Zoom aufs Schwarze Loch
Zum ersten Mal gibt es die Chance, einige besonders dicke Schwerkraftmonster direkt abzubilden. Was wird man sehen? Fragen an den Gravitationsphysiker Luciano Rezzolla
Zum ersten Mal gibt es die Chance, einige besonders dicke Schwerkraftmonster direkt abzubilden. Was wird man sehen? Fragen an den Gravitationsphysiker Luciano Rezzolla
Was sind eigentlich Schwarze Löcher, wie findet man sie, und können sie uns gefährlich werden? Unser Video gibt Antworten – und entdeckt einen irdischen Ort, der erstaunliche Parallelen zu Schwarzen Löchern aufweist.
Vor genau 30 Jahren leuchtete die erste mit bloßem Auge sichtbare Supernova der Moderne auf. Noch immer sind Astronomen dabei, ihre Rätsel zu entschlüsseln.
Stellare Schwarze Löcher sollten zahlreich existieren, auch wenn wir bisher nur sehr wenige beobachtet haben. Jetzt könnte sich aber eines in explosiver Nachbarschaft verraten haben.
Seit zehn Jahren sehen Radioteleskope mysteriöse Blitze im All. Jetzt stellt sich heraus: Zumindest einer stammt aus einer fernen Galaxie und ist extrem energiereich. Von Jan Hattenbach
Der berühmte Gravitationstheoretiker wird heute 75. Ein Gespräch mit seinem früheren Doktoranden Bruce Allen.
Noch immer tappt man bei der Suche nach den ominösen Wimps im Dunkeln. Auch das Weltraumteleskop hat nach fünf Jahren intensiver Fahndung keine Hinweise auf diese Teilchen der Dunklen Materie gefunden. Die Forscher sind ratlos.
Die Suche nach der Verbindung zwischen Schwerkraft und Teilchenphysik war lange eine Spielwiese für Theoretiker. Langsam wird eine empirische Wissenschaft daraus.
Ein israelischer Physiker will im Alleingang ein Schwarzes Loch im Labor erzeugt haben, das obendrein Hawking-Strahlung emittiert. Kann das überhaupt funktionieren oder steckt etwas anderes dahinter?
Dunkler geht’s kaum. Eine kleine Firma im Süden Englands hat ein Schwarz hergestellt, das es noch nie gab. Nun interessiert sich das Militär dafür - und die große Welt der Kunst.
Die jahrelange Suche nach Einsteins Gravitationswellen trägt Früchte. Abermals sind die verräterischen Verzerrungen der Raumzeit im All beobachtet worden. Auslöser war eine gewaltige Kollision.
Die Satelliten-Mission „Lisa-Pathfinder“ hat erste Ergebnisse geliefert. Die Testmassen an Bord des Flugkörpers sind nur noch der Schwerkraft unterworfen. Wichtige Voraussetzungen für ein Gravitations-Observatorium im All sind geschaffen.
Im Zentrum der elliptischen Galaxie NGC 1332 haben Wissenschaftler ein massereiches Schwarzes Loch ins Visier genommen. Mit einem besonderen Verfahren haben sie die Masse des Objektes präzise ermittelt.
Die Retortenrevolution, Biosphäre, Korallen, Wirkstoffgewinnung, Erdgeschichte, Wassereis, Schwarze Löcher - das sind die Themen in unserer Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“.
Gravitationswellen waren nicht die alleinige Idee Albert Einsteins: Wichtige Anstöße kamen von zahlreichen Wissenschaftlern, darunter Karl Schwarzschild, wie die Untersuchung historischer Quellen nun zeigt.
Die Suche nach Gravitationswellen hat fast 60 Jahre gedauert. Der technische Aufwand dafür war groß. Er hat sich aber letztlich mehr als gelohnt, wie die jüngste Entdeckung der Ligo-Kolaboration beweist.
Die Gravitationswellen, die mit den Ligo-Detektoren erstmals nachgewiesen wurden, haben ein unerwartet starkes Signal erzeugt. Bruce Allen vom MPI für Gravitationsphysik in Hannover berichtet hier von der Entdeckung und was das transiente Signal ausgelöst hat.
Die beiden Testmassen des Satelliten Lisa-Pathfinder wurden erfolgreich aus ihren Halterungen gelöst. Der wissenschaftliche Testbetrieb der Gravitationswellen-Mission kann beginnen.
Der erste direkte Nachweis von Gravitationswellen ist eine epochale Entdeckung. Er ist weit mehr als nur eine weitere Bestätigung der Einsteinschen Relativitätstheorie.
Eine Jahrhundertentdeckung: Der Nachweis von Gravitationswellen ist gelungen. Ausgelöst wurden sie von kollidierenden Schwarzen Löchern. Damit ist klar: Albert Einstein hatte – schon vor 100 Jahren – wieder mal so recht.
Man möchte ihnen ja nicht zu nahe kommen. Doch wenn man in die Umgebung eines Raum-Zeit-Malstroms geriete – was würde man dann sehen? Und was, wenn man hineinfiele?
Schwarze Löcher aus der Nähe betrachtet
Im Internet kursieren Meldungen, dass man endlich Gravitationswellen gemessen habe. Es könnte sich aber auch um einen bewusst initiierten Fake handeln.
Geburtstag von Einsteins Theorie der Schwerkraft diskutieren Physiker und Historiker, wie es dazu kam und was nun daraus werden soll.
Besser hätte es dann doch nicht laufen können. Seit heute Morgen ist der Satellit Lisa-Pathfinder endlich im All. Er soll den Weg in eine neue Ära der Gravitationswellenforschung einläuten.
Albert Einstein sagte vor rund 100 Jahren die Existenz von Gravitationswellen voraus, nachgewiesen hat man das Beben der Raumzeit bislang nicht. Ein Satellitenexperiment soll den Beweis endlich erbringen. Am Mittwoch (2. Dezember) will man die Mission „Lisa-Pathfinder“ starten, die den Weg dazu ebenen soll.
Vor hundert Jahren formulierte Albert Einstein seine berühmten Feldgleichungen der Gravitation und vollendete damit sein zweites Lebenswerk: die Allgemeine Relativitätstheorie. Wie kam es dazu?
Schlund mitten in der Stadt: Eine seltsame dunkle runde Struktur hat sich aufgetan, als die Astronauten der Raumstation ihre Kamera auf den Großraum Neapel richteten.
Einst als „Spaltungs-Irresein“ bezeichnet, ist die Schizophrenie bis heute nicht verstanden. Wie andere psychische Krankheiten könnte sie völlig verschiedene Ursachen haben.
Das Massenmonster V404 Cygni im Sternbild Schwan fährt nach 26 Jahren fort, seinen Partner, einen Superstern, zu verschlingen. Warum hat das Schwarz Loch so lange pausiert?
Nobelpreisträgertagung in Lindau, Frauen in der Wissenschaft, Ebola, Schwarze Löcher, Defibrillatoren, Krankheiten und Zuwanderung - die Themen in der F.A.Z-Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“.
Wie entsteht ein Gewitterblitz? Noch immer fehlt eine überzeugende Antwort. Hilfe kommt jetzt von Astronomen: Ein neuartiges Radioteleskop blickt nicht nur zu den Sternen, sondern fortan auch in das Innere von Gewitterwolken.
Der Stern HV2 besticht durch sein Tempo, mit der er durch unsere Galaxis rauscht. Er war Teil eines Doppelsternsystems, das das Schwarzes Loch im Zentrum der Milchstraße trennte.
Von einem rasenden Fixstern, einem gewaltigen Ozean auf dem Jupitermond Ganymed und farbenfrohen Chamäleons sowie von Gewalt gegen Ärzte, Afrikas Savannen und von einer großen Krebsstudie, die zu scheitern droht, berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Dank eines neuen Computercodes ist die Gammastrahlung unserer Milchstraße neu kartiert worden. Zwei physikalische Prozesse sind maßgeblich für die energiereiche Strahlung verantwortlich.
Viel zu massereich ist eigentlich das Schwarze Loch, das jetzt aufgespürt wurde. Es stammt aus einer Zeit, als der Kosmos gerade aus seiner dunklen Epoche erwachte.