Geldpolitik im Teufelskreis
In der Krise bewegt sich die Geldpolitik auf einem schmalen Grat zwischen Deflation und Inflation. Geldwertstabilität, Finanzstabilität und die Tragfähigkeit der Staatsverschuldung sind miteinander verbundene Konzepte.
In der Krise bewegt sich die Geldpolitik auf einem schmalen Grat zwischen Deflation und Inflation. Geldwertstabilität, Finanzstabilität und die Tragfähigkeit der Staatsverschuldung sind miteinander verbundene Konzepte.
Die Anleger ignorieren wirtschaftliche Schwächesignale und wetten auf eine unverändert lockere Geldpolitik. Trotz gemischter Quartalszahlen setzen sie weiter auf Aktien. Ein Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Die Entwicklung der Aktienkurse und der Unternehmensgewinne läuft auseinander. Alcoa hat einen Vorgeschmack geliefert: Der Gewinn übertraf die Erwartungen, der Umsatz verfehlte die Prognosen.
Selbst in den traditionell schwachen Wintermonaten verzeichnet der amerikanische Häusermarkt einen rapiden Preisanstieg. Investoren fürchten bereits eine neue spekulative Blase.
Die großen amerikanischen Marktbarometer sind weiter auf Rekordjagd. Es gibt aber auch Anzeichen für eine bevorstehende Korrektur.
Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Tagesgewinner im Dax waren Bayer-Aktien, die Titel von Thyssen-Krupp verloren am Dax-Ende 2,2 Prozent.
So klein Zypern im Vergleich zum Euroraum ist - die Verlustbeteiligung der Sparer missfällt den Finanzmärkten. Euro- und Aktienkurse fallen, doch die große Panik bleibt aus.
Die amerikanischen Großbanken Goldman Sachs Group sowie der JP Morgan müssen ihre Kapitalpläne überarbeiten und bis zum zum Ende des dritten Quartals neue Kapitalpläne vorlegen. Das hat die amerikanische Notenbank im Zuge ihrer Bankenstresstests entschieden.
Während in Amerika die Anleger mit Ausschüttungen von Dividenden überhäuft werden, gehen die Dividenden in Europa zurück. Nach positiv ausfallenden Stresstest rechnen Experten mit höheren Ausschüttungen von Banken.
Insbesondere die expansive Geldpolitik der Fed schürt die Hoffnung der Börsianer auf weitere Rekorde. Das Vertrauen der Verbraucher dürfte beflügelt werden. Der Dax erreicht indes fast 8000 Punkte.
Gute Unternehmenszahlen und die Aussicht auf eine weiterhin lockere Geldpolitik sorgen für deutliche Kursgewinne an den Aktienmärkten.
Die italienischen Wahlen und der Haushaltsstreit in Amerika enden mit einem Patt - trotzdem scheint die Hausse an den internationalen Börsen intakt. Immer gefragter sind dennoch sichere Anleihen.
Sei Mitte September erwirbt die Fed jeden Monat Hypothekenanleihen von 40 Milliarden Dollar, damit die Zinsen für Immobiliendarlehen sinken. Die Banken haben diesen Zustand zu ihrem eigenen Vorteil genutzt.
Die Wahlen in Italien und schlechte Konjunkturzahlen verunsichern die Anleger. Zudem werden immer mehr Länder von den Ratingagenturen herabgestuft. Ein Wiederaufflammen der Krise ist möglich.
Die Opposition gegen die lockere Geldpolitik in den Reihen der amerikanischen Notenbank wird immer lauter. Der Ausstieg aus der Krisenpolitik beginnt. Es ist die kritischste Phase überhaupt.
Die Protokolle der amerikanischen Notenbank korrigieren ein falsches Bild. Nicht die EZB verlangte nach Dollar in der vergangenen Finanzkrise. Die Initiative ging von Amerika aus.
Auf dem Devisenmarkt macht sich deutlich bemerkbar, dass das britische Pfund in der Gunst der globalen Investoren verliert.
Das Mitglied des geldpolitischen Ausschuss der amerikanischen Notenbank, Jeffrey Lacker, hat sich einmal mehr vehement gegen Anleihekäufe der Fed zur Ankurbelung der Konjunktur ausgesprochen.
Die Europeripherie und Amerika sorgen für gute Laune. Am Dienstag beginnt die Saison der Unternehmensabschlüsse. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Mit kräftigen Kursgewinnen beendet die New Yorker Börse das Jahr 2012. Nun erwarten viele Marktstrategen, dass der Aufwärtstrend 2013 anhält und die Märkte neue Rekorde erreichen.
Die Bundesbank gründet 2013 einen EZB-Schattenrat und verlegt dessen Sitzungen auf den Planeten Jupiter, um ihre Geldpolitik irgendwo in die Praxis umzusetzen, wo man auf dem Boden der Realität steht. Möglich wird dies durch die 20 Jahre lang geheim gehaltene Entwicklung einer speziellen Rakete zur Beförderung der Schattenratsmitglieder.
Sparmaßnahmen und lockere Geldpolitik treiben die Aktienkurse amerikanischer Banken. Der Kurs der Bank of America hat sich mehr als verdoppelt.
2012 war für Anleger kein allzu schlechtes Jahr. Doch William De Vijlder, Chefstratege der BNP Paribas, macht für 2013 keine großen Hoffnungen.
Während Europa und Amerika über schlechte Konjunkturaussichten und hohe Arbeitslosenquoten klagen, scheint anderswo die Sonne. Lateinamerika verzeichnet die geringste Erwerbslosigkeit aller Zeiten.
Die Jahresendrally scheint am deutschen Aktienmarkt begonnen zu haben. Dax und FAZ-Index haben neue Jahreshochs erreicht. Weiter gebe es viel Liquidität in den Märkten.
Seit 44 Jahren investiert Jens Ehrhardt in Aktien. Seine Vermögensverwaltung betreut gut 10 Milliarden Euro. Der Investor meidet Europa.
Zu Beginn der Bilanzsaison erfreuen sich Investoren trotz schwacher Konjunkturlage an Unternehmensberichten, die Aktienkurse steigen.
Der Dax hat am Mittwoch moderat zugelegt. Auch die Wall Street konnte im bisherigen Handelsverlauf leichte Erholungstendenzen vermelden. Vor allem die Facebook-Aktie steht hoch im Kurs und gewann zeitweise über 22 Prozent hinzu
Deutschlands Aktienindizes präsentierten sich zum Wochenauftakt schwach. Auch die amerikanischen Börsen können in New York in der neuen Handelswoche bisher nicht überzeugen.
Vor 25 Jahren vernichtete ein legendärer Kurssturz binnen weniger Stunden fast ein Viertel des Aktienvermögens. Dem regen Handel an den Aktienmärkten konnte er dauerhaft nichts anhaben.
Demokraten sind schlecht für die Wirtschaft? Diese These lässt sich nicht halten, wenn man die letzten 50 Jahre Wirtschaftsgeschichte in den Vereinigten Staaten anschaut. Ein Sieg von Barack Obama könnte den Amerikanern eine Menge Geld sparen.
Die Konzentration der Banken auf dem Hypothekenmarkt schwächt die Wirkung der Geldpolitik. Allein Wells Fargo vergibt ein Drittel aller neuen Immobiliendarlehen.
Die Quartalszahlen von amerikanischen Banken wie JP Morgan und Goldman Sachs sind veröffentlicht und überraschen teilweise mit Rekordergebnissen. Allen Altlasten der Finanzkrise zum Trotz.
Riskante Hypothekengeschäfte der Banken haben im Jahr 2007 das Welt-Finanzsystem an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Nur fünf Jahre später sind solche Finanzierungen zumindest in Amerika wieder groß im Kommen - und für die dortigen Geldhäuser aktuell Gewinnbringer Nummer eins.
State Street Global Advisors gehört mit einem verwalteten Vermögen von 1,9 Billionen Dollar zu den größten Vermögensverwaltern der Welt. Chefökonom Christopher Probyn sagt, warum keine hohe Inflation droht, wann Spanien ein volles Hilfsprogramm anfragt und dass Barack Obama wohl Amerikas Präsident bleibt.
Die inländische Wirtschaft spielt an der Börse nur die zweite Geige. Daher sollten Anleger gezielt in Einzelaktien investieren, wenn sie auf Russland selbst setzen wollen.