„Energieaktien sind billig“
Mark Lacey, Manager bei der Fondsgesellschaft Investec, sieht den Ölpreis nicht durch Politik beeinflusst. Langfristig dürfte Öl 100 Dollar kosten. Gas kann teurer werden.
Mark Lacey, Manager bei der Fondsgesellschaft Investec, sieht den Ölpreis nicht durch Politik beeinflusst. Langfristig dürfte Öl 100 Dollar kosten. Gas kann teurer werden.
Einige Zertifikate bieten die Teilhabe an steigenden Ölpreisen. Wer die jüngste Preisrally an ihrem Ende sieht, findet aber auch Produkte auf fallende Notierungen.
Das teure Rohöl treibt die Kosten für Heizöl in die Höhe - mit sinkenden Preisen ist nicht zu rechnen. Das gilt auch für Kraftstoffe wie Benzin und Diesel.
Das Vertrauen in die Klimapolitik ist geschwunden. Doch trügt die Hoffnung, das Klimaproblem könne auch ohne internationale Abkommen - quasi nebenher durch den Umstieg auf erneuerbare Energien - gelöst werden. Ein Ordnungsrahmen ist unverzichtbar.
Die Geldspritze der EZB hat am Freitag zum Handelsstart die europäischen Börsen noch etwas gestützt. Der Dax lag am Morgen 0,1 Prozent im Plus bei 6947 Punkten, nachdem er am Vortag 1,3 Prozent gewonnen hatte.
Die Aktienkurse geben nach. Anleger debattieren über den hohen Ölpreis und ob er die Konjunktur abwürgen kann.
Die Verteuerung des Rohstoffes steigert die Risiken für die Konjunktur. Allerdings erwarten Anleger keine langfristigen Störungen am Ölmarkt.
Der Leiter der Rohstoffanalyse von Goldman Sachs, Jeffrey Currie, spricht über die Gefahren im Goldmarkt und warum der Ölpreis weiter steigt.
Der anhaltend hohe Ölpreis belastet den deutschen Aktienmarkt am Montag. Der Atomkonflikt mit dem Iran nährt die Furcht vor einem Ölpreisschock.
Die vom Iran verkündete Entscheidung, Frankreich und Großbritannien nicht mehr zu beliefern, ist faktisch ohne Belang. Doch die sich verschärfende Krise könnte den Ölpreis über die jüngsten Rekordstände weiter hochtreiben.
Schon 2011 war das teuerste Tankjahr, nun klettern die Preise weiter. Superbenzin E5 ist in vielen Orten so teuer wie noch nie. Die starke Nachfrage in Asien und die Irankrise treiben die Ölpreise.
Iran verkündet weitere Fortschritte in seinem Atomprogramm und droht zugleich mehreren EU-Staaten, die Lieferung von Erdöl einzustellen. Gleichwohl bekundet Teheran Gesprächsbereitschaft.
Der Dax hat sich deutlich erholt. Gleichzeitig steigt der Ölpreis. Und bei einer Zuspitzung der Iran-Krise könnte das schwarze Gold noch viel teurer werden. Welche Aktien deswegen gefährdet sind, hat die Commerzbank ermittelt.
Der Niedergang von Petroplus zeigt die Probleme der Branche: Die Ölverarbeiter leiden unter Überkapazitäten und Konkurrenz aus Schwellenländern. Viele Anlagen schließen.
Die Euro-Finanzminister haben den Weg für ein neues Griechenland-Hilfsprogramm noch nicht freigegeben. Ehe neue Milliarden fließen, wollen sie konkrete Beweise dafür, dass Griechenland seine Reformversprechen auch umsetzt. Auf Unternehmensebene hat der Bezahlsender Sky Deutschland bei einer Kapitalerhöhung 155,8 Millionen Euro eingenommen. Und dank milden Winterwetter sind bei Fraport die Passagierzahl gestiegen. Brasiliens Ölkonzern Petrobras musste unterdessen einen herben Gewinneinbruch hinnehmen.
Eugen Weinberg leitet die Rohstoffanalyse der Commerzbank. Er spricht darüber, dass Gold als sicherer Hafen nicht funktioniert hat, die Hoffnung für Industriemetalle und warum Saudi-Arabien einen Ölpreis von 150 Dollar braucht.
Spätestens vom 1. Juli an soll kein iranisches Öl mehr in die EU importiert werden. Auch Konten der iranischen Zentralbank werden gesperrt. „Wir können nicht akzeptieren, dass Iran nach der Atombombe greift“, sagt Guido Westerwelle nach dem Beschluss der EU-Außenminister.
Die EU will einen Importstopp für iranisches Öl durchsetzen. Das wird auch Volkswirtschaften in Europa treffen. Warum mit steigenden Benzinpreisen zu rechnen ist und ob Sanktionen überhaupt lohnen.
Der Auftrieb der Ölpreise hat mit Irans Drohung zu tun, die Hormus-Meerenge zu blockieren. Das ist schlecht für Unternehmen und Verbraucher. Doch es gibt auch gute Nachrichten vom Ölmarkt.
Analysten rechnen damit, dass die Preise dieses Jahr zunächst fallen werden. Doch die Bandbreite der Prognosen zur Preisentwicklung ist groß. Für Anleger war das Öljahr 2011 positiv, für die Autofahrer war es dagegen so teuer wie keines zuvor.
Der Energieexperte Leonardo Maugeri fürchtet eine Blockade der Straße von Hormus durch das iranische Militär: "Die Folge wäre eine Krise von furchterregenden Ausmaßen.“
O'zapft is“ könnte es bald in übertragenem Sinn in Südhessen heißen. Dort wird vielleicht schon bald nach Öl gebohrt. Nach Öl? In Hessen? Nichts Neues: In Stockstadt wurde das „Schwarze Gold“ bis in die 90er Jahre gefördert.
Es ist nicht das erste Mal, dass in Teheran verkündet wird, die Straße von Hormus werde blockiert. Doch bisher hat das Regime dem nie Taten folgen lassen. Es würde sich damit auch selbst schaden.
Viele Supertanker passieren jeden Tag die Meerenge von Hormus. Weil Iran droht, den Seeweg zu blockieren, sind Anleger am Ölmarkt nervös.
Die Schuldenkrise und Konjunktursorgen drücken die Preise kaum. Anlass zur Sorge gibt dafür der Iran.
Die deutschen Aktien verzeichnen am Donnerstag wieder Kursgewinne. Etwas frischen Wind könnten am Nachmittag Konjunkturdaten aus Amerika bringen.
Heizöl ist so teuer wie seit drei Jahren nicht mehr. Daher schrecken viele Hausbesitzer vor Bestellungen zurück. Härter trifft es die Mieter: Ihnen drohen Nachzahlungen.
Die russische Börse kann momentan mit dem Ölpreis nicht mithalten. Und ob sich das nach den bevorstehenden Wahlen ändert, ist noch längst keine ausgemachte Sache.
Die Vereinigten Staaten werden erstmals seit 62 Jahren mehr Treibstoffe exportieren als importieren. Das steigert den Einfluss auf dem Energiemarkt in der Welt.
Der Dax verzeichnet am Freitag zum Handelsstart leichte Kursgewinne. Der Leitindex notiert am Morgen 0,5 Prozent im Plus bei 5451 Punkten.
Wirecard und Philip Morris erhöhen die Prognosen, Ahold verdient mehr, der Umsatz von Applied Materials übertrifft die Erwartungen, Highlight bekräftigt das Gewinnziel. Air Berlin rechnet nicht mehr mit einem Betriebsgewinn, Voestalpine senkt die Prognose und BHP Billiton warnt befürchtet Belastungen durch Preisschwankungen. Moody’s stuft mehrere Landesbanken herab und Portugal wird 2012 wohl tiefer in die Rezession rutschen.
An den Rohstoffmärkten sind die Preise für Rohöl wieder gestiegen. Für amerikanisches WTI-Öl muss so viel wie seit drei Monaten nicht mehr gezahlt werden.
In der arabischen Welt verliert Iran an Einfluss. das liegt nicht nur an der Arabellion, sondern auch an Skandalen, die auch den Präsidenten Ahmadineschad nicht gut aussehen lassen.
Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat eine neue Euro-Anleihe plaziert. Das Orderbuch soll deutlich überzeichnet gewesen sein. Auch die Analysten der LBBW halten die Emission für interessant.
Gold und Goldaktien haben zuletzt korrigiert. Warum er die langfristige Hausse im Edelmetallsektor dennoch intakt sieht, erklärt Markus Bachmann, Fondsmanager des Craton Capital Precious Metal Fund, im Interview.
Die Situation im ölreichen Libyen stabilisiert sich und auch Schuldenkrise sowie Konjunktursorgen drücken die Ölpreise weiter.