Wie man mit Long Covid lebt
Seit sie an den Spätfolgen ihrer Corona-Erkrankung leidet, lebt und schreibt Ivna Žic anders als zuvor. Dafür gab es nun den Wortmeldungen-Literaturpreis.
400 Millionen Menschen weltweit leiden an Long Covid, aber es fehlt an Aufmerksamkeit. Ivna Žic hat darüber einen literarischen Text geschrieben, der mit dem „Wortmeldungen“-Preis ausgezeichnet wurde. Eine Laudatio.
Seit sie an den Spätfolgen ihrer Corona-Erkrankung leidet, lebt und schreibt Ivna Žic anders als zuvor. Dafür gab es nun den Wortmeldungen-Literaturpreis.
Naltroxen in geringen Dosen, Blutwäsche und Entzündungshemmung sind Methoden, die ME/CFS-Patienten helfen sollen. Ein Überblick über die aktuelle Studienlage.
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Eine Ärztin erkrankt nach einer Corona-Infektion so schwer an ME/CFS, dass sie nicht mehr allein essen und zur Toilette gehen kann. Doch dann entdeckt sie nach und nach, was ihr hilft. Nun will sie anderen Betroffenen Mut machen.
Zwei Medizin-Fachgesellschaften warnen vor einer Bagatellisierung von Long Covid. Ihre Gegner: Neurologen, die psychogene Ursachen für die häufigen Langzeitfolgen der Corona-Infektionen verantwortlich machen wollen.
Bislang gibt es keine zugelassenen Arzneien gegen Long Covid und Post-Covid. Nun wurde aber entschieden, dass vier Medikamente von den Krankenkassen erstattet werden, die eigentlich für andere Indikationen zugelassen sind.
Forschung zu postinfektiösen Syndromen wird mit einer halben Milliarde Euro gefördert. Bislang unbekannte Dokumente zeigen: Das Forschungsministerium wollte dies gar nicht.
Anhaltende extreme Erschöpfung ist ein rätselhaftes Symptom nach Infektionen. Der Sportmediziner Christian Puta erklärt, was Kompressionskleidung und vermehrte Salzzufuhr bringen.
Es steht nicht gut um die Welt: Die Shortlist-Autoren des Wortmeldungen-Literaturpreises sprechen in Frankfurt über Russland, Trump, Corona und Artensterben.
Zur Kommunalwahl in Bad Homburg treten acht Listen an. Derzeit bilden CDU und SPD in der Kurstadt eine Koalition. Aber auch andere Parteien wollen nach langer Zeit endlich wieder mitregieren.
Wiesbadener Straßenschäden, Hessens Klimaziel, Long Covid Forschung, den Frankfurter Weihnachtszirkus: Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Corona, Grippe oder auch ein kleiner Schnupfen: Alle diese Krankheiten können in ein Postakutes Infektionssyndrom münden. Manchmal gerät das Leben der Betroffenen aus den Fugen. Wie kann ihnen geholfen werden?
Medikamentenstudien an Uniklinken, der neue LKA-Präsident will das Thema Sicherheit neu denken, und in Frankfurt ist der Reich-Ranicki-Platz enthüllt worden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Mit Amifampridin wird Muskelschwäche behandelt. Aber es hilft auch manchen Menschen, die am Chronischen Fatigue-Syndrom leiden – und für die es noch keine zugelassene Therapie gibt. Welches Potential hat es und wo liegen die Grenzen?
Kaum sinken die Temperaturen, steigt die Zahl der Atemwegserkrankungen. Der Wiesbadener Hausarzt Christian Sommerbrodt sieht bis heute Nachholinfektionen als Folge der Pandemie und gibt Tipps, wie man sich und den Nachwuchs vor Infekten schützt.
Der Hessische Landtag diskutiert über bessere Diagnostik und intensivere Forschung. Das Land will ein Versorgungsprojekt unterstützen.
Der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) hat im Streit über die Rückforderung von Corona-Hilfen die Notbremse gezogen. Doch der Vertrauensverlust ist da.
Long Covid und ME/CFS müssen dringend besser erforscht werden, fordern internationale Wissenschaftler und Ärzte. Mehr als 60 von ihnen haben nun eine gemeinsame Erklärung abgegeben.
Neue Zahlen zur Sterblichkeit nach einer Sepsis zeigen: Das hiesige Gesundheitswesen hat nicht die richtigen Schlüsse aus den medizinischen Erfolgen der Pandemiebekämpfung gezogen. Deutschland ist abgehängt.
Eine neue Studie legt nahe, dass das Virus die Blutgefäße langfristig schädigen kann. Bei Geimpften scheint der Effekt schwächer ausgeprägt. Ein Kardiologe bezeichnet die Studie als „in gewisser Weise sehr provokativ“.
Nichts geht über prophylaktische Selbstoptimierung, das wusste schon die Sowjet-Elite und reiste gerne in den Westen Georgiens. Nichts wie hinterher.
Patientenverbände kritisieren eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie heftig: Darin wurde suggeriert, ME/CFS und Long Covid seien vor allem psychosomatisch ausgelöst. Nun erklärt der Generalsekretär der Gesellschaft, was wirklich gemeint war.
Neurologen fachen eine Debatte darüber an, ob das Chronische Erschöpfungssyndrom ME/CFS psychosomatische oder immunologische Ursachen hat. Betroffene sprechen von einer „Kriegserklärung“.
In einer Welt, die von Reizüberflutung und einem permanenten Geräuschpegel geprägt ist, wird Ruhe zum Luxusgut. Wiesbaden setzt jetzt mit einer „Stillen Stunde“ ein ermutigendes Zeichen.
Wiesbaden bietet eine Stille Stunde im Handel. Das Projekt fördert Barrierefreiheit für Menschen mit sensorischen Einschränkungen.
Wer dauerhaft schwer krank ist, kann auf eine Erwerbsminderungsrente hoffen. Doch oft wird diese Hoffnung enttäuscht. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz.
Es soll gegen Depression helfen und vor Alzheimer schützen: Kreatin wird in den sozialen Medien als Wundermittel gefeiert. Was ist dran?
Viele Patienten erholen sich vom postinfektiösen Syndrom, aber bei einigen chronifizieren sich die Beschwerden. Sie werden bettlägerig oder arbeitsunfähig. Lässt sich das verhindern?
Hierzulande kommen Mediziner und Forscher oft nicht an Patientendaten ran. Was gut für die Datensicherheit sein mag, kann für Patienten lebensgefährlich werden. Langsam beginnt aber ein Umdenken.
Die Krankheitslast der Pandemie kommt die Gesellschaft weiter teuer zu stehen. Wie sind die Folgen von Long Covid und ME/CFS einzudämmen? Eine Lektion über verborgene Kosten, Fortschritt und die Risiken wiederholter Infektionen.
Mercedes Lauensteins Roman „Zuschauen und Winken“ beschreibt poetisch ein schwer kategorisierbares Leiden. Der Begriff Long-Covid fällt zwar im Text nicht, kommt einem aber in den Sinn.
Die meisten erinnern sich heute anekdotisch an die Corona-Jahre. Doch es gibt Menschen, für die das Leid kein Ende nimmt. Sie verdienen besondere Aufmerksamkeit – auch von der neuen Regierung.
Vielen hat die Impfung gegen das Coronavirus geholfen, doch bei einigen führte sie zu teils schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen. Die Behörden haben inzwischen etliche Impfschäden anerkannt.
Für Eltern kleiner Kinder ist es unvorstellbar, schwer zu erkranken. Was bedeutet es für das Familiengefüge und speziell für die Jüngsten, wenn es doch passiert? Ein besonderes Beispiel aus Flensburg.
Vor fünf Jahren kam es auf Karnevalsfeiern in Gangelt zu ersten Covid-Masseninfektionen in Deutschland. Ärzte erforschten dort und in Kalifornien das Virus, doch die Studien sollten sich als nicht valide erweisen. Laut dem Charité-Virologen Christian Drosten begann damit eine Polarisierung.
Augsburgs Keven Schlotterbeck erfüllt beim 2:1-Sieg über Heidenheim seine Mission – und muss trotzdem um seinen Platz in der Mannschaft kämpfen, weil auch die interne Konkurrenz überzeugt.