Aktienanleger gehen in Deckung
Unsichere Zinsaussichten in Verbindung mit Rezessionssorgen drücken auf die Stimmung. Der Dax fällt in Richtung 16.000 Punkte.
Unsichere Zinsaussichten in Verbindung mit Rezessionssorgen drücken auf die Stimmung. Der Dax fällt in Richtung 16.000 Punkte.
Neben den bevorstehenden Entscheidungen von Fed und EZB bewegen auch Quartalszahlen die Kurse zur Wochenmitte. Neuigkeiten von LVMH etwa belasteten den Luxusgütersektor.
Die Hoffnung, dass die kommende Zinserhöhung der amerikanischen Notenbank Fed auch ihre vorerst letzte ist, und die Hoffnung auf gute Quartalsergebnisse geben in den USA vorbörslich Auftrieb.
Vor der Vorlage von Quartalszahlen hielten sich viele Anleger am Donnerstag zurück. Auch Zinsspekulationen sorgten für Unruhe.
Die Gemeinschaftswährung hat in den vergangenen zwei Wochen zum Dollar vier US-Cent gewonnen. Anleger erwarten, dass die EZB noch mehr straffen muss als die US-Notenbank.
Die amerikanische Notenbank bemängelt unzureichende Kontrollen
An der Pariser Börse dominiert die Zuversicht. Allzu große Sorgen haben sich als übertrieben erwiesen. Doch nicht bei allen Titeln, die aktuell im Aufwind sind, scheint ein Einstieg ratsam.
Invesco-Stratege Jackson erwartet am Aktienmarkt ein weniger erfreuliches zweites Halbjahr. Dass der Bärenmarkt vor der Rezession endet, hält er für ungewöhnlich.
Das Bankhaus Metzler warnt: Die aktuelle Ruhe an den Börsen solle nicht zur Sorglosigkeit verleiten. Die Aktienmärkte könnten im Jahresverlauf in turbulentere Fahrwasser geraten.
Die Aussicht auf weniger Druck auf die amerikanische Notenbank Fed mit Blick auf Zinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation hilft den Aktienkursen.
Die Verbraucherpreise in den USA sind im Juni weniger stark angestiegen als im Vormonat. Auch die Kerninflation ist signifikant gefallen.
Der Anlagestratege der Bank für Kirche und Caritas, Bernhard Matthes, befürchtet eine Überstraffung der Geldpolitik – weil die Inflation sehr bald sinken dürfte.
Nach den Kursverlusten der vergangenen Woche, scheinen Anleger nun wieder mehr Interesse an Aktien zu haben. Börsengangsgerüchte tun ihr Übriges .
Anleihestratege Nicola Mai erwartet keine Lockerung der EZB vor dem zweiten Halbjahr 2024. Stattdessen stellt er sich auch weiterhin auf schwierige Zeiten ein.
Falls Unternehmen ihre Geschäftsprognosen deutlich verfehlen, müssen sie die Anleger davor warnen. Die Reihe der Unternehmen, die das tun müssen, wird länger. Aber es gibt auch positive Überraschungen.
Die Erwartung neuer US-Arbeitsmarktdaten macht die Anleger an europäischen Aktienmärkten nervös.
Nach dem Kurseinbruch vom Donnerstag kommt der Dax zum Wochenschluss kaum vom Fleck. Die Investoren warten auf den Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der Hinweise auf die künftige Zinspolitik der Notenbank geben dürfte.
US-Währungshüter erwarteten weitere Zinserhöhungen
Der Markt muss sich für längere Zeit noch auf steigende Zinsen einstellen. Die Fed signalisierte nach der Zinspause im vergangenen Monat weitere Anhebungen für 2023.
Der deutsche Leitindex knüpft an seinen schwachen Wochenauftakt an.
Nach Turbulenzen unter den US-Regionalbanken im Frühjahr stand der turnusmäßige Belastungscheck diesmal besonders im Blickpunkt.
Der Dax hat zur Wochenmitte einen schwungvollen Erholungskurs eingeschlagen.
Die Chefs der vier größten Notenbanken der Welt diskutieren über die weitere Bekämpfung der Inflation. Sie geben sich unterschiedlich entschieden – nur eine umstrittene Idee halten alle vier für falsch.
Eine Kehrtwende hin zu möglichen Zinssenkungen wäre das falsche Signal. Denn die Geldwertstabilität muss Vorrang haben.
Selten war die Zinskurve so invers wie derzeit. Das hat einen Grund: Die Anleger erwarten einen Abschwung.
Der Windanlagen-Hersteller Siemens Energy hat in dieser Woche einen schwarzen Handelstag erlebt. Der Kursrutsch belastet auch den Dax.
Trotz der weiter steigenden Zinsen bleiben die Anleger am deutschen Aktienmarkt in Rekordlaune.
Anders als die amerikanische Notenbank Fed hebt die Europäische Zentralbank die Zinsen weiter an – um 0,25 Prozentpunkte. Und sie stellt weitere Zinsschritte in Aussicht. Denn im Kampf gegen die Inflation sei „noch Boden gutzumachen“.
Womöglich muss der amerikanische Staat unerwartet hohe Zinsen bieten, um seinen Finanzbedarf zu stillen. Nicht nur Finanzministerin Janet Yellen wirkt nervös.
Die europäischen Aktienmärkte verzeichnen Kursgewinne. Unter den Investoren macht sich die Hoffnung auf eine Zinspause der US-Notenbank breit.
Jetzt wird es spannend: Welche Signale gibt EZB-Präsidentin Lagarde angesichts sinkender Inflationsraten? Dem Beispiel der amerikanischen Fed scheinen die Europäer vorerst nicht folgen zu wollen.
Steigende Zinsen sind für die Aktienmärkte kein Schreckensszenario mehr, sondern ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke. Diese Woche tagen die Notenbanken in Europa und Amerika.
Diese Woche fallen zwei Zinsentscheidungen diesseits und jenseits des Atlantiks. Anleger sind am Anfang der Woche zuversichtlich.
Die türkische Regierung will ihre Geld- und Finanzpolitik „rationaler“ gestalten. Dabei helfen soll eine neue Frau an der Spitze der Notenbank.
Die Börsen suchen nach einer Richtung. Schlechte Konjunkturdaten dämpfen die Stimmung.
Der Anleihemarkt stand lange im Schatten des US-Schuldenstreits. Jetzt sprechen die jüngsten Zahlen vom Arbeitsmarkt für eine weitere Zinserhöhung der Fed. Und auch in Großbritannien, Japan und Frankreich tut sich was.