Geschäfte gibt es immer noch - zulasten der Steuerzahler.
Die deutsche Wirtschaft schwächelt – in anderen Ländern ist das Wachstum höher und die Belastung für Firmen geringer. Wie wahrscheinlich ist eine Reform nach der Wahl?