Löcher im Lichtmantel
Astronomen lüften das Geheimnis hinter eigenartigen Lichtquellen. Es sind offenbar massereiche Schwarze Löcher in glühenden Plasma-Kokons.
Ein Energiekonzern zieht sich aus einem umstrittenen Projekt zurück – und bewahrt das Paranal-Observatorium in der Atacama-Wüste vor Licht und Vibrationen.
Astronomen lüften das Geheimnis hinter eigenartigen Lichtquellen. Es sind offenbar massereiche Schwarze Löcher in glühenden Plasma-Kokons.
Hat die Gravitation wie die übrigen drei Naturkräfte auch eine Quantennatur? Physiker wollen diese Frage mit Glaskügelchen und winzige Diamanten beantworten.
Von wegen Sonne, Mond und Sterne: Die Astrophysik interessiert sich heute auch für finstere Phänomene. Das Universum ist obskurer, als es das Funkeln am Firmament verheißt.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Kurioses, Nostalgisches und liebevoll Zweckfreies. Diesmal: Ein fieses, kleines Onlinespiel.
Formten Sterne biblischen Ausmaßes einst die frühen Galaxien? Ein neues Modell erklärt, wie diese massenreichen Sonnen entstanden sein könnten.
Schwarze Löcher verschlingen nicht nur Materie in ihrer Nachbarschaft. Einige wachsen, indem sie mehrfach mit ihresgleichen verschmelzen. Das belegen zwei Gravitationswellen-Ereignisse.
Zehn Jahre nach dem ersten Nachweis einer Gravitationswelle haben Forscher das bislang beste Signal verschmelzender Schwarzer Löcher aufgezeichnet. Der Jubiläumsfund ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert.
Ein massereicher Stern verliert vor seiner Explosion fast seine gesamte Materie. Astronomen rätseln über die Ursache dieses ungewöhnlichen Phänomens.
„Saurons Auge“ nennen Radioastronomen die Aufnahme eines Quasars, dessen Strahl direkt auf die Erde gerichtet ist. Das erklärt einige bislang rätselhafte Befunde.
Um Gravitationswellen besser beobachten zu können, plant Europa ein unterirdisches Laser-Observatorium. Hat Deutschland eine Chance als Standort des Einstein-Teleskops?
Ein Zerfall des Vakuums wäre das Ende des gesamten Universums. Tatsächlich sieht es heute danach aus, dass es einmal dazu kommen wird.
Ein Drittel der „normalen Materie“, aus der auch Planeten und Menschen bestehen, entzog sich bis zuletzt jeglicher Beobachtung. Nun haben Astronomen sie mithilfe von zwei Röntgenteleskopen in einer Struktur aus heißem Gas ausgemacht.
Sterne vergehen. Aber auch, was von ihnen bleibt, ist weit weniger dauerhaft, als man bisher glaubte.
Die Beobachtung einer jungen Galaxie mit dem James-Webb-Teleskop hat die Astronomen überrascht. Denn sie existierte bereits, bevor das Universum für sichtbares Licht transparent wurde. Kann das sein?
Einer Gruppe obskurer Metalle haben Energiedebatte und Weltpolitik jüngst zu Prominenz verholfen. Das Problem ist aber nicht ihre Knappheit, sondern ihre absonderliche Geochemie.
Astronomen entdecken mehr als 77.000 Schwarze Löcher. Überraschend viele befinden sich in Zwerggalaxien. Das wirft Fragen zur Galaxienentstehung auf.
Ein internationales Astronomenteam entdeckt die längsten Radiojets im frühen Universum. Ihr Ursprung ist ein gar nicht mal so massives aktives Schwarzes Loch.
Ein Elementarteilchen, das fast nichts wiegt, ist mit der weitaus höchsten bisher beobachteten Energie im Mittelmeer eingeschlagen. Nun fragen sich die Forscher, woher es kam.
Mit einem riesigen Teleskop wollen Wissenschaftler die Geburt der ersten Sterne nach dem Urknall erforschen. Doch dafür muss das Gerät, so groß wie ein dreistöckiges Haus, nach Chile – noch steht es am Niederrhein.
Schwingungen erfüllen das All, verursacht von Kollisionen schwerer Schwarzer Löcher. Radioastronomen haben es jetzt trickreich kartiert.
In der chilenischen Wüste entsteht gerade ein gigantisches neues Teleskop der Europäischen Südsternwarte. Es wird vielleicht das größte aller Zeiten.
Die neue Infrarotaufnahme des Weltraumteleskops zeigt erstmals das Zentrum der Galaxie. Auf bisherigen Bildern im sichtbaren Wellenlängenbereich sah man dort nur einen großen weißen Fleck.
Astronomen der Südsternwarte haben die Milchstraße 13 Jahre lang im infraroten Spektralbereich kartiert. Das Ergebnis sind 200.000 Aufnahmen mit 1,5 Milliarden Objekten.
Das James-Webb-Teleskop hatte im jungen Kosmos extrem massereiche und viel zu helle Galaxien aufgespürt. Nun stellt sich heraus: Es gibt sie gar nicht.
Kosmologie und Astrophysik haben Konjunktur. Nie zuvor gab es so viele Physik-Nobelpreisträger aus diesen Fächern. In Lindau diskutierten nun einige von ihnen mit dem Nachwuchs über Schwarze Löcher und Dunkle Energie.
Astronomen haben mit dem Hubble-Teleskop das zweitschwerste Schwarze Loch der Milchstraße aufgespürt. Es steckt im Zentrum des großen Kugelsternhaufens Omega Centauri.
Zufallsentdeckung am Rand des sichtbaren Universums: Eine Zwerggalaxie aus der frühen Phase des Kosmos beherbergt gleich fünf Sternhaufen.
Eine bislang unauffällige Galaxie strahlt plötzlich heller als je zuvor. Astronomen der Europäischen Südsternwarte in Garching vermuten, dass in ihrem Zentrum ein Schwarzes Loch erwacht ist.
Gibt es bald bessere Vorhersagen für Sonnenstürme? Neue Befunde zum Ursprung des solaren Magnetfelds lassen darauf hoffen.
Wie wäre es, in ein Schwarzes Loch zu stürzen? Astrophysiker der Nasa haben die Reise ins Zentrum eines Massenmonsters auf einem Supercomputer simuliert.
Astronomen haben die Ursache des hellsten, jemals gemessenen Gammablitzes GRB221009A entdeckt. Noch interessanter ist aber, was sie bei ihren Analysen nicht fanden.
Bislang scheint die Dunkle Materie sich jeglichem Nachweis zu entziehen. Mit dem Cosinus-Experiment wollen Physiker nun endlich Klarheit schaffen und inspizieren dazu verstärkt die Milchstraße.
Astronomen melden einen Zufallsfund: Das schwerste Schwarze Loch der Milchstraße, das aus einem kollabierenden Stern hervorgegangen ist. Es ist uns recht nahe.
Eine neue Beobachtung einer Gravitationswelle füllt die Lücke zwischen Neutronensternen und Schwarzen Löchern. Mit herkömmlichen Instrumenten war derlei noch nie zu beobachten.
Ein neues Bild vom Schwarzen Loch im Zentrum unserer Milchstraße macht einen Kranz von Magnetfeldern sichtbar. Er ähnelt dem im Herzen einer sehr viel größeren und aktiveren Galaxie.
Das deutsch-russische Röntgenobservatorium eROSITA hat 900.000 Röntgenquellen und exotische Objekte im All gefunden – aber es gibt eine Lücke.