Mein letztes Fest mit Mario Draghi
EZB-Präsident Mario Draghi wird 2019 aufhören. Unser Kolumnist zieht schon mal Bilanz.
EZB-Präsident Mario Draghi wird 2019 aufhören. Unser Kolumnist zieht schon mal Bilanz.
Das Kaufprogramm endet. Doch wird die Europäische Zentralbank im nächsten Jahr 210 Milliarden Euro ausgeben, um Staats- und Unternehmensanleihen zu erwerben. Wie passt das zusammen?
Wer nun erzählt, die EZB trete auf die geldpolitische Bremse, geht dem Präsidenten Mario Draghi auf den Leim. Doch was machen die Notenbanker eigentlich, wenn irgendwann der nächste Abschwung kommt?
Die Mehrheit im EZB-Rat will nur im Kriechtempo aus der ultralockeren Geldpolitik aussteigen. Dabei nehmen die Risiken durch die Billiggeldschwemme stetig zu. Ein Kommentar.
Die Regierung in Rom bringt mit ihrem Konfrontationskurs die heimischen Institute in Schwierigkeiten. Nun will die EZB einen Notkredit ersetzen.
Der Deutsche-Bank-Vorstandsvorsitzende ist beunruhigt über den Stillstand in Europa. Und verlangt Fortschritt auch in einem sehr umstrittenen Thema.
Geldpolitiker bleiben gerne unter sich. Jetzt sind sie auf eine verrückte Idee gekommen: einfach mal mit dem Volk reden.
Der italienische Finanzminister Tria sieht die politische Unsicherheit im Land verantwortlich für die Verunsicherung an den Börsen – und nimmt EZB-Chef Draghi in Schutz.
Rom will nicht zahlen, falls Brüssel im Streit um den Haushalt zum letzten Mittel greift. Die Lage der Banken macht immer größere Sorgen. Derweil sah die Ratingagentur Standard & Poor’s von einer Abstufung ab – und drohte Italien dennoch.
Die Schelte der EU kam erst per Brief, dann legten Juncker und seine Kollegen verbal nach: Die Kritik an seinem Haushaltsentwurf lässt Italiens Ministerpräsident Conte aber freilich nicht auf sich sitzen.
Er gilt als möglicher kommender EZB-Präsident und großer Kritiker der aktuellen Geldpolitik. Im F.A.S.-Gespräch erklärt Jens Weidmann, warum es die Sparer im Moment so schwer haben. Und was die hohen Target-Salden wirklich bedeuten.
Italiens Europaminister will einen ganz anderen Euro. Der Währungsunion stand er schon immer skeptisch gegenüber. Nach Jahren als Zuschauer wäre es ein später Triumph, nun den Euro umzukrempeln.
Die Bundesregierung macht in der Währungsunion ständig Zugeständnisse. Diese Schwäche will Italien jetzt ausnutzen.
Der Präsident der EZB, Mario Draghi, überrascht vor dem EU-Parlament mit einer Aussage zur Kerninflation – und Chefvolkswirt Peter Praet versucht in New York die Wogen zu glätten. Die Gerüchte kursieren trotzdem weiter.
Die Europäische Währungsunion soll stabiler werden. Mehrere Instrumente sind dafür vorgesehen – gerade eines ist durchaus strittig.
Digitalanlagen wie der Bitcoin breiten sich aus. Sollen auch Notenbanker die dahinterstehende Techniken nutzen für eigene Instrumente?
In der EU sind zahlreiche Spitzenämter neu zu vergeben. Warum eigentlich macht man nicht Angela Merkel zur Kommissionspräsidentin?
Der Niedrigzins von EZB-Präsident Mario Draghi habe die deutschen Sparer enteignet, lautet ein Vorwurf der Branche. Stimmt das wirklich?
Das Rennen um den Chefposten in der Europäischen Zentralbank ist wieder offen, nachdem Berlin den Favoriten, Bundesbankpräsident Weidmann, nicht unterstützt. Zieht Frankreich nun seinen Joker?
Was heißt das für den Euro, wenn ein Deutscher wie Bundesbankpräsident Jens Weidmann an der EZB-Spitze als nicht vermittelbar gilt?
Möchte die Kanzlerin lieber, dass ein Deutscher die Europäische Zentralbank führt oder die EU-Kommission? Politiker der CSU und der Opposition werben nun für Jens Weidmann.
Kanzlerin Merkel wägt ab: Ein deutscher EU-Kommissionschef könnte mehr wert sein, als den Bundesbankchef auf den EZB-Spitzenposten zu hieven.
Wie verständlich soll Geldpolitik sein? Auf dem EZB-Forum in Sintra gehen die Ansichten darüber weit auseinander.
Die Kursverluste an den Börsen deuten auf einen Stimmungswechsel hin. Die Anleger bewerten die Wachstumsaussichten nun vorsichtiger. Das belastet auch den Euro.
Die Aufregung um italienische Staatstitel an den Finanzmärkten hat sich gelegt, aber womöglich nur vorläufig. Im Herbst muss die neue Regierung ihren Haushaltsplan vorlegen – vielleicht kracht es aber auch schon vorher.
Der Ausstieg aus den Anleihekäufen war lange überfällig. Ein Grund zum Aufatmen ist das aber nicht für die Sparer.
Die Formulierungen, ob die Europäische Zentralbank das umstrittene Anleihekaufprogramm beendet, bleiben vage. Dabei gibt es für die Fortsetzung keine nachvollziehbaren Gründe.
Die Europäische Zentralbank wird 20 Jahre alt. Sie hat sich radikal gewandelt – nicht jeder ist über ihren Kurs begeistert. Das große Fest bleibt dieses Jahr deshalb aus.
Wer wird die Europäische Zentralbank nach dem Abschied von Mario Draghi führen? Bundesbank-Präsident Weidmann macht in einem Interview Andeutungen.
Am Aktienmarkt müssen sich die Anleger mit einer Flut an Bilanzen auseinandersetzen. Eine Aktie sticht besonders hervor, während die EZB ihren bisherigen Kurs weiter fortführt.
Bundesbankpräsident Jens Weidmann wäre der geborene Nachfolger für EZB-Präsident Mario Draghi. Leider ist er chancenlos.
Steht die Wirtschaft der Vereinigten Staaten vor einer neuen Schwächephase? Die Anleiherenditen sprechen momentan eher für einen Abschwung, die Leitzinserwartungen jedoch für einen weiteren Aufschwung.
EZB-Präsident Draghi versucht, die Finanzmärkte auf Linie zu bringen. Das erinnert arg an Geisterbeschwörung.
Wer glaubt, das Anleihekaufprogramm der EZB habe starken Einfluss auf die Renditen von Staatsanleihen, der möge die nachfolgenden zwei Grafiken studieren.
Mario Draghi hat am Mittwoch auf einer Konferenz weiter geldpolitische Vorsicht signalisiert. Derweil entspann sich eine Diskussion, ob die Anleihekäufe der Notenbank womöglich nur ein Placebo sind.
Es spricht nicht viel für stark steigende Zinsen, auch wenn viele Börsianer Leitzinserhöhungen in Amerika erwarten. Das sollte für Ruhe am Aktienmarkt sorgen.