Richterklagen lähmen Bundesfinanzhof
Am Bundesfinanzhof gärt es: Personalquerelen behindern die Arbeit am obersten Gericht für Steuer- und Zollklagen. Der Hintergrund sind Konkurrentenklagen auf allen Ebenen.
Am Bundesfinanzhof gärt es: Personalquerelen behindern die Arbeit am obersten Gericht für Steuer- und Zollklagen. Der Hintergrund sind Konkurrentenklagen auf allen Ebenen.
Die erste Berufsausbildung und das erste Studium muss man beim Finanzamt absetzen können. Das meint jedenfalls der Bundesfinanzhof - und hat deshalb jetzt das Bundesverfassungsgericht eingeschaltet.
Kosten für die Berufsausbildung sollen in der Steuererklärung Platz haben. Das meint der Bundesfinanzhof. Für viele lohnt sich ein Einspruch gegen den Steuerbescheid.
Für Saunabesuche war bislang nur der ermäßigte Mehrwertsteuersatz fällig. Ab dem kommenden Jahr soll eigentlich der volle Satz gelten. Aber die Branche läuft dagegen Sturm.
Wer Steuern nachzahlen muss, dem berechnet das Finanzamt sechs Prozent Zinsen im Jahr. Dagegen regt sich Protest.
Unternehmen müssen Verlust wenigstens in späteren Jahren steuerlich geltend machen können, findet der Bundesfinanzhof. Deswegen hat er rot-grünes Steuergesetz ans Verfassungsgericht geschickt.
Zahlt ein Hauskäufer sein Immobiliendarlehen frühzeitig zurück, muss er eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Im Falle von Vermietungseinkünften konnten diese Kosten oft steuerlich geltend gemacht werden. Das ändert ein neues Urteil des Bundesfinanzhofs.
Vererbt ein Verstorbener das Familienheim den Kindern, müssen hinterbliebene Ehepartner das lebenslange kostenlose Wohnrecht versteuern. Darauf hat der Bundesfinanzhof in einem Urteil hingewiesen.
Ein Tierarztes wollte die Kosten für einen geleasten Sportwagen als Betriebsausgaben bei der Einkommensteuer abziehen. Der Bundesfinanzhof stellte sich quer. Ein gewissenhafter Unternehmer leiste sich so etwas nicht, urteilte der BFH.
Ob ans Meer oder in die Berge: Urlaubskosten sind steuerlich nicht absetzbar. Wer jedoch Privatvergnügen und Berufliches verbindet, kann zumindest einen Teil der Kosten geltend machen.
Das Verfassungsgericht prüft, ob Privilegien für Unternehmenserben gegen die Verfassung verstoßen. Die Bundesregierung verteidigt die Regelung und schickt Finanzstaatssekretär Michael Meister in den Ring.
Wer hierzulande eine Fabrik erbt, muss, wenn er Glück hat, keinen Cent Erbschaftsteuer zahlen. Beim Rest der Menschen langt der Fiskus ordentlich zu. Und das soll gerecht sein? Heute befasst sich das Bundesverfassungsgericht mit der Frage.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt kommende Woche über die Erbschaftsteuer. Ein bisher kaum beachteter Punkt könnte sich dabei als Knaller erweisen. Es geht um Frage, wer das Gesetz erlassen darf.
Wer sein Auto mit falschem Benzin betankt und dann Schäden an seinem Auto davonträgt, darf die Kosten für die Reparatur nicht von der Steuer absetzen. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden.
Auch für Kinder ab dem 18. Lebensjahr können Eltern Kindergeld erhalten - etwa, wenn der Nachwuchs als arbeitssuchend gemeldet ist oder eine Berufsausbildung absolviert.
Kann der Angestellte seinen Telearbeitsplatz absetzen oder das Arbeitszimmer Zuhause geltend machen, wenn ihm am Arbeitsplatz nur ein Poolarbeitsplatz zur Verfügung steht? Der Bundesfinanzhof hat am Mittwoch dazu Stellung bezogen.
Familienunternehmen haben es eilig. Weil die Lage bei der Erbschaftsteuer unsicher erscheint, nutzen sie die aktuellen Möglichkeiten solange es noch geht.
Große Summen des Unternehmensvermögen sind im Erbfall steuerfrei, wenn einige Leitlinien eingehalten werden. Der Bundesfinanzhof hält dies für verfassungswidrig. Nun prüft das Verfassungsgericht.
Einmal Kapitalertragssteuer bezahlen - und sie sich dann vom Fiskus mehrfach zurückerstatten lassen. So sollen Banken und Fonds dem Staat Milliarden abgeluchst haben. Das jüngste Urteil des Bundesfinanzhof bringt aber wenig grundsätzliche Klärung.
Ein Grundsatzurteil zu den umstrittenen Dividendengeschäften der Banken wäre begrüßenswert. Sicher ist es nicht.
Die Deutsche Bank trifft sich mit Kritikern zum Meinungsaustausch zum Thema Agrar. Der Bundesfinanzhof verhandelt über Steuerhinterziehung beim Dividendenstripping.
Deals auf Kosten des Steuerzahlers mittels Dividendenstripping beschäftigen Fiskus und Justiz. Zwei Landesbanken machen nun reinen Tisch. Der Bundesfinanzhof muss die Rechtslage klären.
Ist das bis 2012 beliebte „Dividendenstripping“ als Steuerhinterziehung zu bewerten? Der Bundesfinanzhof verhandelt. Die Deutsche Bank fragt Experten: Sind Spekulationen mit Nahrungsmitteln in Ordnung?
Wer im Alter krank ist und in einem Seniorenheim leben muss, kann die Kosten beim Fiskus als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Die Ausgaben müssten hingegen „im Rahmen des Üblichen“ bleiben, urteilte der Bundesfinanzhof.
Wer in Deutschland mit dem Taxi fährt, zahlt nur 7 Prozent Mehrwertsteuer. Für Mietwagen mit Fahrer aber gelten die üblichen 19 Prozent. Der Europäische Gerichtshof sieht darin nicht zwingend ein Problem und gibt den Fall dem Bundesfinanzhof zurück.
Der Bundesfinanzhof hat Eltern volljähriger verheirateter Kinder einen unverhofften Geldsegen beschert: Sie haben auch dann Anspruch auf Kindergeld, wenn ihre Nachkommen heiraten.
Auch erwachsene, verheiratete Kinder können noch Kindergeld bekommen. Dies gilt selbst dann, wenn das Kind oder dessen Partner über hohe Einkünfte verfügt.
Wer sein erstes Studium aufnimmt, kann die entstehenden Kosten nicht beim Finanzamt als Werbungskosten geltend machen. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden.
Wer ein Bachelorstudium absolviert, kann die dadurch entstehenden Kosten nicht beim Finanzamt geltend machen. Anders sieht es beim Masterstudium aus.
Künftig sind 19 Prozent Mehrwertsteuer auch bei der Berechnung des Hotelfrühstücks Pflicht. Die von Schwarz-gelb eingeführte „Mövenpick-Steuer“ wird vom Bundesfinanzhof damit klar begrenzt.
Steuer für EhepartnerSchenken sich Ehepartner ein Haus oder eine Wohnung, ist diese Zuwendung nur dann von der Schenkungsteuer befreit, wenn die Familie auch
Mancher Spanien-Begeisterte, der sich auf der Iberischen Halbinsel oder einer der vorgelagerten Inseln ein Ferienhaus kauft, schaltet eine spanische
Wenn das Jahr sich dem Ende neigt, naht auch wieder die Zeit der Firmenfeier. Doch Vorsicht: Häufig sitzt der Fiskus mit am Tisch. Besonders das Mitfeiern der Ehepartner führte immer wieder zu steuerlichem Ärger.
ash. FRANKFURT. Deutschen Profi-Fußballklubs drohen Steuernachzahlungen in Millionenhöhe und ihren Vorständen Ermittlungen wegen des Verdachts der Veruntreuung ...
Vermieten Bordelle stundenweise Zimmer an Prostituierte, so müssen sie die volle Umsatzsteuer dafür bezahlen. Die 2010 eingeführte, ermäßigte Hotelsteuer gilt für sie nicht, entschied der Bundesfinanzhof.
Eine Frau hat auch Anspruch auf Kindergeld für die Kinder ihrer eingetragenen Lebenspartnerin, die im gemeinsamen Haushalt wohnen. Damit überträgt der Bundesfinanzhof die für Ehepaare geltende Regelung auf die Homo-Ehe.