EZB-Chef Draghi fährt nicht nach Jackson Hole
Eigentlich ist die Notenbank-Konferenz in den Rocky Mountains ein Pflichttermin für Zentralbanker. Doch EZB-Präsident Draghi hat jetzt überraschend abgesagt. Grund sei die hohe Arbeitsbelastung.
Eigentlich ist die Notenbank-Konferenz in den Rocky Mountains ein Pflichttermin für Zentralbanker. Doch EZB-Präsident Draghi hat jetzt überraschend abgesagt. Grund sei die hohe Arbeitsbelastung.
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann kämpft gegen den geplanten Kauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank. Die Kanzlerin unterstützt ihn dabei kaum, sie lobt lieber EZB-Präsident Mario Draghi. Das Verbot der Staatsfinanzierung ignoriert auch sie.
mas. BERLIN, 26. August. Die Diskussion über die Rolle der Europäischen Zentralbank (EZB) in der Euro-Krise hat am Wochenende an Schärfe gewonnen.
Viele Anleger setzen auf ein Ende der Bankenkrise. Doch im oft ohnehin schwachen Börsenmonat September gibt es Potential für Enttäuschungen.
Jörg Asmussen ist Deutschlands Mann in der EZB. Jetzt hilft er, die Notenpresse anzuwerfen. Der Kanzlerin ist’s recht. Sein alter Freund, Bundesbankchef Jens Weidmann, schreit auf.
Der Schweizer Felix Zulauf ist der Vermögensberater einer Handvoll Superreicher. Den Euro hält er für ein Unglück. Gold ist ein Trost.
Im Kampf gegen die Schuldenkrise stellt die Europäische Zentralbank mehrere Optionen in Aussicht. Diskutiert werden Käufe von Staatsanleihen in unbegrenzter Höhe sowie Zinsschwellen für künftige Käufe. Die Bundesbank hält allerdings an ihren grundsätzlichen Bedenken fest.
EZB-Direktor Asmussen hat im Streit über die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank den Kurs von Notenbankchef Draghi und das neue Programm zum Ankauf von Anleihen verteidigt. Bedenken von Bundesbank-Präsident Weidmann wies Asmussen zurück.
Noch sind die Umsätze am Ende der Ferienmonate gering, zugleich wächst aber die Hoffnung auf eine Konjunkturwende: Hiobs-Botschaften in der Euro-Krise sind ausgeblieben.
Doch die Worte des EZB-Präsidenten Mario Draghi zur Erhaltung des Euro zeigen Wirkung. Die italienischen und spanischen Aktienmärkte haussieren seit Anfang August noch stärker als der deutsche Markt.
Immer mehr Politiker machen sich für eine grundlegende Neuausrichtung der Europäischen Zentralbank stark und fordern ein Vetorecht für Deutschland als Hauptgläubiger in der Schuldenkrise. Die Meinungen von Ökonomen gehen jedoch auseinander.
Um nächste Woche seinen Verbindlichkeiten nachzukommen, hat sich Griechenland an diesem Dienstag in einer Anleiheauktion frisches Geld beschafft. Dies gelingt nur im Zusammenspiel mit der Europäischen Zentralbank.
Die Wirtschaft im Euroraum schrumpft. Investoren hoffen auf neue Anleihekäufe der EZB. Das ist auch treibender Faktor für die neuerlichen Kursgewinne an den Aktienmärkten.
Für die Europäische Zentralbank kommt die Stunde der Wahrheit. Der Euro wird „gerettet“ - um den Preis der Stabilität.
Nach der Ankündigung neuer Anleihekäufe durch die Notenbank sind die zweijährigen Renditen der Krisenländer deutlich gesunken. Analysten der Commerzbank ziehen ein ernüchterndes Fazit zur Nullzinspolitik der EZB.
sat. BERLIN, 6. August. Gut ein Jahr vor der Bundestagswahl heben Regierungs- und Oppositionsparteien deutlich ihre Differenzen über die künftige Europapolitik ...
Die Koalition hat dem SPD-Vorsitzenden Gabriel vorgeworfen, er strebe eine Schuldenunion zulasten Deutschlands an. Gabriel wies Darstellungen über einen Strategiewechsel seiner Partei bei der Euro-Rettung zurück.
Trotz seiner umstrittenen Ankündigungen zum Kauf weiterer Staatsanleihen hat die Bundesregierung EZB-Präsident Draghi offiziell den Rücken gestärkt. Berlin habe „keinerlei Zweifel daran, dass alles, was die Europäische Zentralbank tut, sich im Rahmen ihres Auftrags bewegt“.
Welche Risiken hat die Europäische Zentralbank unter Mario Draghi angehäuft? Der Steuerzahler habe ein Recht darauf, Details über die Aufkäufe von Staatsanleihen zu erfahren, sagt der Vorsitzende der CSU-Mittelstandsunion Michelbach.
Am 12. September entscheidet das Bundesverfassungsgericht über die Eilanträge zum ESM-Vertrag. Weitreichende politische Entscheidungen wird es bis dahin kaum geben.
ami./wmu. BERLIN/BRÜSSEL, 5. August. Italiens Ministerpräsident Mario Monti hat für den Fall eines Auseinanderbrechens der Eurozone vor schwerwiegenden Folgen ...
In Spanien wächst die Einsicht, dass das Land trotz des nochmals verschärften Sparkurses nicht an einem Hilfsantrag vorbeikommen wird. Im Herbst könnte es soweit sein.
Spanien bekommt schon Hilfe von der EU. EZB-Chef Mario Draghi hat Krisenstaaten noch weiteres Geld in Aussicht gestellt - wenn sie nur die Auflagen der EU akzeptieren. Doch damit hat es das Land nicht eilig.
ank./ pen. Frankfurt. Der frühere Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing, hat die Pläne von EZB-Präsident Mario Draghi kritisiert, ...
Ein einzelner Mann hat die internationalen Kapitalmärkte in der vergangenen Woche bewegt wie sonst selten jemand: Mario Draghi, der Präsident der Europäischen
Weil die Politik gescheitert ist, soll der Euro jetzt mit der Notenpresse gerettet werden. Ein gefährlicher Plan. Der ehemalige EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing sieht die Stabilität des Geldes als gefährdet an.
EZB-Chef Mario Draghi will die Zinsen der Euro-Staaten drücken. Das ist unnötig und falsch. Sieben Prozent Zins sind kein Todesurteil.
Traditionell hält sich die Bundesregierung bedeckt, wenn die Europäische Zentralbank geldpolitisch entscheidet. In Krisenzeiten gibt es da zwar Ausnahmen, aber ...
ppl. FRANKFURT, 3. August. Die Deutsche Bundesbank wehrt sich gegen den Eindruck, dass ihr Präsident im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) isoliert ist.
Mario Draghi und Ben Bernanke gebärden sich fast wie Zauberlehrlinge. Frei nach Goethe scheint man den Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) und den ...
Als Einziger hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann im EZB-Rat gegen die neuen Anleihekäufe gestimmt. Deutsche Kommentatoren sehen ihn isoliert; spanische und italienische polemisieren gegen Deutschland.
Viele Experten sehen den Euro nahe am Abgrund – und fordern entsprechend teure Rettungsmaßnahmen. Doch in den Untergangsprognosen gibt es ein Muster: Die meisten Pessimisten kommen aus Amerika. Die Europäer sehen die Krise viel gelassener.
Er ließ einfach zu vieles auf der Pressekonferenz offen und enttäuschte damit die Aktienmärkte. Von EZB-Chef Mario Draghi hatten die Anleger konkretere Aussagen zur Schuldenkrise und einem möglichen Anleihenaufkauf erwartet. Die Märkte gingen anschließend auf Talfahrt.
Die Deutsche Bundesbank steht in ihrer Ablehnung alleine da: EZB-Präsident Draghi stellt weitere Ankäufe von Staatsanleihen in Aussicht, formuliert aber einige Bedingungen. Das enttäuscht wiederum die Märkte.
enn./ham. BERLIN/FRANKFURT, 2. August. Die Regierungskoalition beobachtet den Einsatz der Europäischen Zentralbank in der Euro-Rettung mit zunehmender Sorge.
Mario Draghi hat am Dienstag seine Andeutungen auf neue Anleihekäufe präzisiert. „Die hohen Risikoprämien für einige Staatsanleihen sind nicht akzeptabel“, sagte der EZB-Präsident.