Die letzten Tage der Utopie in Lützerath
Wir blicken heute auf die Feuerpause in der Ukraine, fragen nach, was nachts in Lützerath besprochen wird und gratulieren den Bewohnern der Sesamstraße zum 50. Geburtstag.
Sandra Ciesek gehörte zu den ersten deutschen Virologen, die das Coronavirus erforschten. Im Interview erzählt sie, wie gefährlich der Erreger jetzt noch ist, was sie an der Impfkampagne gestört hat und welches Risiko von der Vogelgrippe ausgeht.
Wir blicken heute auf die Feuerpause in der Ukraine, fragen nach, was nachts in Lützerath besprochen wird und gratulieren den Bewohnern der Sesamstraße zum 50. Geburtstag.
Während sich Corona in China ungebremst ausbreitet, wachsen im Ausland die Sorgen vor den Folgen. Die deutsche Virologin Sandra Ciesek hält das Risiko von Mutationen des Virus für erhöht.
Der Dax klettert auf den höchsten Stand seit Juni, der Euro auf den höchsten Wert zum Dollar seit August. Die geringere amerikanische Inflationsrate und neue Nachrichten aus China sorgen für Kauflaune.
Die Bürger entscheiden selbst, welchen Risiken sie sich aussetzen, sagt Marco Buschmann. Der Bundesjustizminister spricht im Interview über Corona-Regeln für den Winter, vermeintliche Panikmache und sein Image als Büroklammer.
„Centaurus“ steht in den Startlöchern. Doch ob die Variante den bösen Erwartungen ihres Namensgebers folgt und die Pandemie noch verschärft, ist höchst ungewiss.
Immer mehr Menschen infizieren sich derzeit zum wiederholten Mal mit Corona. Wie gefährlich ist das? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die Bürger hörten lange auf Karl Lauterbach. Doch bald tun sie das womöglich nicht mehr. Der Gesundheitsminister kommuniziert zu schrill.
Forscher haben mindestens 80 neue Viren-Kombinationen entdeckt. Sie könnten die Entwicklung der Pandemie besonders im Herbst beeinflussen.
Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands ist im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte.
Virologen scannen weltweit Abertausende Mutationen im Coronavirus. Sie hoffen, der Ausbreitung einer weiteren Hochrisiko-Variante zuvor zu kommen. Treffer gab es in einigen Studien schon. Aber der Ernstfall kommt noch.
Dass sich das Coronavirus schnell verändert, und auch zum Guten mutieren kann, hat Pharmaforscher Jochen Maas früh beschrieben. Die Omikron-Variante sei ein Paradebeispiel der Evolution.
Mit dem Pandemievirus stecken sich immer mehr Arten an. Theoretisch könnten mehr als 500 Spezies als Reservoir für den Erreger dienen. Welche Rolle spielen sie in der Entwicklung von Omikron?
Omikron ist die Virusvariante, die unser Immunsystem narrt, aber kann sie auch die zweite starke Linie unserer Körperabwehr überwinden? Wie unser Immun-Gedächtnis dem Spuk ein Ende bereiten könnte, ist Thema neuer Corona-Studien.
Die Corona-Variante Omikron verbreitet sich rasend schnell und wird wohl schon bald das Infektionsgeschehen bei uns dominieren. Wie gefährlich ist Omikron? Das fragen wir unter anderem den Virologen Wolfgang Preiser aus Südafrika.
Erste Ausbrüche in Europa verstärken die Sorge, die neue Corona-Mutante könnte noch gefährlicher sein als die bisherigen Varianten. Zu Recht? Noch mangelt es an klinischen Daten, aber einiges lässt sich inzwischen schon über Omikron sagen.
An Impfstoffen gegen das Coronavirus wird weiterhin intensiv geforscht. Der neue Hoffnungsträger von Novavax könnte sogar eine neue Zielgruppe erreichen – denn statt auf mRNA setzt er auf einen anderen „Totimpfstoff“.
Die Delta-Variante macht gerade Europa den Winter zur Hölle. Aber all das könnte von einer neuen drohenden Viruswelle in den Schatten gestellt werden.
Ist die neue Corona-Variante aus Südafrika noch ansteckender als Delta? Und was bringen die neuen Corona-Maßnahmen der Ampel? Außerdem klären wir, warum Großbritannien trotz hoher Infektionszahlen entspannt bleibt.
Nach dem Fund der aggressiven Variante des Coronavirus in Südafrika testet der Mainzer Impfstoffhersteller diese. Gemeinsam mit Pfizer habe er Vorkehrungen getroffen und hofft den Impfstoff anpassen zu können.
Die offizielle Bezeichnung der Variante lautet B.1.1.529 und aufgetaucht ist sie nun vor allem im südlichen Afrika.
Gerade ging es Südafrika in der Pandemie eigentlich gut, der Tourismus lief. Doch jetzt verbreitet sich eine neue Virus-Mutante. Europäische Länder haben den Flugverkehr schon eingeschränkt.
So schnell hat noch keine Sars-CoV-2-Variante Schrecken verbreitet: B.1.1.529 aus dem Süden Afrikas enthält bedrohliche Mutationen – doch viele Fragen bleiben zur Wirkung der Impfungen und zum Ansteckungsrisiko.
In Südafrika verbreitet sich eine Corona-Variante, die weit schlimmer als Delta sein könnte. Mehrere Länder versuchen bereits, sich gegen den neuen Virustyp B.1.1.529 abzuschotten. Die Märkte in Asien reagieren nervös.
Es ist nicht unmoralisch, sich auf Freiheit zu berufen. Doch Freiheit ist eine Gemeinwohl-Kategorie – auch während einer Pandemie, wo sie oft gefehlt hat. Wer sie nun schützen möchte, wird sich einer Diskussion über Impfpflichten nicht verschließen können. Ein Gastbeitrag.
Das Robert Koch-Institut stuft die aktuelle Corona-Entwicklung weiter als „sehr besorgniserregend“ ein. Gesundheitsminister Spahn hält eine allgemeine Impfpflicht für nicht durchsetzbar. Und Österreich soll Hochrisikogebiet werden.
Noch ist der Bericht eines brasilianischen Untersuchungsausschusses nicht in seiner endgültigen Fassung. Aber schon jetzt zeichnet sich ein vernichtendes Bild über die Corona-Bekämpfung von Präsident Bolsonaro ab.
Die Lieferengpässe werden sich auch weiterhin in der deutschen Industrie bemerkbar machen. Mögliche Virusmutationen und hohe Inflationszahlen belasten die Wirtschaft zusätzlich.
Klaus Stöhr, der lange bei der WHO SARS und Influenza erforscht hat, sagt im Interview: Der Winter werde hart, im Sommer aber sei die Pandemie ausgestanden. Außerdem sprechen wir die neue Variante C.1.2, über Bayerns Lockerungen und Hamburgs 2G-Pläne.
Delta dominiert die vierte Welle im Land. Was zeichnet den Erreger aus, und wie hat er die Pandemie verändert? Die Genomdaten und Fallzahlen geben Aufschluss. Eine Entschlüsselung in Schaubildern.
In der „komplizierten Phase“ des Übergangs warnen Forscher vor einer Spaltung der Gesellschaft – und raten vor allem, sich impfen zu lassen. Welche Faktoren entscheiden jetzt über den Verlauf der Pandemie?
Der Tübinger Impfstoffhersteller hat seinen neuen Impfstoff an Affen getestet. Die Immunantwort und die Schutzwirkung sind besser als beim Impfstoff der ersten Generation. Eine klinische Studie soll bald starten.
In der Erbsubstanz von SARS-CoV-2 gibt es Abschnitte, die so gut wie nie durch Mutationen verändert werden. Dort könnten Medikamente gegen das Virus angreifen, wie Frankfurter Forscher gezeigt haben.
Bislang war die Tourismus-Saison in dem EU-Staat ziemlich gut. Aber nun schnellen die Infektionszahlen an der Adria wieder hoch.
Die in Indien entdeckte Mutation des Coronavirus wird in Deutschland immer dominanter. Der Druck auf Ungeimpfte wird immer höher. Dagegen gehen in Athen Tausende auf die Straße. Und in Katalonien droht eine neue Ausgangssperre.
In Belgien ist nach Angaben von Wissenschaftlern bei einem Menschen erstmals eine Doppelinfektion mit zwei Covid-19-Varianten festgestellt worden.
Seit Ende Juni kommt die Delta-Variante in Deutschland häufiger vor als alle anderen Mutationen, meldet das Robert Koch-Institut. Mittlerweile könnte der Anteil bei zwei Dritteln aller Fälle liegen.