Nur der nächste Fels auf gefährlichem Kurs
Der jüngste Rückschlag im amerikanischen Haushaltsstreit macht die Anleger nervös. Doch der Grund dafür ist weniger der Jahreswechsel als die generelle Lähmung der amerikanischen Politik.
Der jüngste Rückschlag im amerikanischen Haushaltsstreit macht die Anleger nervös. Doch der Grund dafür ist weniger der Jahreswechsel als die generelle Lähmung der amerikanischen Politik.
Die Energieerzeugung in den Vereinigten Staaten ist im Aufschwung: Neue Fördertechniken könnten die Vereinigten Staaten schon 2035 unabhängig von Energieimporten machen. Doch die Folgen sind umstritten.
Schuldenkrise und Konjunktursorgen beeinflussen den Ölpreis. Die Nachfrage aus China ist hoch und das wachsende Angebot drückt auf die Preise. Nun berät die Opec über ihre Förderquote.
Die Vereinigten Staaten werden in wenigen Jahren Saudi-Arabien als den größten Ölproduzenten abgelöst haben. Dies hat Auswirkungen für Anleger.
Die angeschlagene spanische Fluggesellschaft schreibt täglich 1,7 Millionen Euro Verlust. Ein Sparprogramm soll jetzt die Rettung bringen. Fast jede vierte Stelle soll gestrichen werden.
Das gestiegene Angebot und die geringe Nachfrage sorgen für niedrige Rohölpreise. Zudem sind an Amerikas Ostküste wegen „Sandy“ viele Raffinerien geschlossen - wodurch die Preise weiter fallen.
Die schlechte Konjunkturlage sowie ein höheres Ölangebot führen zu fallenden Preisen. In Amerika ist der Rückgang größer als in Europa.
Der Aufstieg des russischen Ölkonzerns Rosneft zeigt: Staatsunternehmen erobern die Ölindustrie. Weltweit besinnen sich die Länder auf ihre Energiequellen.
Die Zeit der Spritpreis-Rekorde könnte erst einmal vorbei sein. Experten der Internationalen Energieagentur erwarten eine bessere Versorgung der Weltrohölmärkte in den nächsten fünf Jahren. Die Unsicherheiten bleiben allerdings groß.
State Street Global Advisors gehört mit einem verwalteten Vermögen von 1,9 Billionen Dollar zu den größten Vermögensverwaltern der Welt. Chefökonom Christopher Probyn sagt, warum keine hohe Inflation droht, wann Spanien ein volles Hilfsprogramm anfragt und dass Barack Obama wohl Amerikas Präsident bleibt.
Die Schuldenkrise belastet den Ölpreis, Anleger rechnen mit weniger Nachfrage. Derweil unterläuft der weltgrößte Ölhändler Vitol die Sanktionen gegen Iran.
Fehler eines computergetriebenen Handelsprogramms? Ein drastischer Fall der Ölpreise versetzt die New Yorker Rohstoffbörse Nymex in Alarmbereitschaft und sorgt für vielfältige Spekulationen.
Auch in der Rohstoffbranche gibt es illegale Machenschaften mit dem Ziel, die Preise zu beeinflussen. Am Ölmarkt allerdings ist die Transparenz hoch, trotz mächtiger Akteure.
Der amerikanische Ökonom Barry Eichengreen lobt die geplanten Anleihekäufe. Im Interview spricht er über die amerikanische Notenbank als Vorbild, den Rettungseinsatz der EZB und Mitt Romneys gefährliche Steuerpläne.
Vor allem wegen des Ölpreises ist die Teuerung in Deutschland auf 2 Prozent gestiegen. Unterdessen wächst seit einigen Monaten die Geldmenge stärker als die Kreditvergabe.
Wegen der stark gestiegenen Energiekosten fordern die G-7-Länder eine höhere Ölförderung. Auch Rufe, die Öl-Notreserven zu nutzen, werden lauter. Das würde die Preise jedoch langfristig nicht senken.
Die hohen Ölpreise haben die Inflation in Deutschland wieder auf die sensible Marke von 2 Prozent gehoben. Die lockere Geldpolitik heizt den Preisauftrieb zusätzlich an. EZB-Präsident Draghi gibt sich unbeirrt.
Der Tropensturm Isaac zwingt Energiekonzerne zur Schließung ihrer Förderanlagen im Golf von Mexiko. Das treibt auch die Preise für Benzin in Europa.
Der Ölpreis liegt nahe seinem Rekordwert. Was für die Verbraucher wenig erfreulich ist, sorgt bei Anlegern für hohe Gewinne. Langfristig schmälern Rollverluste jedoch auch deren Rendite.
Produktionsausfälle in der Nordsee lassen den Ölpreis weiter steigen. Das niedrigere Angebot ist nur ein Grund dafür. Anleger spekulieren auf eine Lockerung der Geldpolitik.
Bleibt es beim geltenden Fördermodell für erneuerbare Energien, wird man die stromintensive Industrie vertreiben und den bestehenden Kraftwerkspark partiell in Investitionsruinen verwandeln. Ein Gastbeitrag vom Präsidenten des Kartellamts, Andreas Mundt.
Die stark gesunkenen Ölpreise erleichtern es der EU, wie geplant zum 1. Juli den Ölimportstopp gegen Iran durchzusezten. Auch Südkorea stellt die Einfuhren ein.
Mehr Angebot, weniger Nachfrage: Nach den Rekordpreisen im Frühjahr ist Tanken günstiger geworden. Auch Heizöl kostet weniger, in manchen Regionen ist es allerdings knapp.
Weltweite Konjunktursorgen und volle Lager drücken auf den Ölpreis. Trotzdem profitieren die Autofahrer davon kaum – die Benzinpreise in Deutschland sind nur leicht gefallen. Das hat vor allem zwei Gründe.
An den Rohstoffbörsen ist Rohöl so günstig wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Schlechte Konjunkturaussichten, die Euro-Krise sowie gut gefüllte Öllager in Amerika drücken die Preise.
Thyssen Krupp erwartet einen Rückgang seines operativen Gewinns, weniger Schäden verhelfen der Allianz zu einem gutem Jahresauftakt und Carl Zeiss Meditec wächst dank Mikrochirurgie weiter. Salzgitter startet mit einem Quartalsverlust, Air Berlin trotzt dem Ölpreis und Sky Deutschland legt zu. Facebook macht vermutlich die Aktien für ihren Börsengang teurer, die Schlecker-Insolvenz belastet Cewe Color und der Stahlzulieferer SKW senkt wegen hoher Anlaufkosten seine Prognose. Die deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,5 Prozent, Moody’s stuft 26 italienische Banken herab und die französische Wirtschaft stagniert zu Jahresbeginn.
Spanische Anleihen werden gemieden. Auch Aktienkurse und der Ölpreis geben nach. Gold hat als sicherer Hafen vorerst ausgedient. Bundesanleihen erreichen dagegen abermals ein Rekordhoch.
Vor 40 Jahren hat der „Club of Rome“ ein düsteres Bild der Zukunft gemalt. Auch der neue Report, eine Vorausschau bis ins Jahr 2052, gönnt sich kein bisschen Optimismus. Die Denkfabrik misstraut dem Markt und wünscht sich planwirtschaftliche Vorgaben.
Die Zweifel der Investoren an Griechenlands Sparwillen drücken die Rohstoffpreise. Die Saxobank sieht allerdings langfristig steigende Preise.
Rohöl wird billiger: Der Preis für die Sorte Brent ist inzwischen auf ein 3-Monats-Tief gesunken. Die Vereinigten Staaten haben so große Ölvorräte wie seit 20 Jahren nicht mehr.
In Peking gibt es die besucherstärkste Automesse der Welt. Aus einem vollkommen unterentwickelten Markt ist der größte der Welt geworden. Für die deutschen Hersteller ist China längst ein Kernmarkt.
Rohstoffhändler erwarten auf Dauer hohe Ölpreise. Die Preisschwankungen erschweren die Kalkulation für die Lieferungen.
Rolleffekte verhindern, dass Anleger über Zertifikate an der Entwicklung des Ölpreises in vollem Umfang teilhaben können. Trotz zahlreicher Ansätze ist noch keinem Anbieter das Gegenteil geglückt.
Laut Internationaler Energieagentur übersteigt das Ölangebot den Verbrauch. Auch die Opec spricht von guter Versorgung. Doch Fachleute rechnen nicht mit stark sinkenden Preisen.
Niedrige Arbeitslosenzahlen und die Aussicht auf höhere Löhne lassen insbesondere den Einzelhandel von guten Geschäften träumen. Auch insgesamt ist die Stimmung in den Führungsetagen der deutschen Unternehmen im März gestiegen. Der Ifo-Index legte zum fünften Mal in Folge zu.
Das saudische Kabinett hat beschlossen, künftig deutlich mehr Rohöl zu exportieren. Der Preis für ein Barrel soll so auf rund 100 Dollar fallen.