Die Wünsche der Notenbanker
EZB-Präsident Mario Draghi erhofft sich für seine Arbeit Hilfe von der Politik. Das aber würde die Inflation mehr anheizen, als uns lieb sein kann.
EZB-Präsident Mario Draghi erhofft sich für seine Arbeit Hilfe von der Politik. Das aber würde die Inflation mehr anheizen, als uns lieb sein kann.
In Europa hatte die EZB die Debatte um Helikoptergeld erst laufen lassen und dann aufgehalten. Jetzt hat sich ein Führungsmitglied der Fed dazu geäußert.
Die EZB steckt in einem Interessenkonflikt. Einerseits will sie die Banken retten, andererseits treibt sie sie mit dem Niedrigzins in die Existenznot. Ihrem Auftrag Finanzstabilität wird sie jedenfalls nicht gerecht.
Der emeritierte Ordinarius der Universität Turin Francesco Traniello spannt in seiner Aufsatzsammlung einen großen, immens kenntnisreichen Bogen von der nationalen Einheitsbewegung des Risorgimento bis hin zu Alcide De Gasperi, dem ersten Ministerpräsidenten des Nachkriegsitalien.
Seit Monaten hält der niedrige Ölpreis die Inflation an der Nullmarke. Für Verbraucher ist die geringe Teuerungsrate eine gute Nachricht. Doch die Entwicklung hat auch Schattenseiten. Durch das Brexit-Votum entstehen zudem neue Risiken.
Das Wachstum in der Eurozone könnte in den nächsten drei Jahren um insgesamt 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte geringer ausfallen als bisher angenommen, warnt EZB-Chef Mario Draghi.
Im Sommer 2012 beruhigte EZB-Präsident Mario Draghi die Euro-Krise nahezu mit einem Schlag. Lange haben Deutschlands höchste Richter über diese Entscheidung verhandelt. Nun steht das Urteil bevor.
Wie Jogi Löws beherztes Eingreifen noch zu einem Quantensprung beim Schrittschutz werden könnte.
Unternehmensanleihen werden knapp, seitdem die Notenbank nun auch diese Titel erwirbt. Zudem begünstigt das Kaufprogramm große Unternehmen. Doch EZB-Präsident Draghi sieht keine Alternativen.
Die EZB hat vor Monaten angekündigt, künftig auch Anleihen von Unternehmen zu kaufen. Nun hat sie verraten, wann sie damit beginnt.
Die deutschen Aktien haben am Donnerstag kaum verändert geschlossen. Weder die EZB noch die Opec-Entscheidung sorgetn für nachhaltige Impulse.
Die Europäische Zentralbank kauft demnächst Unternehmensanleihen. Das sollte die Sparer stören.
Michala Marcussen, Chefökonomin der Société Générale, spricht über alte und neue Krisenherde in Europa. Welche Ansätze können Europa längerfristig helfen?
Ist die Abschaffung des 500-Euro-Scheins der Anfang vom Abschied des Bargelds? Die EZB winkt ab: Auch die Zentralbank wisse, dass Bargeld für viele Bürger „gedruckte Privatsphäre“ darstelle.
Die Europäische Zentralbank hat beschlossen, den 500-Euro-Schein abzuschaffen. Seine Ausgabe soll „gegen Ende 2018“ eingestellt werden.
Mario Draghi gibt den Deutschen eine Mitschuld an den Nullzinsen. Besser wäre es, die EZB würde eine andere Frage stellen.
Der EZB-Chef hat in einer Rede den deutschen Leistungsbilanzüberschuss zu einer Ursache der niedrigen Zinsen erklärt. Deutsche Forscher widersprechen.
Europas oberster Währungshüter muss viel Kritik für die Null-Zinspolitik der EZB einstecken - vor allem aus Deutschland. Jetzt geht Notenbankchef Draghi in einem Interview in die Offensive und richtet sich an die Anleger.
Großbritannien würde im Fall eines „Brexits“ alle Vorteile des EU-Binnenmarktes verlieren, erklärte der EZB-Chef. An Bundeskanzlerin Merkel richtete er eine Bitte.
Abgeordnete von Union und SPD wollen mit dem obersten Euro-Währungshüter die Geldpolitik diskutieren. „Es kommt nicht infrage, der EZB in der Geldpolitik etwas vorzuschreiben“, sagt SPD-Fraktionsvize Axel Schäfer.
Ökonomen in vielen Ländern diskutieren gerade über „Helikoptergeld“. Vor allem in Japan gibt es Spekulationen über weitere Geldexperimente.
In einem Rundumschlag attackiert der Wirtschaftsminister die Stabilitätspolitik in Europa. Dabei verteidigt Gabriel die EZB gegen die Kritik des Finanzministers - und fordert ein Ende der Austerität.
Von der EZB-Ratssitzung am Donnerstag erhoffen sich Analysten erste Details zu Käufen von Unternehmensanleihen. Dabei werden aber Verzerrungen befürchtet.
Die Sparzinsen sind negativ. Schuld daran ist der EZB-Präsident, heißt es. Stimmt das?
Mit seiner Null-Zins-Politik macht Mario Draghi sich bei vielen unbeliebt. Die CSU schießt sich nun ein: Nachfolger des Italieners an der Spitze der Europäischen Zentralbank soll ein Deutscher werden.
Der Wirtschaftswissenschaftler Marcel Fratzscher verteidigt die ultra lockere Geldpolitik der EZB: Seine Kritiker wüssten keine Alternative. In diesem Gastbeitrag widersprechen sie: Es gebe gute andere Möglichkeiten.
Das Frühjahrsgutachten verschiedener Wirtschaftsinstitute stärkt Draghi den Rücken. Doch die Wirtschaft wird nach Ansicht der Experten in diesem Jahr nur langsam wachsen.
Vor einigen Jahren kam Bürgermeister Siegfried Deffner Mario Draghi zuvor und verteilte 100 Mark an jeden Bürger, einfach so. Seine Bürgermeisterkollegen allerdings waren nicht sehr erfreut.
Finanzminister Wolfgang Schäuble hat die Europäische Zentralbank am Wochenende indirekt zu einer Abkehr von ihrer Nullzinspolitik aufgefordert. Jetzt verteidigt der Bundesbankchef die EZB.
Die Sparer seien die Leidtragenden der Geldpolitik, finden Banken, Versicherer und Bausparkassen. Noch nie war ihre Kritik so laut und einstimmig.
Der Finanzminister sagt, die Zeit der extrem lockeren Geldpolitik müsse enden. Mit EZB-Präsident Draghi will er Antworten auf die heftige Kritik suchen.
Deutschland hat sich einst für die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank eingesetzt. Jetzt ist das Unbehagen groß. Doch es bleibt nicht mehr als Reden und Hoffen.
Helikopter-Geld ist nach Aussage von EZB-Mitgliedern keine Lösung. Stattdessen könne die Geldpolitik ein weiteres Mal angepasst werden.
Ausgerechnet die Deutschen kritisieren heute die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank. Dabei haben doch gerade wir immer größten Wert auf diese Unabhängigkeit gelegt. Was ist passiert?
Immer mehr Banken geben die negativen Zinsen der EZB weiter, indem sie die Gebühren für Leistungen rund um das Girokonto erhöhen. Welche Bank ist jetzt teuer, welche billig?