„Die EZB entscheidet sowieso unabhängig“
An diesem Donnerstag beschließt die Europäische Zentralbank wohl Staatsanleihekäufe. CDU-Politiker üben teils harsche Kritik. Auch die Bundeskanzlerin bezieht Stellung. Frankreichs Präsident ist optimistisch.
An diesem Donnerstag beschließt die Europäische Zentralbank wohl Staatsanleihekäufe. CDU-Politiker üben teils harsche Kritik. Auch die Bundeskanzlerin bezieht Stellung. Frankreichs Präsident ist optimistisch.
Vor 40 Jahren hatten zwei Ökonomen eine bahnbrechende Idee, was Geldpolitik alles bewirken kann. Ihre Schüler sitzen inzwischen an den Schalthebeln der Macht. Einer davon ist EZB-Präsident Mario Draghi.
Spekulationen auf weitere EZB-Geldspritzen dürften den Dax auch in dieser Woche nach oben treiben. Anleger setzen darauf, dass Europas Währungshüter am Donnerstag eine Ausweitung ihrer bereits ultralockeren Geldpolitik beschließen.
UBS-Chefökonom Andreas Höfert spricht im Interview über die Anleihekäufe der EZB, die Auswirkungen der griechischen Schicksalswahl und den Franken-Schock.
Die Europäische Zentralbank steht vor einer historischen Entscheidung und könnte nächste Woche ein riesiges Programm zum Kauf von Staatsanleihen beschließen. Um die Deutschen zu besänftigen, macht EZB-Präsident Mario Draghi Zugeständnisse. Aber die Deutsche Bundesbank bleibt skeptisch.
Das Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank für Staatsanleihen nimmt Gestalt an: Laut einem Medienbericht hat EZB-Präsident Mario Draghi der deutschen Kanzlerin seine Überlegungen dazu vorgestellt.
Für einen Euro bekommt man inzwischen weniger als 1,15 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit dem 11. November 2003. Grund sind die Pläne der Europäischen Zentralbank.
In Frankfurt am Main eröffnet die internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien Heimtextil, das Bundeswirtschaftsministerium äußert sich zur wirtschaftlichen Lage und in Tokio wird ein Beschluss der japanischen Regierung für das Haushaltsjahr 2015 erwartet.
Die vom Ölpreis verzerrte Inflationsrate dient als Vorwand, um Staatsanleihen aufzukaufen. Viele Experten sind jedoch der Meinung, dass eine leichte Deflation kein Grund zur Panik ist.
Der Dax ist am ersten Handelstag des neuen Jahres nach Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi überraschend positiv gestartet. Der Euro fiel auf den tiefsten Stand seit Juni 2010.
Die Europäische Zentralbank könnte nach den Worten ihres Präsidenten Mario Draghi schon bald mit dem Kauf von Staatsanleihen beginnen. Das Risiko, dass die Notenbank das Ziel der Preisstabilität nicht erfüllle, sei gestiegen.
Heidemarie Wieczorek-Zeul, die „rote Heidi“, über ihre vermeintlich klassenkämpferische Haarfarbe und „das große Glück“, elf Jahre Ministerin für Entwicklungshilfe gewesen zu sein.
Griechenlands Neuwahlen beeinflusst auch die Entscheidung der Europäischen Zentralbank über Anleihenkäufe. Noch allerdings hat das Land Geld.
Bundesfinanzminister Schäuble sieht die Politik des billigen Geldes von EZB-Präsident Draghi offenbar zunehmend kritisch. In einem Interview vermeidet er jede Unterstützung für den aktuellen Kurs der Notenbank, weist dafür aber klar auf mögliche Nachteile hin.
Die EZB steht vor dem umstrittenen Massenankauf von Staatsanleihen. Derweil wird in Rom der höchste Staatsposten frei. Das könnte Mario Draghi locken – doch er hat in Frankfurt noch Großes vor.
Die CSU sieht die Europäische Zentralbank auf dem Weg zur Bad Bank. SPD und Grüne verteidigen Präsident Draghi hingegen. Und eine Partei kündigt an, gegen die geplanten Ankäufe von Staatsanleihen zu klagen.
Die EZB steht vor einer folgenschweren Entscheidung. Kauft die Notenbank Staatsanleihen in großem Stil auf, verändert sich der Charakter der Eurozone fundamental. Aus der Währungsunion würde eine Haftungsunion ohne demokratische Legitimation.
Der Bundesbankchef stemmt sich gegen den geplanten Massenkauf von Staatsanleihen durch die EZB. Das Risiko einer Deflation, die damit bekämpft werden soll, hält er für gering.
Wenn es doch nur so einfach wäre: Könnte ein Land mit noch mehr Schulden seinen Schulden entwachsen, hätte Japan keine Sorgen.
Greenpeace stellt in Berlin neue Qualitätsstandards für den Ökostrom der Zukunft vor, EZB-Präsident Draghi hält im Finanzausschuss des italienischen Parlaments eine Rede und vom Statistischen Bundesamt kommt der Verbraucherpreisindex für November.
Erste Sitzung im 41. Stock der neuen EZB-Zentrale in Frankfurt. Das Ergebnis: der Leitzins bleibt unverändert, aber die Prognosen für Inflation und Wachstum werden gesenkt.
Europas Währungshüter halten am Zinstief fest und belassen den Leitzins bei 0,05 Prozent. Die Teuerung konnte das billige Geld bislang nicht anheizen. Kommt nun der Kauf von Staatsanleihen?
Kurze Zeit hatte der Dax es geschafft. Am Dienstag stieg der deutsche Leitindex zu Handelsbeginn über 10.000 Punkte. Doch dann ging es abwärts.
Seit elf Tagen geht es jetzt schon in Folge bergauf für den Dax. Die Rückkehr in den fünfstelligen Kursbereich war heute greifbar nahe. Am Ende hat es doch nicht ganz gereicht.
Die Banken geben die Strafzinsen der Europäischen Zentralbank an ihre Kunden weiter. Wer gedacht hat, als kleiner Sparer ungeschoren davonzukommen, hat sich gehörig getäuscht. Denn die Banken kennen einige Tricks.
EZB-Präsident Mario Draghi will die Konjunktur in der Euro-Zone beleben. Dazu werde er die schwache Inflation wenn nötig mit allen Mitteln anheizen. Nach Draghis Rede jubelt die Börse, der Euro schwächelt.
An den Aktienmärkten geht es weiter bergauf. Der Dax steuert dank Rekorden an der Wall Street, einer Rede des EZB-Präsidenten Mario Draghi und einer Zinssenkung in China auf ein deutliches Wochenplus zu.
Die Delegiertenversammlung des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland berät über Klimapolitik, in Berlin eröffnet die Messe für Sprachen und Kulturen Expolingua und in Frankfurt findet der European Banking Congress statt.
Das treffe nur Banken, tönte Mario Draghi, als die EZB negative Einlagenzinsen beschloss. Von wegen! Jetzt führt die Commerzbank eine Strafe für Einlagen von Firmenkunden ein. Propaganda ist, dass dies Privatkunden nicht spürten.
Die Hoffnung auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Europa hat am deutschen Aktienmarkt die Sorgen um Japan verdrängt. Der Dax machte anfängliche Verluste wegen des Abrutschens des Landes in die Rezession wett.
Lust auf eine Partie Schach? Ein fiktives Duell mit dem EZB-Präsidenten Mario Draghi über die Geldpolitik.
Die Notenpressen surren fleißig weiter in Europa. Paris und Rom verbummeln Reformen, weil EZB-Chef Draghi Geld zum Nulltarif bietet. Dabei werden die Warnungen immer lauter. Ein Kommentar.
Der Zentralbank-Chef möchte die EZB-Bilanz um eine Billion ausweiten. Aber: was bedeutet das eigentlich? Welche Effekte sind zu erwarten? Und wie wirkt sich das auf die Inflation aus? Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.
EZB-Präsident Mario Draghi betont das Bilanzziel seiner Notenbank. Außerdem lässt er schon einmal weitere Maßnahmen vorbereiten, um sie notfalls zeitnah einsetzen zu können. Der Beschluss fiel einstimmig.
Eine Reihe von Zentralbankern ist zwar nicht glücklich mit dem Kurs von Mario Draghi. Doch von einer „Palastrevolte“ in der EZB will niemand etwas wissen.