Rohstoffpreise könnten weiter fallen
Schuldenkrise und Rezessionsangst haben den Rohstoffen zuletzt deutliche Verluste beschert. Und eine nachlassende Nachfrage könnte die Preise kurzfristig weiter unter Druck setzen.
Schuldenkrise und Rezessionsangst haben den Rohstoffen zuletzt deutliche Verluste beschert. Und eine nachlassende Nachfrage könnte die Preise kurzfristig weiter unter Druck setzen.
Rohstoffe mussten im zu Ende gehenden Monat teilweise die heftigsten Preiseinbrüche seit der Finanzkrise 2008 hinnehmen. Rezessionsängste und Euro-Schuldenkrise drücken auf die Stimmung der Anleger.
Dank positiv interpretierter Vorgaben hat der Dax am Dienstag seine Erholungsrally fortgesetzt. Die Hoffnung auf beherzte Schritte in der Euro-Schuldenkrise hatten den Märkten in Europa sowie der Wall Street zu einem fulminanten Wochenauftakt verholfen. An den Themen ändert sich indes kaum etwas: Die Schuldenkrise bleibt weiter die treibende Kraft am Markt.
Konjunkturbedenken und die intensiver werdenden Sorgen über die Schulden- und Bonitätskrise führen im Rohstoffbereich zu einer Preiskorrektur mit Abwärtspotenzial.
Bei der Deutschen Lufthansa stehen nicht nur die Aktien sondern auch die Anleihen unter Druck. Trotz der dadurch gestiegenen Renditen rät die WGZ Bank zum Verkauf der Anleihen der Fluglinie.
Der Dax hat am Freitag an seine seit Dienstag laufende Gewinnserie angeknüpft und sogar zeitweise wieder die Marke von 5600 Punkten übersprungen. Händler konzentrieren sich auf den großen Verfall von Terminkontrakten auf Aktien und Indizes an den Derivatebörsen.
Öl bleibt angesichts der Kursentwicklung an den Börsen und den abnehmenden Wachstumsprognosen erstaunlich teuer. Die Internationale Energieagentur senkt die Nachfrageprognose und redet von einem Preisparadoxon.
Gestützt auf positiv interpretierte Vorgaben nach einem Schlussspurt am Vorabend an der Wall Street verbuchen die wichtigsten deutschen Aktienindizes am Dienstag im frühen Handel zunächst deutliche Kursgewinne. Bald aber drehte der Markt wieder ins Minus.
Die beiden großen Währungen Dollar und Euro sind angeschlagen. Anleger finden auch Gefallen an der norwegischen Krone. Was es bei Investments zu beachten gilt.
Während in Tripolis noch Gefechte zwischen Rebellen und den Getreuen Muammar Gaddafis toben, bringt sich die Energiebranche in Stellung. Sie wird bei der wirtschaftlichen Stabilisierung Libyens eine entscheidende Rolle spielen.
Auch die Angst vor einer Rezession in Amerika und Europa drückte zuletzt auf den Ölpreis. Verbraucher profitieren an der Tankstelle, Anleger können mit Zertifikaten auf fallende Preise spekulieren.
Im Sog nachgebender Ölpreise hat der Rubel zuletzt an Wert verloren. Dabei wurde sogar der langfristige Aufwärtstrend gegenüber dem Euro-Dollar-Währungskorb verletzt. Analysten trauen Russlands Währung mittelfristig aber trotzdem wieder eine Erholung zu.
Aus Verunsicherung über die Konjunktur-Aussichten ziehen sich am Montag weitere Anleger aus dem deutschen Aktienmarkt zurück. „Die Vorgaben aus Asien lesen sich nicht gut“, sagt ein Börsianer.
Simone Beer ist für die Russland zuständige Fondsmanagerin des Bankhaus Metzler. Im F.A.Z.-Interview spricht sie über die Chancen nach dem jüngsten Kurseinbruch.
Volatil zeigt sich der Aktienkurs von Air Berlin am Donnerstag. Nachdem die Ankündigung eines Sparprogramms diesen zunächst drückte, sorgten Meldungen zu einem Rücktritt von Firmenchef Hunold zwischenzeitlich für ein Plus. Auch die Anleihenkurse fallen deutlich.
Anlaufverluste bremsen ThyssenKrupp aus, Air Berlin mit tiefroten Zahlen, HHLA hebt Prognose an, IVG rutscht in Verlustzone, Bauer senkt die Prognose, SMA Solar - mehr Gewinn als befürchtet, Nvidia verdient gut, Carl Zeiss Meditec wird profitabler, Sky Deutschland schreibt rot, A-Tec in der Gewinnzone zurück, Kreise - „Käpt'n Iglo“ will 2012 an der Börse, Google+ bietet nun auch Spiele an, Frankreichs Wirtschaft stagniert, Japan: Industrieproduktion nach unten revidiert - Regierung senkt Wachstumsprognose
Wer mit Öl heizt, sollte sich in diesen Tagen mit dem flüssigen Brennstoff eindecken. Dazu rät jedenfalls der Verband der Heizölhändler und verweist auf die gesunkenen Rohstoffpreise.
maf. FRANKFURT, 8. August. Der Ausverkauf an den Aktienmärkten hat sich am Montag fortgesetzt. Der Dax, in dem die 30 größten deutschen Aktiengesellschaften zusammengefasst sind, verlor 5 Prozent auf 5923 Punkte.
Der Verlust der höchsten Kreditwürdigkeitsnote der Vereinigten Staaten hat am Montag die Nervosität der europäischen Aktienanleger weiter geschürt. Stabilisierungsversuche seitens der Politik verhindern nach Aussage von Börsianern aber größere Kursverluste.
Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt setzte sich zum Start in den Freitag fort. Gegen 9.45 Uhr verliert der Dax 2 Prozent oder 129 auf 6.285 Punkte. Im Tagestief hatte er allerdings bereits bei 6.153 Punkten gelegen.
Das Nordseeöl Brent ist momentan 20 Dollar teurer als die Ölsorte WTI aus Amerika. Dabei galt jahrelang die Regel: WTI ist bis auf wenige Ausnahmen immer etwas teurer als Brent. Anleger spekulieren auf die Preisdifferenz.
Dank freundlicher Vorgaben der Übersee-Börsen hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag zur Erholung angesetzt. Aktien seien nun wieder „ziemlich billig, was dem Markt helfen sollte, erst einmal einen Boden zu finden,“ heißt es mit dem notorischen Grundoptimismus.
Die Kernkraftwerksbetreiber senken die Kosten. Als Antwort auf den beschleunigten Atomausstieg reicht das nicht. Eon und RWE müssen sich nach der Energiewende strategisch neu ausrichten. Die Aktionäre sind bereits auf eine deutliche Ertragsverschlechterung vorbereitet.
Zum Teil enttäuschende Quartalszahlen und die anhaltende Sorge um den amerikanische Schuldenstreit haben am deutschen Markt am Donnerstag für Kursverluste gesorgt. Die Anleger würden immer vorsichtiger, je näher der 2. August rücke, heißt es.
BASF verdient mehr, Bayer bestätigt Jahresziele, Milliardenlasten bei Siemens, MAN setzt sich höhere Ziele, Lufthansa verfehlt Gewinnprognose, Credit Suisse enttäuscht, Infineon will von Krise nichts wissen, Telefonica wächst in Lateinamerika, Shell: Gewinn verdoppelt, Visa steigert Gewinn kräftig, Symantec verdient gut, Appetit auf Dunkin' Donuts, Beige Book: Wachstum weiter abgeschwächt, Japans Einzelhandelsumsätze steigen, Neuseelands Leitzins unverändert, IWF drängt Frankreich zu stärkerem Schuldenabbau
Media-Saturn rutscht ins Minus, UBS - Sparkurs nach Gewinneinbruch, BP profitiert von hohen Ölpreis, Texas Instrument ist nüchtern, Baidu-Gewinn verdoppelt den Gewinn, US Steel unter den Erwartungen, KPN mit Gewinnrückgang, Qiagen kürzt Prognose, STMicro fürchtet Umsatzrückgang, Broadcom übertrifft Erwartungen, DAB kämpft mit sinkendem Gewinn, Verhandlungstaktik: Obama warnt vor „gefährlicher Wirtschaftskrise“, Verbraucherstimmung geht zurück, Indiens Notenbank erhöht den Leitzins, verbale Yen-Interventionen