Russische Drohungen lassen den Ölpreis kalt
Moskau droht mit höheren Energiepreisen. Doch diese reagieren nicht. Derzeit sorgen sich die Märkte um die Zukunft eher wenig.
Moskau droht mit höheren Energiepreisen. Doch diese reagieren nicht. Derzeit sorgen sich die Märkte um die Zukunft eher wenig.
Für Öl und Gold sehen die Prognosen eigentlich gut aus. Trotzdem fallen die Preise. Die Entwicklungen widersprechen sich im Moment. Ein Grund: Spekulanten stoßen ihre Bestände ab.
Der Ölpreis sinkt, auch wenn man davon an der Tankstelle wenig merkt . Aber die Gründe für den Preisrutsch sind nicht wirklich nachvollziehbar.
Seit dem Öl-Embargo der arabischen Welt 1973 verbietet Amerika den Export von Rohöl. Nun erlaubt das Wirtschaftsministerium zwei Unternehmen den Export einer bestimmten Sorte leichten Rohöls. Die Nachricht weckt die Phantasie an der Börse: Der Ölpreis steigt.
Der Ölpreis hatte lange seinen Schrecken verloren. Jetzt schießt er wieder nach oben. Schlechte Nachrichten für Autofahrer.
Die Aktienkurse in Europa sinken. Dafür steigen die Ölpreise schier unaufhörlich. Die Bank von England signalisiert eine vorzeitige Zinserhöhung.
Der Preis für die Nordseesorte Brent ist so hoch wie seit 9 Monaten nicht. Mit dem Vormarsch der Aufständischen reagiert der Markt zunehmend nervös. Der irakische Ölminister Abdul Kareem Luaibi sieht die Ölexporte seines Landes als sicher.
Bisher konnte keine Krise dem Ölpreis etwas anhaben. Doch die Opec drosselt ihre Förderung und schickt den Preis so auf einen langsamen Steigflug. Öl fördernde Länder sind sich über die Methoden der Opec nicht einig.
Die Krise auf der Krim hat weltweit die Börsen auf Talfahrt geschickt. Russlands Aktienmarkt brach um 10 Prozent ein, der Dax schließt 3,5 Prozent tiefer.
Der Ölpreis ist in der zweiten Jahreshälfte 2013 deutlich gefallen. Autofahrer konnten sich freuen, Heizen war immer noch teuer.
Die Opec-Länder können den Ölpreis kaum noch als politisches Druckmittel nutzen, um die Welt zu erpressen. Amerika und immer mehr andere Staaten werden durch eigene Förderung unabhängiger.
Gold ist die letzte Zuflucht der Sparer. Jetzt geraten Banker unter den Verdacht, den Goldpreis manipuliert zu haben - und die Verschwörungstheoretiker fühlen sich bestätigt.
Nach dem Abkommen im Atomstreit mit dem Iran fallen die Ölpreise. Es werden jedoch nur die kurzfristigen Aufschläge der Vorwoche heraus genommen. Das Abkommen sei kein Durchbruch, mahnen Analysten.
Vor 40 Jahren setzte ein Lieferstopp der arabischen Ölförderer die Industrieländer unter Schock. Seitdem hat sich die Welt des Öls grundlegend gewandelt. Doch auch heute könnte der Konflikt im Nahen Osten die Energieversorgung gefährden.
Die russische Notenbank weitet den Kurskorridor aus, in dem sich der Rubel bewegen darf. Damit kommt der Wechselkurs der freien Preisbildung näher. Doch die Schwellenländerkrise dominiert den Kurs.
Niedrigzinsen, Ölpreisanstieg und neue Sorgen um Griechenland: Noch nie war es so schwierig, sein Geld gut anzulegen. Höchste Zeit für ungewöhnliche Investmentideen. Die F.A.S. hat bei Vermögensverwaltern nachgefragt.
Der Dax hat sich am Donnerstag zunächst stabilisiert, nachdem ein Militärschlag gegen Syrien wohl nicht unmittelbar bevorsteht.
Die Syrienkrise bleibt weiter das wichtigste Thema an den amerikanischen Aktienmärkten. Bei sommerlich geringen Umsätzen reagieren Börsianer sensibel auf steigende Ölpreise.
Höhere Preise für Erdöl und Fortschritte in der Bohrtechnik sind die Gründe dafür, dass in Hessen seit Mittwoch wieder nach Erdöl gesucht wird.
Weiter belastet von einem wohl bevorstehenden Militärschlag gegen Syrien und dem deshalb steigenden Ölpreis werden deutsche Aktien am Mittwoch abermals schwächer erwartet.
Konjunktursensible Aktien führten die Verliererliste an, weil sich Börsianer wegen steigender Ölpreise sorgen. Merrill Lynch legt eine Klage wegen Diskriminierung schwarzer Anlageberater für 160 Millionen Dollar bei.
Syrien ist kein wichtiger Ölförderer. Trotzdem lässt die Furcht vor einem Krieg die Nachfrage nach Öl steigen. Denn Ölkrisen entstehen nicht durch Förderausfälle.
Die blutigen Unruhen in Ägypten führen zu steigenden Ölpreisen. Investoren fürchten nun auch ein Übergreifen der Krise auf andere Nahost-Staaten. Für Deutschland hat die Lieferregion aber an Bedeutung verloren.
Die Ausschreitungen in Ägypten könnten zu Lieferengpässen bei Öl führen. Das hat die Preise für den Rohstoff am Donnerstag ansteigen lassen.
Der Ölpreis geht steil nach oben. Seit 14 Monaten war Rohöl der Sorte WTI nicht so teuer wie am Mittwoch.
Der deutsche Leitindex ist heute im Minus aus dem Handel gegangen. Die Sorge um Portugal setzte die Märkte in ganz Europa unter Druck. In Deutschland mieden Anleger nach dem abgesagten Börsengang von Deutsche Annington vor allem Immobilienwerte.
Apple gewinnt eine Patent-Klage vor dem Obersten Gerichtshof, der Schweizer Messtechnikspezialist erhöht die Anteile an Analytik Jena und die Vereinigten Staaten gehen Kreisen zufolge einer möglichen Ölpreis-Manipulation nach.
Drei große europäischen Mineralölkonzerne werden verdächtigt, den Ölpreis manipuliert zu haben. Autofahrer, Anleger und Besitzer von Ölheizungen könnten um Milliarden betrogen worden sein.
Die Eskalation im Nahen Osten und die besseren Arbeitsmarktdaten aus Amerika lassen den Ölpreis steigen. Anleger können von dem Auf und Ab profitieren.
Die Kartellwächter der Europäischen Union haben den Verdacht, dass Ölfirmen die Preisagenturen in die Irre geführt hätten. Zu den durchsuchten Konzernen zählen Shell, BP und Statoil.
Die fallenden Notierungen für viele Rohstoffe lassen die Schwellenländer in Asien auf einen Rückgang der Inflation hoffen. Die indische Wirtschaft dürfte zu den größten Gewinnern zählen.
Die Verbraucherpreise sind im März so wenig gestiegen wie seit Jahren nicht: Sie kletterten im Vorjahresvergleich lediglich um 1,4 Prozent. Grund sind laut Statistik vor allem die sinkenden Preise für Sprit und Heizöl.
Vor den Küsten von Großbritannien und Norwegen rollt eine gewaltige Investitionswelle. Die Nordsee-Ölindustrie floriert wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Seit 2008 haben die Preise für Industriemetalle, Edelmetalle und auch Agrarrohstoffe nur eine Richtung gekannt: nach oben. Rohstoffpreise sinken jedoch aktuell zu Unrecht, Rohstoffaktien zu Recht.
Analysten sehen den Ölpreis im Jahr 2013 relativ stabil. Die Auseinandersetzung zwischen Iran und Israel hat aber das Potential, Bewegung in die Preise zu bringen.