Palastrevolte gegen Draghi?
Im Rat der Europäischen Zentralbank rumort es. Mehrere Ratsmitglieder ärgern sich über Alleingänge von Präsident Mario Draghi. Noch in dieser Woche wollen sie angeblich die offene Konfrontation mit dem Italiener wagen.
Im Rat der Europäischen Zentralbank rumort es. Mehrere Ratsmitglieder ärgern sich über Alleingänge von Präsident Mario Draghi. Noch in dieser Woche wollen sie angeblich die offene Konfrontation mit dem Italiener wagen.
Die ersten Banken verlangen jetzt Strafzinsen auf Sparguthaben. Wie absurd ist das denn?
Das Verhältnis zwischen EZB-Präsident Draghi und Bundesbank-Präsident Weidmann ist zerrüttet. Und auch das Verhältnis zu Berlin hat sich spürbar abgekühlt. Noch schweigt Merkel.
Die Europäische Zentralbank hat sich eine neue Zentrale gebaut: für 1,3 Milliarden Euro. Der Präsident tagt dort bald mit spektakulärem Blick, die Mitarbeiter trainieren im eigenen Fitness-Studio, und vor Anschlägen schützt eine Art Burggraben. Ein Rundgang.
Der Dax hat in einem Monat mehr als 10 Prozent verloren. Unter Anlegern geht die Angst um. Gibt es Grund zur Panik?
Europas höchste Richter verhandeln über die Euro-Rettung. CSU-Politiker Gauweiler warnt vor „monströser Kompetenzanmaßung“. Ifo-Chef Sinn sagt: „Wir werden Geiseln der Finanzmärkte.“
Die EZB will in den Banken aufräumen. Damit beauftragt sie ausgerechnet Banken. Diese könnten aus der Rettungsaktion ein großes Geschäft machen – zu ihren Gunsten.
Bundesfinanzminister Wolfang Schäuble will mehr investieren, aber ohne neue Schulden zu machen. Denn Deutschland müsse der Stabilitätsanker des Euroraums bleiben.
Die EZB will mindestens zwei Jahre lang verbriefte Kredite von Banken kaufen. Ökonomen sehen Risiken für den Steuerzahler.
Immer verzweifelter stemmt sich die Notenbank gegen Europas Krise. Doch ihre Mittel sind erschöpft. Die Misere hat andere Gründe.
Nach der Entscheidung der EZB, keine weiteren geldpolitischen Maßnahmen zu ergreifen, fallen die Aktienkurse. Der Euro wertet auf.
EZB-Präsident Mario Draghi findet die Inflation zu niedrig. Jetzt will er Kreditpakete von Banken kaufen - in der Hoffnung, dass Wirtschaft und Konjunktur wieder anziehen. Kritik kommt vom Ökonomen Hans-Werner Sinn.
Wann kauft die europäische Notenbank Staatsanleihen? Es mehren sich die Stimmen, die diesen Schritt für greifbar halten. Die nächste Zinsentscheidung steht am Donnerstag an.
Ein Schritt vor, ein Schritt zurück - deutsche Aktienanleger sollten sich auf eine zähe Handelswoche einstellen. Auch wenn mit Zalando und Rocket Internet gleich zwei große Börsengänge anstehen - Sorgen um die Leitzinspolitik der Notenbanken dürften weiterhin die Märkte ausbremsen.
Amerika und Europa marschieren in entgegengesetzte Richtung. Fed-Chefin Janet Yellen hebt die Zinsen an, EZB-Präsident Mario Draghi will die Geldpolitik lockern. Es drohen heftige Turbulenzen.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ist bei der Eröffnungspressekonferenz der Messe „WindEnergy“ zu Gast und das Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht den Monatsbericht für September.
Der Ansturm auf die Billigkredite der EZB fällt schwach aus. Deshalb könnte der Kauf von Staatsanleihen näher rücken. Und Jens Weidmann verliert kurzzeitig seine Stimme.
Die neuen Geldspritzen der Europäischen Zentralbank stoßen nur auf geringes Interesse. Die Geschäftsbanken wollen sich viel weniger frisches Zentralbankgeld leihen als erwartet. Was nun?
Viele Banken senken ihre Prognosen für die Rendite von Bundesanleihen. Ökonomen erwarten nun Käufe von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank.
Der Dax bewegt sich kaum. Unter den Einzelwerten steht die Lufthansa im Fokus, während K+S von positiven Analystenstimmen profitiert. Impulse könnten seitens der Rede von EZB-Präsident Mario Draghi auf dem Eurofi Financial Forum in Mailand kommen.
Mario Draghi muss verzweifelt sein. Wieder einmal schenkt er Ländern in der Eurozone Zeit - doch zwei von ihnen haben ihre Zeit bisher nicht genutzt.
Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins im Euroraum überraschend auf nur noch 0,05 Prozent gesenkt. Auch Unternehmenskredite werden nun aufgekauft.
Erst ging es der Koalition um soziale Gerechtigkeit, um Rente und Mindestlohn. Jetzt will sie Wachstumsimpulse setzen. Nur Geld kosten darf die Kehrtwende nicht.
Die Europäische Zentralbank liebäugelt schon wieder mit einem Zaubertrick: Jetzt will sie den Banken ihre Kredite abkaufen. Wenn das mal gut geht.
Der Druck auf die Europäische Zentralbank ist groß. Statt die Geldschleusen noch weiter zu öffnen sollte sie sich aber lieber darum kümmern, dass die Banken für künftige Krisen gewappnet sind. Eine Analyse.
Arbeitsminister François Rebsamen sagt: Arbeitslose, die gar nicht arbeiten wollen, sollen mit Strafen rechnen. Ein Albtraum für die Linke.
Deutschlands Aktienanlegern könnte eine unruhige Börsenwoche bevorstehen. Wie es für Dax und Co weitergeht, hängt vor allem von EZB-Chef Mario Draghi ab - und der hat zuletzt für Überraschung gesorgt.
Die Europäischen Zentralbank hatte im Juni die Zinsen auf ein Rekordtief gesenkt. Die niedrige Inflation in der Euro-Zone gibt nach Einschätzung vom österreichischen EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny aber Anlass zur Sorge.
Die Börsen legen deutlich zu, obwohl sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im August einmal mehr eingetrübt hat. Der Euro setzt derweil seine jüngste Talfahrt fort.
Wer hatte uns nicht alles erzählt, dass die Politik des billigen Geldes zu Inflation führt. Bislang ist jedoch nichts passiert. Die Inflation sinkt immer weiter, obwohl viele mit dem Gegenteil gerechnet hatten.
Große Eurostaaten werden immer gerettet. Das erspart ihnen Zinsen.
Die Inflation ist in der Währungsunion gerade abermals zurück gegangen. Die Währungshüter um Mario Draghi warten aber erst einmal ab und lassen wichtige Zinssätze unverändert.
Trotz durchwachsener Wirtschaftsentwicklung dürfte der EZB-Rat bei seiner Sitzung am Donnerstag das Pulver trocken halten.
Vor genau zwei Jahren brachte ein kurzer Satz von EZB-Präsident Draghi die Wende in der Euro-Krise. Die Zinsen sind jetzt so niedrig wie nie zuvor. Draghis Bewunderer und Kritiker streiten bis heute, ob diese Politik in eine Zombiewelt führt.
Frankreich und Südeuropa fordern eine Abwertung des Euro, um ihre Produkte auf dem Weltmarkt leichter zu verkaufen. Die deutsche Industrie könnte auch mit einem höheren Kurs gut leben.
Bezeichnend, welches Wort in Draghis Londoner Rede kein einziges Mal vorkam: Demokratie. Seine Vision ist ein falscher Technokraten-Traum.