„Seilschaft Monti - Draghi will einen anderen Weg“
Bergsteiger Reinhold Messner lobt seine Wanderfreundin Angela Merkel, kritisiert die Politik der EZB und das italienische Gespann Draghi/Monti. Und preist das schöne Südtirol.
Bergsteiger Reinhold Messner lobt seine Wanderfreundin Angela Merkel, kritisiert die Politik der EZB und das italienische Gespann Draghi/Monti. Und preist das schöne Südtirol.
Wird Karlsruhe kommende Woche die Euro-Retter stoppen? Das ist die Hoffnung vieler Bürger, nachdem die EZB schon umgefallen ist. Mehr Menschen als je zuvor haben sich der Klage angeschlossen.
Von Melanie Amann „Sue me!“ - „Dann verklagt mich doch!“ So verspotten Amerikaner gern ihre Kontrahenten, wenn sie sich ihrer Position besonders sicher fühlen.
EZB-Präsident Draghi will unbegrenzt Anleihen von kriselnden Eurostaaten kaufen. Vieles spricht dafür, dass sich damit die Zinsen etwas angleichen lassen. Der Preis aber ist hoch.
Bislang beruhte die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank vor allem auf der großzügigen Versorgung des Bankensystems mit Liquidität. Nun will sie im großen Stil Staatsanleihen kaufen.
Europa in Potsdam: EZB-Präsident Mario Draghi erhält den M100-Preis, Wolfgang Schäuble hält eine Rede. Und alle glauben, dass es mit dem Euro weitergeht.
Der Finanzminister beteuert, dass Staatsfinanzierung nicht Aufgabe der Zentralbank sei. Gleichzeitig lobt er EZB-Präsident Mario Draghi. Wie passt das zusammen?
Tabubruch oder letzter Ausweg? EZB-Präsident Draghi spaltet mit seinem neuen Ankaufsprogramm von Staatsanleihen die deutsche Politik. Der Wirtschaftsweise Bofinger verteidigt den Ankauf als „intensivmedizinische Maßnahme“. CSU-Politiker Gauweiler fordert die Bundesregierung zu einer Klage auf.
Nach dem EZB-Ratsbeschluss, den unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen zu ermöglichen, bekräftigt Bundesbankpräsident Jens Weidmann seine Ablehnung. Die Geldpolitik laufe Gefahr, in das Schlepptau der Fiskalpolitik zu geraten, sagte er.
Nur gegen strenge Konditionen kaufe die EZB Staatsanleihen, behauptet EZB-Präsident Mario Draghi. Doch der Fall Italien lässt daran zweifeln. Vor einem Jahr stellte die EZB der italienischen Regierung mehrere Bedingungen für den Kauf von Staatsanleihen. Erfüllt wurde bislang nur eine der sieben Forderungen.
wie. MADRID, 6. September. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich am Donnerstag in Madrid beeindruckt von den Reformen und der Konsolidierungspolitik des ...
Bundeskanzlerin Merkel bekundet in Madrid ihre „Hochachtung“ vor dem Reformwillen des spanischen Ministerpräsidenten Rajoy. Spanien hole das nach, „was Deutschland vor zehn Jahren getan hat“, erklärte zuvor Wirtschaftsminister de Guindos.
Ruhig, präzise und mit dem Gestus eines weltläufigen Diplomaten: So, wie Mario Draghi einmal im Monat die Entwicklungen im Euroraum kommentiert, trat er auch
Nach anfänglicher Zurückhaltung lieben die Finanzmärkte die EZB-Entscheidungen. Nur der Euro leidet ein wenig unter den schwachen Wachstumsprognosen.
Die Europäische Zentralbank hat den Kauf von Staatsanleihen notleidender Euro-Staaten angekündigt. Wenn die Staaten den Euro-Rettungsfonds in Anspruch nehmen, kauft auch die EZB ihre Anleihen - und zwar ohne Obergrenze.
Die Kurse an den Aktienbörsen sind mit der neuen Politik der EZB auf die höchsten Stände seit Anfang April gestiegen. Zudem beflügelten positive Konjunkturdaten aus Amerika.
Einen Hang zum Staatsanleihenkauf hat die Krisenpolitik der EZB schon lange. Neu ist, dass Mario Draghi nahezu den gesamten Rat der EZB auf seine Seite gebracht hat. An diesem Donnerstag entscheidet der Rat über ein neues Kaufprogramm.
Vor der mit Spannung erwarteten Ratssitzung der EZB wird der Dax am Donnerstag nach Einschätzung von Banken und Brokern mit einem leichten Plus in den Handel starten. Am Mittwoch hatte der Leitindex 0,5 Prozent höher bei 6965 Punkten geschlossen. Börsianer rechnen damit, dass die EZB ein neues Programm zum Kauf von Staatsanleihen beschließen wird. Innerhalb des Rates gab es allerdings in den vergangenen Wochen Querelen über die Aufgaben der Notenbank. Eine Änderung des Leitzinses erwarten Analysten nicht. Nach Börsenschluss in Europa bewegten sich die amerikanischen Börsen nur noch wenig. Dow Jones und S&P 500 schlossen kaum verändert, der Nasdaq-Composite verlor 0,2 Prozent.
Am Tag vor der langersehnten EZB-Ratssitzung haben sich die Anleger am Mittwochmorgen kaum mehr aus der Deckung gewagt. Entsprechend gering waren zur Handelseröffnung die Kursausschläge. Der Dax notierte mit 6943 Punkten 0,2 Prozent über seinem Vortagesschluss. Auch die meisten europäischen Indizes bewegten sich kaum. Von der EZB erhoffen sich am Donnerstag viele Anleger klare Signale zur Strategie der Währungshüter in der Schuldenkrise. Zu den größten Verlierern zählten nach einer Gewinnwarnung des amerikanischen Konkurrenten Fedex die Aktien der Deutschen Post mit einem Abschlag von 1,4 Prozent.
Der deutsche EZB-Direktor Asmussen hat das von der Notenbank anvisierte Anleihekaufprogramm mit klaren Worten verteidigt: Ein geldpolitisches Signal komme „zum Teil überhaupt nicht in der Realwirtschaft an“. Tatsächlich verdeutlichen neue Daten die Ungleichgewichte in Europa.
Die Renditen kurzfristiger Anleihen Italiens und Spaniens sinken. Beide Länder könnten künftig weniger Langläufer ausgeben. Die Staatsschuld müsste indes schneller umgeschlagen werden.
Die Anleger haben sich am Dienstag zunächst nur vereinzelt an die europäischen Aktienmärkte locken lassen. Der Dax gab in schwachem Handel um 0,2 Prozent nach auf 7002 Zähler. Ohne Vorgaben aus den Vereinigten Staaten trauten sich viele nicht an den Markt, sagte ein Händler. Die Warnung der amerikanischen Ratingagentur Moody’s, die Kreditwürdigkeit der EU - also inklusive von Nicht-Euro-Staaten wie Großbritannien - zu senken, rücke durch die Hoffnungen auf die EZB in den Hintergrund. Die Frankfurter Währungshüter treten am Donnerstag zu Beratungen zusammen.
Allmählich reduzieren sich die extrem hohen Erwartungen an die Ratssitzung der EZB. Mit Details zum Ankauf von Staatsanleihen dürfte sich EZB-Präsident Mario Draghi zurückhalten. Andererseits halten es viele Banken für möglich, dass der Leitzins gesenkt wird.
Nachdem Ben Bernanke die Erwartungen erfüllt hat, blickt man auf Mario Draghi. Der Markt für Unternehmensanleihen boomt derweil. Der Bericht von den Finanzmärkten.
Amerikas Notenbank-Chef Ben Bernanke will die Märkte nochmal mit Geld fluten. EZB-Präsident Mario Draghi lädt die Bazooka nach. Das treibt die Börsen. Und bläht womöglich eine neue Blase an den Finanzmärkten.
Der Bundesbank-Chef will verhindern, dass die EZB eine Notenbank nach italienischem Vorbild wird. Dafür erwägt er sogar den Rücktritt. Der Kampf um den Euro eskaliert.
Der amerikanische Ökonom Barry Eichengreen lobt die geplanten Anleihekäufe. Im Interview spricht er über die amerikanische Notenbank als Vorbild, den Rettungseinsatz der EZB und Mitt Romneys gefährliche Steuerpläne.
Es ist verständlich, dass Bundesbankpräsident Weidmann über einen Rücktritt nachgedacht hat. Schließlich fühlt er sich nicht nur von der Bundesregierung verlassen - sondern er ist es auch. Ohne Rückhalt in Berlin kann Weidmann nur auf die Bevölkerung zählen.
Der lang erwartete „Monat der Entscheidungen“ hat am Montag an den europäischen Aktienmärkten mit vorsichtigem Optimismus begonnen. Indes fehlen wegen des „Labor Days“ die amerikanischen Anleger.
Die Hoffnung auf möglicherweise unbegrenzte Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) hat den deutschen Aktien am Mittwoch Gewinne beschert.
ruh. FRANKFURT, 31. August. Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat in den vergangenen Wochen mit Vertrauten mehrfach die Möglichkeit seines Rücktritts erwogen.
Deutsche Staatsanleihen werfen Renditen von weniger als 2 Prozent ab. Mit mexikanischen Peso, australischen Dollar oder türkischen Lire können Anleger höhere Zinsen und Währungsgewinne erzielen.
Die Debatte um die Ausrichtung der Europäischen Zentralbank geht Jens Weidmann nahe: Der Bundesbankpräsident hat in den vergangenen Wochen mit Vertrauten mehrfach darüber diskutiert, ob er zurücktreten sollte.
Das traditionelle Treffen der Notenbanker in den Rocky Mountains ist in diesem Jahr deutlich dünner besetzt. Dem amerikanischen Zentralbankchef Ben Bernanke ist die Aufmerksamkeit sicher. Die Finanzmärkte erhoffen sich von ihm Signale zur Geldpolitik.
Die hohen Ölpreise haben die Inflation in Deutschland wieder auf die sensible Marke von 2 Prozent gehoben. Die lockere Geldpolitik heizt den Preisauftrieb zusätzlich an. EZB-Präsident Draghi gibt sich unbeirrt.
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hatte den EZB-Chef Mario Draghi als „Falschmünzer“ bezeichnet. „Ich denke, er wird diesen Begriff nicht wiederholen“, sagt nun Parteichef Seehofer.