Was die Speichellecker nicht verstehen werden
Immer wieder neu umstritten: Zum siebzigsten Geburtstag des chinesischen Literaturnobelpreisträgers Mo Yan.
Jon Fosses Greatest Hits: Der neue Roman des norwegischen Schriftstellers ist der Erste, den er nach dem Literaturnobelpreis geschrieben hat. Er bildet den Auftakt zu einer Trilogie.
Immer wieder neu umstritten: Zum siebzigsten Geburtstag des chinesischen Literaturnobelpreisträgers Mo Yan.
In seinem 18. Roman wendet sich Ian McEwan der Zukunft der Menschheit zu und blickt fast mit Nostalgie auf die Vielfalt und Kreativität der heutigen Welt zurück: Ein Gespräch mit Hubert Spiegel über „Was wir wissen können“.
Sie gab Donald Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille, ist aber nicht seine Favoritin, um Venezuela anzuführen. Dennoch will María Corina Machado bald aus dem Exil wieder in ihre Heimat gehen.
Die ukrainische Friedensnobelpreisträgerin Olexandra Matwijtschuk dokumentiert mit ihrem Team russische Kriegsverbrechen. Wie hält sie das aus?
Die ukrainische Friedensnobelpreisträgerin Olexandra Matwijtschuk hat uns im F.A.Z.-Tower besucht und spricht Klartext über Friedensverhandlungen, die westliche Unterstützung und ihre tägliche Arbeit.
1971 erschüttert die Aktion „Wir haben abgetrieben.“ die Bundesrepublik. Im Gespräch mit der Initiatorin Alice Schwarzer blickt der Podcast auf fünf Jahrzehnte Debatte um den § 218 – und auf die Frage, was sich wirklich verändert hat.
Der Pritzker-Preis galt als höchste Ehrung, die ein Architekt weltweit erhalten kann. Doch jetzt wird der Hotelerbe und Auslober Thomas Pritzker in der Epstein-Affäre schwer belastet. Der Preis ist damit wohl erledigt.
Jimmy Carter reiste nach seiner Zeit als US-Präsident als Vermittler und Wahlbeobachter um die Welt. Nebenbei schrieb, tischlerte und malte er. Dass Werke von ihm jetzt bei einer Auktion stark im Wert steigen, dürfte auch mit dem gegenwärtigen Mann im Weißen Haus zu tun haben.
Trump bekräftigt in einem Brief an Norwegens Regierungschef seinen Anspruch auf Grönland – und rechtfertigt sein Vorgehen damit, dass Norwegen ihm nicht den Friedensnobelpreis verliehen habe.
María Machado gibt ihren Preis an Trump weiter. Der verwandelt Venezuela aber nicht in eine Demokratie, sondern in eine Kolonie der USA.
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado sagte, das Geschenk sei eine Anerkennung seines Engagement für die Freiheit des venezolanischen Volkes. Laut weißem Haus will Trump die Medaille behalten.
Beim Besuch der venezolanischen Oppositionsführerin Machado in Washington verzichtet Trump auf einen gemeinsamen öffentlichen Auftritt. Die Nobelpreismedaille gibt sie ihm trotzdem – dabei ist die Auszeichnung nicht übertragbar.
Das Krisentreffen zu Grönland bringt keine Einigung, die venezolanische Oppositionsführerin Machado besucht Trump, und die deutschen Handballer starten gegen Österreich in die EM. Der F.A.Z. Frühdenker.
Vor 30 Jahren erschien Peter Handkes „Winterliche Reise“ nach Serbien. Was heute die Neuen Rechten prägt, war damals schon alles da: Die Entwertung von Analyse zugunsten des Affekts, gepaart mit passiv-aggressiver Opferhaltung.
Wolfgang Pauli postulierte 1930 die Existenz eines völlig unbekannten Teilchens – erst 26 Jahre später gelang der Nachweis des Neutrinos. Heute liefert es vielleicht einen Schlüssel zum Verständnis des Universums.
Er schreibt. Und schreibt. Und schreibt. Jetzt erscheint sein nächster Roman, „Vaim“. Eine Begegnung mit dem norwegischen Nobelpreisträger in Bergen – und eine Annäherung an die Frage, warum für ihn das ganze Leben ein Geheimnis bleibt.
Aktive Fonds entwickeln sich langfristig selten besser als der Markt. ETF sind daher oft das Mittel der Wahl. Ob Märkte aber wirklich effizient sind, bleibt umstritten.
Narges Mohammadi wurde bei einer Trauerzeremonie in Iran gewaltsam festgenommen. Erst vor einem Jahr war sie aus gesundheitlichen Gründen aus dem Evin-Gefängnis entlassen worden.
Die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang verlässt den Aufbau-Verlag und geht zu Ullstein. Das hat sich Aufbau wahrscheinlich selbst zuzuschreiben.
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado ist nach monatelangem Untertauchen erstmals wieder öffentlich aufgetreten – in Oslo, wohin sie auf spektakuläre Weise gereist ist.
Die USA haben vor der Küste Venezuelas eine gewaltige Militärpräsenz aufgebaut. Offiziell will Donald Trump den Drogenschmuggel bekämpfen. Aber was steckt wirklich hinter diesem Aufgebot?
Entgegen Meldungen vom frühen Morgen reist die venezolanische Nobelpreisträgerin María Corina Machado offenbar doch nach Oslo.
An diesem Mittwoch erhält László Krasznahorkai den Literaturnobelpreis. Zugleich erscheint sein neuer Roman „Zsömle ist weg“, der mit leichter Hand von verwirrten Köpfen unserer Zeit erzählt: vom selbsternannten König der Ungarn und seinen Anhängern.
Am 10. Dezember wird László Krasznahorkai in Stockholm der Literaturnobelpreis überreicht. Sein Verleger Oliver Vogel über große Momente und die Arbeit mit dem Autor
Sie soll für ihre Zivilcourage geehrt werden – doch María Corina Machado kann den Friedensnobelpreis nicht selbst in Oslo entgegennehmen.
Der Bundesfinanzhof trifft eine Entscheidung zur Grundsteuer. Die Spitzen von Union und SPD treffen sich zum letzten Koalitionsausschuss des Jahres. Und Australien schränkt die Social-Media-Nutzung ein. Der F.A.Z. Frühdenker.
Vor 100 Jahren wurde das Chemieunternehmen IG Farben gegründet. Seine Geschichte ist gut erforscht, aber wenig bekannt bleibt sein Beitrag zur Rettung der Frankfurter Zeitung.
Marie Curie jobbte als Hausmädchen und löste zur Entspannung algebraische Aufgaben. Dava Sobel beschreibt, wie die Physikerin jungen Frauen den Weg in die Wissenschaft ebnete – und welche Steine ihnen in den Weg gelegt wurden.
Die ukrainische Friedensnobelpreisträgerin Olexandra Matwijtschuk hat sich gegen Bestrebungen für eine Amnestie für die russische Führung ausgesprochen. Vielmehr sei Gerechtigkeit die Vorbedingung für Frieden.
Saskia Bruysten ist Unternehmerin und Vertraute des Nobelpreisträgers Muhammad Yunus. Als Investorin verbindet sie Nachhaltigkeit mit Rendite.
Jahrhundertelang machte westliche Belletristik das weltweite Ideal aus – abzulesen an den Gewinnerlisten des Literaturnobelpreises. Diese Zeiten sind vorbei, aber was kommt danach? Und werden wir daran noch mitschreiben?
Mit-Entschlüsseler des Erbguts: Der Genforscher James Watson, der für die Entdeckung der DNA-Doppelhelix mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, ist tot.
Vor 30 Jahren ermordete ein Attentäter den Ministerpräsidenten Israels und den Optimismus eines Landes. Noch am Morgen hatte Jitzhak Rabin Tennis gespielt. Das Spiel hat seinen Charakter geprägt.
Die Erbschaft einer alten Gewalt oder das Wunder der Zweiten Geburt: Was man von Camus heute noch über den Zusammenhang von natürlicher und geographischer Zugehörigkeit lernen kann.
Wenn schon Einstein-Vergleiche, dann richtig: Zum Tod des chinesisch-amerikanischen Physikers Chen Ning Yang.
Der chinesische Physiker wurde im Jahr 1957 gemeinsam mit Tsung-Dao Lee mit dem Physiknobelpreis ausgezeichnet. Sie hatten wichtige Erkenntnisse über Elementarteilchen gewonnen.