Euro-Geistesverwirrung
Soll es Geld vom Himmel regnen? EZB-Präsident Draghi bezeichnet Helikoptergeld als ein „sehr interessantes Konzept“. Klarsichtiger ist da der frühere Chefvolkswirt der Zentralbank. Der nennt es „totale Geistesverwirrung“.
Soll es Geld vom Himmel regnen? EZB-Präsident Draghi bezeichnet Helikoptergeld als ein „sehr interessantes Konzept“. Klarsichtiger ist da der frühere Chefvolkswirt der Zentralbank. Der nennt es „totale Geistesverwirrung“.
Das Polster im Bundeshaushalt ist kein Ausweis eiserner Spardisziplin. Mit Schäubles Wahlhaushalt verteilt die Koalition noch einmal, was zu verteilen ist.
Holger Schmieding, Chef-Volkswirt der Berenberg-Bank, ist ein Befürworter der lockeren Geldpolitik. „Helikoptergeld“ hält aber selbst er für unsinnig.
Unter Finanzexperten ist zurzeit häufig vom „Helikoptergeld“ die Rede. Die Idee: Um die Wirtschaft anzukurbeln verschenken die Zentralbanken Geld, zum Beispiel direkt an die Bürger. In Deutschland stößt das auf Kritik.
Der Euro ist in seiner ursprünglichen Form gescheitert. Befürworter der Währung machen einen Fehler, wenn sie die Renovierungsarbeiten auf die lange Bank schieben. Die Zeit drängt.
Die Europäische Zentralbank überraschte mit ihrem umfangreichen neuen Maßnahmen-Paket. Kein Volkswirt sagte das zuvor voraus. Naja, fast keiner.
Die negativen Folgen der EZB-Geldpolitik werden sichtbarer, Deutschland erleidet immer größere Wohlfahrteinbußen. Könnte es sein, dass Mario Draghis Strategie auf einer falschen Analyse beruht?
Mario Draghi hat die Politik des billigen Geldes noch einmal ausgeweitet. Ökonomen fürchten, dass das Pulver nun verschossen ist. Ein Mittel gäbe es aber vielleicht noch - Helikoptergeld. Bleibt das ein akademisches Gedankenexperiment?
Gold ist so wertvoll wie zuletzt im Februar 2015. Die gestrigen Äußerungen des EZB-Chefs Mario Draghi geben dem Edelmetall weiter Auftrieb.
Die Börsenkurse steigen, vor allem Bankaktien verteuern sich. Ein wesentlicher Grund dürften die jüngsten Entscheidungen der EZB sein.
„Money for nothing“ oder „die Eisenkeule ausgepackt“: Die Reaktionen von Ökonomen auf Mario Draghis drastischen Zinsschritt sind eindeutig. Warum Volkswirte die Geldpolitik der EZB für hochgefährlich halten.
Noch mehr Strafzinsen fordert die EZB von den Banken. „Wir haben gute Erfahrungen mit negativen Zinsen gemacht“, rief jetzt Draghi euphorisierten Börsianern zu. Was er verschweigt: Die Risiken und Nebenwirkungen seiner Politik.
Höhere Strafzinsen, massiv ausgeweitete Anleihekäufe und ein neues Kreditprogramm für die Banken: EZB-Präsident Draghi erklärt, wieso er die Geldpolitik abermals gelockert hat.
Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, den Leitzins für den Euroraum erstmals auf null Prozent zu senken, hat am Donnerstag den Dax nur kurz beflügeln können.
Die Europäische Zentralbank steigert ihre Anleihekäufe massiv und sie erhöht die Strafzinsen für Banken - nun auf 0,4 Prozent. Mit den Strafzinsen passiert offenbar aber noch mehr.
Der deutsche Aktienmarkt steht in der neuen Woche ganz im Bann der europäischen Geldpolitik. In der letzten Woche hatten noch unterschiedliche Signale vom Amerikas Arbeitsmarkt Anleger ratlos zurückgelassen.
Zahlreiche wichtige Konjunkturdaten, hohe Unsicherheit rund um die Ölpreisentwicklung und eine Reihe von Quartalsbilanzen dürften die Anleger in der neuen Woche in Atem halten.
Die Sparer sind genervt: Wohin bloß mit den Ersparnissen, wenn es nur noch Minizinsen gibt. Die Unternehmen im Euroraum profitieren dagegen teils erheblich vom Zinstief hat nun der Chefvolkswirt der ING Diba ausgerechnet.
Die Europäische Zentralbank warnt vor trüberen Aussichten für die Wirtschaft der Euro-Zone. Ihr Präsident Mario Draghi bekräftigt nun, dass man den geldpolitischen Kurs auf der nächsten Sitzung überprüfen und gegebenenfalls überdenken werde.
Der EZB-Rat hat die Abschaffung der höchsten Euro-Banknote offenbar bereits schriftlich vereinbart. Nur die technischen Einzelheiten müssen noch geklärt werden.
Viele deutsche Sparer fühlen sich als Opfer der EZB-Geldpolitik. Mario Draghi hält dagegen – und verweist auf Äußerungen der Deutschen Bundesbank.
Die EZB-Spitze berät über das Ende des violetten Scheins. Von „technischen Arbeiten“ ist die Rede. Aber sicher ist: „Wir wollen Änderungen machen.“
Yahoo will 15 Prozent seiner Stellen streichen, die Anleger in Tokio nehmen Gewinne mit und die australische Börsenaufsicht ASIC wirft Hochtief Insiderhandel vor.
Jahrelang hieß es im Chor: „Die Geldpolitik macht die Kurse an den Finanzmärkten.“ Doch der Einfluss der Geldpolitik lässt nach.
Wie sich die vielen Flüchtlinge auf die Wirtschaft in Europa und in Deutschland auswirken werden, wird derzeit heiß diskutiert. Der EZB-Präsident zeichnet ein positives Bild.
Hyun Song Shin stammt aus Südkorea, lehrte in Princeton und ist seit 2014 Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Im Gespräch erklärt er, wieso die Preise trotz Geldschwemme nicht steigen und die Lage dennoch gefährlich ist.
Die EZB will nichts von geheimen Anleihekäufen wissen – war aber dabei. Die Bürger verlieren das Vertrauen in die Politik und den Euro. Eine Zentralbank macht sich zum Diener der Finanzpolitik.
Während Amerika die Zinswende vorbereitet, setzt die Europäische Zentralbank weiter auf Lockerung. Doch selbst in Führungszirkeln verliert EZB-Präsident Mario Draghi nun an Rückhalt. Das zeigt das F.A.Z.-Elite-Panel.
Betreibt die EZB monetäre Staatsfinanzierung, die verboten ist? Die Notenbanker bestreiten das. Doch im Fall Irlands hat die EZB nun indirekt bestätigt, dass die Regeln verletzt wurden.
Das Absacken der Kurse nach Mario Draghis jüngster Rede ist in der technischen Analyse nur Teil einer Welle. Denn der Dax befindet sich weiter in einem langfristigen Aufwärtstrend.
Zwischen der EZB und den nationalen Notenbanken gibt es eine vertrauliche Vereinbarung darüber, wie viele Wertpapiere sie auf eigene Rechnung kaufen dürfen. Die Rufe nach Transparenz werden lauter.
Nationale Notenbanken haben ein Geheimabkommen für Anleihekäufe über 500 Milliarden Euro genutzt. Auf Nachfragen reagiert EZB-Chef Draghi gereizt und verweist auf die einzelnen Zentralbanken. Kritiker sprechen von „Gelddrucken im Keller“.
Martin Lück, Chefstratege von Blackrock, rät zu Aktien. Für Freunde der Work-Life-Balance hat er einen besonderen Börsentipp parat.
Die EZB senkt die Zinsen weiter unter null. Für die Sparer ist das bitter, und auch die Aktionäre werden am Ende nicht glücklich.
Europas Zentralbank verstärkt die Geldflut, Amerikas Zentralbank dagegen strafft bald ihre Geldpolitik. Die neue Euro-Dollar-Welt bietet Chancen – aber auch viele Risiken.