Ausrede Ölpreis
Das billige Öl ist kein Grund für eine weitere Lockerung der Geldpolitik.
Das billige Öl ist kein Grund für eine weitere Lockerung der Geldpolitik.
Die Energieagentur warnt vor sozialer Instabilität in den Förderländern. Dabei dürfte der Ölpreis weiter fallen – und andere Rohstoffpreise gleich mit.
Die Prognosen über die erschließbaren Vorräte haben sich regelmäßig als falsch erwiesen - das zeigt sich besonders gut an der Ölbranche. Denn wer die Endlichkeit der Ölvorkommen beschwört, übergeht den technischen Fortschritt.
Seit dem Sommer sind die Ölpreise schon um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Am Freitagmorgen fiel der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI im asiatischen Handel zeitweise auf ein neues Fünf-Jahres-Tief von 58,80 Dollar.
Der Druck auf den Ölpreis hat auch die Kurse an den Aktienmärkten sinken lassen. Der Dax trotzte mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent dem Abwärtstrend. Derweil enttäuschte Airbus die Anleger mit ihrem Ausblick.
Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Talfahrt beschleunigt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent fiel erstmals seit fünf Jahren unter 65 Dollar. Ein Grund ist die neue Nachfrageprognose der Opec.
Der Preisrutsch am Ölmarkt trifft die Branche hart. Amerikas Schieferöl-Förderer leiden. Mitarbeiter von Großkonzernen wie BP bangen um ihre Stellen.
Der ungebremste Ölpreis-Verfall hat am deutschen Aktienmarkt für Verunsicherung gesorgt. Der Dax verabschiedet sich weiter von seinem Rekordhoch, nachdem die Börsen in Asien zuvor deutliche Verluste verbucht hatten.
Der Verfall des Ölpreises wirkt auf die Weltwirtschaft wie ein gigantisches Konjunkturprogramm und führt zu globaler Umverteilung. Auch für Deutschland gibt er Anlass, sich von so manch alter Gewissheit zu verabschieden.
Europa, Japan und die Vereinigten Staaten profitieren vom niedrigen Ölpreis. Wenn der Preis um rund ein Drittel sinke, entstehe zusätzliches Wachstum von rund 0,8 Prozent, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde.
Nach einem elftägigen ununterbrochenen Aufstieg ist dem Dax zunächst die Puste ausgegangen. Für Gesprächsstoff sorgt unter anderem die jüngste Opec-Entscheidung zum Ölpreis.
Trotz einbrechender Ölpreise drosselt die Opec ihr Förderziel nicht. Russland dürfte einer der größten Leidtragenden sein. Ein Moskauer Energiekonzern befürchtet schon, dass ein Fass Öl bald weniger als 60 Dollar kosten könnte.
Der Libyer Abdallah al Badri jongliert als Opec-Generalsekretär zwischen den Förderern Saudi-Arabien und Iran. Seine Nähe zu Diktator Gaddafi hat ihm bislang nicht geschadet.
Selten war das Treffen der Organisation erdölexportierender Staaten so spannend wie in diesem Jahr. Wegen des sinkenden Ölpreises drängen die ärmeren Mitglieder auf eine Kürzung der Förderung. Doch Saudi-Arabien weigert sich.
Vor dem Opec-Treffen in Wien rückt das Königreich in den Blickpunkt. Lange kann sich Saudi-Arabien seine wohlwollende Ausgabenpolitik bei dem derzeitigen Ölpreis nicht mehr leisten.
Heizöl ist derzeit so billig wie seit vier Jahren nicht mehr. Schnäppchenjager warten noch ab. Wer kauft, macht aber nichts falsch. Vor allem die Tankanzeige will gut beobachtet sein.
Benzin kostet in Deutschland so wenig wie letztmals vor vier Jahren. Doch die Preise könnten noch viel niedriger sein, denn der Ölpreis fällt und fällt. Wird das wirklich an die Verbraucher weitergegeben?
Wer in diesen Tagen eine Tankstelle ansteuert, kann sich freuen: Benzin ist so billig wie lange nicht mehr. Doch es gibt Länder, die den Trend mit Sorge betrachten - auch in Europa.
Amerikas Notenbank hat ihre Anleihekäufe eingestellt. Doch dank des niedrigen Ölpreises sind die Türkei und Indien weniger anfällig als zu Jahresanfang.
Bei den Spritkosten hält der Abwärtstrend an. Benzin sei so günstig wie seit Ende 2010 nicht mehr, teilte der ADAC am Mittwoch mit. Noch deutlicher habe der Dieselpreis nachgegeben.
Im Kampf gegen den Verfall des Ölpreises will Russland künftig mit dem Opec-Staat Venezuela zusammenarbeiten. Der Kreml hofft dadurch, die Folgen der westlichen Wirtschaftssanktionen lindern zu können.
Die Amerikaner fördern so viel Öl wie lange nicht mehr. Die Araber verlieren ihre Machtposition. Und die Preise sinken. Ist das nicht prima?
Das schwarze Gold wird immer billiger. Schieferölfirmen macht das ebenso zu schaffen wie den Multis. Kann sich die Opec zu Produktionskürzungen durchringen?
Die fallenden Ölpreise fordern ihren Tribut. Nun will der amerikanische Bohrfeldausrüster Halliburton offenbar den Konkurrenten Baker Hughes kaufen. Damit ließen sich viele Kosten sparen.
Saudi-Arabien senkt den Preis für Öl, jedoch nur für Amerika. Mit den Kampfpreisen sollen Konkurrenten aus dem Markt gedrängt und dem Fracking der Kampf angesagt werden.
Seit Wochen kennt der Ölpreis nur eine Richtung: nach unten. Eine Entscheidung des größten Opec-Produzenten Saudi-Arabien beschleunigt die Talfahrt.
Vor allem gesunkene Energiepreise sorgen dafür, dass die Teuerung in der Währungsunion extrem niedrig bleibt. Im Oktober hat der Preisauftrieb weniger als ein halbes Prozent betragen.
Die Vereinigten Staaten haben Schieferöl im Überfluss – aber die Förderung ist teuer. Wie lange rechnet sich das Geschäft noch angesichts fallender Preise?
Russland ist in der Gas-Frage zu Zugeständnissen an die Ukraine bereit. Angesichts des sinkenden Ölpreises und des verfallenden Rubels kann Putins Pragmatismus aber nicht verwundern.
Die russische Führung beschuldigt Amerika, den Ölpreis künstlich zu senken, um Russland in den Bankrott zu treiben. Das erinnere an die Zeit vor dem Zerfall der Sowjetunion. Im Kreml gibt es indes heftige Auseinandersetzungen.
Der Ölpreis sinkt und das Erdölkartell Opec streitet mehr als je zuvor. Nun steht ein Duell zwischen Venezuela und Saudi-Arabien bevor. Am Ende könnte das Kartell nur noch ein Stubentiger sein.
Trotz aller Krisen fällt der Ölpreis schier unaufhörlich weiter. Das einzige Hindernis für günstiges Öl ist die Opec. Noch diskutiert sie darüber, ob sie die Ölförderung verringern soll.
Gewöhnlich wird Rohöl teurer, wenn Kriege in wichtigen Weltregionen toben. Diesmal nicht. Die Gründe sind nicht nur erfreulich.
Der Ölpreis ist in dieser Woche auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gesunken. Nun verstärken sich die Gerüchte, dass Händler ihr Rohöl auf riesigen Tankern lagern und erst dann verkaufen, wenn der Preis wieder steigt.
Hundert Jahre lang war die Wirtschaft nirgendwo so angreifbar wie beim Öl. Doch nun ist der Ölpreis durch erneuerbare Energieträger nicht mehr so anfällig. Ab 2030 könnte der Ölverbrauch auf der ganzen Welt sinken. Eine Analyse.
Der Preis für Rohöl ist trotz aller Konflikte vergleichsweise niedrig. Der Ölpreis ist seit Jahresanfang um 7 Prozent gefallen. Das hilft auch dem Preis für Heizöl. Verbraucher sollten dennoch einiges beachten.