Geldpolitische Grobmotorik
Keines der vorgebrachten Argumente für eine umfassende Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone überzeugt: Kräftige Zinssenkungen und Anleihekaufprogramme haben nur in wirtschaftlichen Notzeiten ihren Platz.
Keines der vorgebrachten Argumente für eine umfassende Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone überzeugt: Kräftige Zinssenkungen und Anleihekaufprogramme haben nur in wirtschaftlichen Notzeiten ihren Platz.
Schafft Notenbankpräsident Mario Draghi es, neben einer Zinssenkung auch noch Anleihekäufe durchzusetzen?
Durch die Geldpolitik entsteht Europas Banken ein Nachteil von 40 Milliarden Euro gegenüber Amerika, klagt der Chef der Deutschen Bank. Die künftige EZB-Präsidentin hält sich zurück.
Ewald Nowotny, Chef der österreichischen Notenbank, zieht Bilanz nach elf Jahren im EZB-Rat. Ein Gespräch über den Teamgeist in der Finanzkrise und eine Zukunft ohne Zinsen.
We do not need a large-scale response from monetary policymakers, says the president of the Deutsche Bundesbank, Jens Weidmann. In an interview on the darkened economic outlook, he speaks about the overstated fear of inflation – and why interest rates could fall even lower.
Die Aussichten für die Konjunktur trüben sich ein. Bundesbankpräsident Weidmann hält einen Großeinsatz der Geldpolitik aber für falsch. Im Interview spricht er über den drohenden Abschwung, übertriebene Angst vor Inflation – und warum die Zinsen noch tiefer sinken können.
Finnlands Zentralbankchef Rehn erwartet neue Maßnahmen der Europäischen Zentralbank schon im September. Die Anleihemärkte unterbrechen vorerst ihre Rekordjagd.
Lange kämpften die Notenbanken gegen zu hohe Inflation. Nun ist sie zu niedrig, die Preise steigen nicht mehr schnell genug. Das bringt alles durcheinander.
Die Fed und die EZB halten die Inflationsrate für zu niedrig. An den Finanzmärkten traut man vor allem der EZB nicht zu, ihr Ziel zu erreichen.
Ein Expertengremium unter der Leitung von EZB-Chef Mario Draghi warnt vor einer Überhitzung des Immobilienmarktes in Europa.
Anlegern steht eine ereignisreiche Woche bevor. Die Bilanz-Saison geht weiter, in Amerika kommt es zum Zinsentscheid der Fed und neben Gesprächen zum Handelsstreit stehen noch wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda.
Überarbeitet die Europäische Zentralbank ihre Strategie? Ändert sie gar ihr Inflationsziel? Volkswirte sehen wichtige Hinweise, dass es so kommt.
Neil Dwane, Chefanlagestratege von Allianz Global Investors, über attraktive europäische Aktien, Gefahren in Amerika und Mario Draghis schwieriges Erbe.
EZB-Chef Mario Draghi blickt skeptisch auf die Konjunktur und stellt eine deutliche Lockerung der Geldpolitik in Aussicht. An der Börse reagieren Anleger verhalten, Bankaktien gehören dagegen zu den Gewinnern.
Mario Draghi macht klar: Die Geldpolitik in der Währungsunion wird lockerer. Wahrscheinlich ist ein Maßnahmenpaket.
Der Rat der Europäischen Zentralbank hat seine geldpolitischen Instrumente heute nicht geändert, stellt die Märkte aber auf fallende Zinsen ein.
Mit Christine Lagarde als EZB-Chefin wird die Geldpolitik locker bleiben. Ihre Kompetenz ist unbestritten. Kritiker erinnern aber an ihre Rolle in der Euro-Krise.
Der in Princeton lehrende deutsche Ökonom Markus Brunnermeier kennt sich in der Geldpolitik aus wie wenige andere. Er erklärt, was der Wechsel an der EZB-Spitze bedeutet.
Die Märkte erwarten eine neue Lockerungsrunde in der EZB-Geldpolitik - auch unter einer neuen Chefin Christine Lagarde.Das liegt auch an den enttäuschenden Konjunkturdaten.
Der bisherige Vizechef des IWF, David Lipton, soll kommissarischer Nachfolger von Christine Lagarde werden. Der Posten wird frei, weil Lagarde EZB-Präsidentin werden soll und ihr Amt bis zur Ernennung ruhen lässt.
Die Unabhängigkeit der Notenbanken ist ein hohes Gut. Wird eine EZB-Chefin Christine Lagarde sie verteidigen?
Wie steht es um die Solidität der italienischen Staatsfinanzen? Für den Herbst zeichnen diverse Experten unterschiedliche Szenarien auf.
Donald Trump überzieht Deutschland und Europa mit Kritik im Handelsstreit. Und erklärt, wieso er lieber den EZB-Chef Mario Draghi als Notenbank-Präsidenten hätte.
EZB-Präsident Mario Draghi demonstriert noch einmal seine Stärke. Doch längst sind Kräfte am Werk, die die Macht der Notenbanken aushöhlen. Werden mit dem Ende der Ära Draghi die Karten neu gemischt?
Ein Ende der Nullzinszeit ist noch lange nicht in Sicht. Wohin das führt, lässt sich im fernen Japan beobachten. Kann es in Europa auch zu solchen Verhältnissen kommen?
Mario Draghi spricht über die Nachteile der Negativzinsen für die Banken. Die deutsche Anleihenrendite liegt jetzt unter der japanischen.
Der Brexit geht wohl in die Verlängerung. Unternehmen sollten sich dennoch besser auf einen Austritt Großbritanniens ohne Deal vorbereiten, meint EZB-Präsident Draghi. Noch besorgter ist der DIHK-Präsident.
Nach acht Jahren im Amt tritt der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, im Herbst nun endgültig zurück – und der Kampf um seine Nachfolge beginnt. Könnte der Deutsche Jens Weidmann Draghi Platz einnehmen?
EZB-Präsident Mario Draghi verlängert die Nullzinsphase auf unbestimmte Zeit. Sparer können trotzdem Geld verdienen – mit einem ganz speziellen Depot.
Die Europäische Zentralbank wird frühestens 2020 die Zinsen anheben. Mario Draghi hinterlässt seinem Nachfolger eine schwere Bürde.
Bis zum Jahresende wird es keine Zinswende im Euroraum mehr geben. Die Anleger freuten sich zunächst. Dann gaben die Kurse nach. Wissenschaftler überrascht der Zeitpunkt und das Ausmaß des neuen Kreditprogramms.
Bundesbankpräsident Jens Weidmann steht oft quer zur EZB-Mehrheit. Er gilt als Draghis stärkster Kritiker. Auch die Politik nervt er mit prinzipientreuen Mahnungen. Hat er noch Chancen auf die EZB-Spitze?
Der Ire Philip Lane wird nächster Chefvolkswirt der EZB. Er gilt als hochkompetent, aber auch als „Taube“. Wie Draghi steht er für eine lockere Geldpolitik und Niedrigzinsen.
Ihre Anleihekäufe haben die Euro-Währungshüter zurückgefahren. Die Zinsen bleiben indes weiter auf Rekordtief.
Die Regierung plant, den Vertrag von Bundesbankpräsident Jens Weidmann um weitere acht Jahre zu verlängern. Eine andere Stelle für ihn ist gleichwohl nicht ausgeschlossen.
Vor zwanzig Jahren begann die Europäische Währungsunion. Seitdem hat der Euro Höhen und Tiefen erlebt – und sind viele Versprechen auf der Strecke geblieben.