Steigt jetzt die Inflation?
Bislang hat das billige Öl den Preisanstieg bei Nahrungsmitteln in der Coronakrise mehr als ausgeglichen. Das könnte sich jetzt ändern.
Bislang hat das billige Öl den Preisanstieg bei Nahrungsmitteln in der Coronakrise mehr als ausgeglichen. Das könnte sich jetzt ändern.
Das Ölkartell Opec und seine Partner haben sich geeinigt: In den Monaten Mai und Juni soll die tägliche Menge um 9,7 Millionen Barrel reduziert werden. Mit der historisch einmaligen Kürzung soll der in der Corona-Krise rasant gefallene Ölpreis stabilisiert werden.
Um den Verfall des Ölpreises zu stoppen, wollen die Opec-Länder die Produktion um zehn Millionen Barrel pro Tag senken. Die Vereinbarung steht jedoch unter einem Vorbehalt.
In einer Videokonferenz sollen sich Russland, Saudi-Arabien und weitere Ölstaaten im Grundsatz auf eine Reduzierung der Ölförderung um 10 Millionen Barrel am Tag verständigt haben. Vieles an dem Beschluss ist aber noch unklar.
Der Nahe Osten und die Länder Nordafrikas leiden schon jetzt unter einer Wirtschaftskrise. Die Corona-Pandemie heizt diese noch weiter an. Wenn wir jetzt nicht helfen, drohen Bürgerkriege und Terrorismus. Ein Gastbeitrag.
Der Ölpreis fährt Achterbahn und spiegelt den weltpolitischen Machtkampf um eine Förderkürzung wider. Dabei wird bezweifelt, dass das überhaupt ausreichen würde, um den Markt zu stabilisieren.
Russland und Saudi-Arabien liefern sich einen Ölpreiskrieg, unter dem auch amerikanische Firmen leiden. Nun hat sich Präsident Donald Trump in den Konflikt eingemischt.
Das Weiße Haus fordert die beiden Parteien stattdessen auf, sich untereinander zu einigen. Derweil redet Präsident Trump mit Managern großer amerikanischer Ölfirmen über Maßnahmen, um den „Liquiditätsschock“ der Energieindustrie schnell zu beheben.
Die Turbulenzen um eine der für die Volkswirtschaft wichtigsten Ressourcen haben nicht nur mit der Corona-Krise zu tun.
Saudi-Arabien flutet den weltweiten Ölmarkt. Es hofft, mit dem niedrigen Preis Russland zu bestrafen. Kronprinz Muhammad Bin Salman hat unterdessen noch ein anderes Ansinnen. Seine Thronfolge muss gesichert werden.
Ein einziger Tweet von Donald Trump lässt den Ölpreis am Donnerstag um mehr als 40 Prozent steigen – dann geht’s zunächst wieder abwärts. Was kommt noch?
Die Angst vor einer Entlassungswelle in Amerika hat Anleger verunsichert, doch Hoffnung auf ein Ende des Ölpreiskriegs verhinderte Schlimmeres.
Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gestiegen. Chinas potentieller Ölbedarf und eine diplomatische Einigung sind die Treiber. Doch das scheint trügerisch.
Auf dem Ölmarkt stehen sich die wichtigsten Produzenten derzeit unversöhnlich gegenüber. Für die deutschen Verbraucher hat das auch seine guten Seiten.
Die immer strikteren Reisebeschränkungen setzen den Ölpreis weiter unter Druck. Diese haben allein in dieser Woche um 17 Prozent nachgegeben.
Es sind schlechte Nachrichten für den staatlichen Ölförderer. Wegen fallender Rohölpreise und geringerer Fördermengen hat Saudi Aramco 2019 deutlich weniger Geld eingenommen. Nun will der Konzern seine Ausgaben weiter kürzen.
Russland und Saudi-Arabien liefern sich einen Preiskampf ums Öl – mit offenem Ausgang. Für Amerikas Fracker ist es ein Desaster. Kann Deutschland als Importland profitieren?
Für Verbraucher sind die Folgen des Konflikts zwischen Russland und Saudi-Arabien gar nicht so übel. Benzin wird immer billiger. Warum der ADAC trotzdem dringend davon abrät, den Kraftstoff jetzt daheim in Kanistern zu horten.
Russlands Abkehr von der Opec zu diesem derart kritischen Zeitpunkt verwundert viele. Doch die Regierung beruhigt – und versucht offenbar, einen mächtigen Gegner zu schwächen.
Der Preiskrieg auf dem Ölmarkt zwischen Russland und Saudi-Arabien zielt auch auf einen Dritten: die Vereinigten Staaten. Donald Trump telefoniert schon aufgeregt mit dem saudischen Kornprinzen. Aber wie lange halten die amerikanischen Fracker durch?
Die Fördergesellschaft Saudi Aramco will ihre Fördermenge weiter anheben. Dafür muss sie auch die strategische Lagerbestände antasten. Russland kündigt umgehend eine Reaktion an.
Immer klarer tritt das Ausmaß globaler Verwerfungen der Corona-Krise zutage. Das führt auch zu Verwerfungen zwischen Riad und Moskau.
Die Aktienkurse steigen wieder. Die Anleger setzen dabei nicht nur auf eine Ankündigung des amerikanischen Präsidenten.
Öl wird mit einem Schlag deutlich billiger. Davon profitieren Verbraucher und Unternehmen. Doch warum fallen dann die Aktienkurse so stark?
Der Ölpreis ist seit Jahresbeginn kräftig gefallen und hat am Montagmorgen nochmal 30 Prozent nachgegeben. Benzin und Diesel könnten aber noch aus einem anderen Grund günstiger werden.
Die Aktienmärkte trifft am Montag ein Doppelschlag: Die Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus und eine massive Krise am Ölmarkt. Analysten sind sich uneins, wie es weitergeht.
Asiatische Aktien geben auf breiter Front stark nach. Der australische Aktienmarkt erlebt den schlimmsten Lauf seit der Finanzkrise 2008. Analysten warnen schon vor einer weltweiten Rezession.
Moskau ließ die Verhandlungen mit der Ölstaaten-Organisation Opec scheitern. Der Ölpreis vermindert sich dramatisch – an den Börsen fallen die Aktienkurse stark.
Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie und ein Einbruch des Öl-Preises haben Asiens Börsen zum Wochenauftakt zugesetzt. Vor allem Japan trifft es hart, doch auch Australiens Aktienmarkt leidet erheblich.
Nachdem sich die Opec am Donnerstag verständigt hatte, die Ölförderung um 1,5 Millionen Barrel am Tag zu senken, gestalteten sich die Verhandlungen mit Russland am Freitag offenbar schwieriger als gedacht. Das ließ an den Ölmärkten offenbar die Befürchtung aufkommen, es werde keine Einigung geben.
Erstmals seit mehr als zehn Jahren könnte die globale Nachfrage nach Öl sinken – weil ein Virus dafür sorgt, dass Teile der Wirtschaft Chinas darniederliegen. Die Ölländer reagieren mit kräftigen Förderkürzungen.
Die Aussicht auf Stimulierungsmaßnahmen der Zentralbanken und Regierungen gibt den Ölpreisen Auftrieb. Für den Anstieg sorgt auch das anstehende Treffen der großen Ölproduzenten. Der Markt erwartet eine stärkere Produktionskürzung.
Obwohl das Angebot immer größer wird, steigt der Preis für Öl. Das bleibt auch für Benzin nicht ohne Folgen.
Der Ölpreis ist unter Druck. Im Ringen um Förderkürzungen unterliegt Saudi-Arabien gegen Russland. Derweil lehnen chinesische Importeure Lieferungen wegen der Folgen der Epidemie ab.
Die Sorgen der Anleger nehmen zu. Finanzmarktprofis meinen: Die kommenden zwei bis vier Wochen werden wohl entscheidend – und turbulent.
Trotz Preisschlacht und Flugscham hat sich der Blick auf die Branche zuletzt aufgehellt: Eigentlich gehen die Luftfahrtunternehmen optimistisch ins neue Jahr. Doch nun kommt der Iran-Konflikt dazu.