Delta-Variante dominiert erstmals in Deutschland
Seit Ende Juni kommt die Delta-Variante in Deutschland häufiger vor als alle anderen Mutationen, meldet das Robert Koch-Institut. Mittlerweile könnte der Anteil bei zwei Dritteln aller Fälle liegen.
Seit Ende Juni kommt die Delta-Variante in Deutschland häufiger vor als alle anderen Mutationen, meldet das Robert Koch-Institut. Mittlerweile könnte der Anteil bei zwei Dritteln aller Fälle liegen.
Aus epidemiologischer Sicht mag die Kreuzimpfung sinnvoll sein, bei bereits zweifach mit AstraZeneca Geimpften hinterlässt sie jedoch ein ungutes Gefühl. Die STIKO zeigt abermals, dass sie wieder für eine (böse) Überraschung gut ist.
Doppelt geimpft schützt auch gut vor Delta – trotzdem müssen geimpfte Portugal-Rückkehrer in Quarantäne verharren. Das muss die Bundesregierung schnell ändern. Sonst will bald niemand mehr ihren Kurs der Vorsicht mittragen.
Wer bestimmt, welche Gegenden zu Virusvariantengebieten erklärt werden und nach welchen Kriterien? Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Umgang mit den Mutanten.
Der Bundesgesundheitsminister mahnt mit Blick auf die Delta-Variante des Coronavirus weiter zur Vorsicht. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Mutation in Deutschland die Oberhand gewinne.
Wie ansteckend ist die in Indien festgestellte Variante des Coronavirus, was müssen Geimpfte beachten und welche Informationen haben wir über die neueste Mutante „Delta plus“? Die Antworten in Kürze.
Die Verbreitung der Delta-Virusvariante lässt sich in Portugal offenbar nicht mehr stoppen. Die portugiesische Regierung verzichtet auf zusätzliche Beschränkungen – Lissabon ist seit Montagmorgen wieder offen.
Der Heidelberger Virologe Ralf Bartenschlager erwartet, dass es im Herbst in Schulen und Kitas wieder Corona-Ausbrüche geben wird. Ein Gespräch über Mutationen und die Cleverness des Virus.
Portugal erlässt aufgrund steigender Corona-Ansteckungszahlen kurzfristig neue Einschränkungen für die Hauptstadt Lissabon. Auch in Deutschland wird angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante vor zu raschen Lockerungsschritten gewarnt.
CureVac-Investor Dietmar Hopp ist zuversichtlich, dass das Unternehmen auch nach den jüngsten Rückschlägen erfolgreich sein wird. Nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Franz-Werner Haas steht CureVac ohnehin zu Unrecht in der Kritik.
Das Robert Koch-Institut hat seit dem Vortag 1076 Corona-Neuinfektionen registriert. Vor einer Woche waren es mehr als doppelt so viele. Auch die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen sinkt weiter. Weltweit allerdings steigen die Totenzahlen rasant an.
Das RKI hat seit dem Vortag 1330 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert, vor einer Woche waren es noch 3187. Experten fordern die Schaffung von Strukturen zur Behandlung von Post-Covid-Patienten.
Hierzulande blieb der Anteil der zuerst in Indien entdeckten Virusvariante unter den Neuinfektionen relativ lange stabil. Nun hat sich die Delta-Variante im Vergleich zur Vorwoche aber doch deutlich ausgebreitet.
Im Labor hochgerüstete Viren waren fast kein Thema mehr. Bis „Gain-of-function“-Experimente durch die Pandemie wieder ins Spiel gebracht wurden. Was dabei passiert, kann im schlimmsten Fall die Welt aus den Angeln heben.
Der 21. Juni sollte der „Tag der Freiheit“ werden, denn dann sollten die letzten Corona-Restriktionen in England fallen. Wegen der Delta-Mutante aus Indien wird daraus nichts.
In ganz Hessen gilt nun die Corona-Lockerungsstufe 2. Virologin Sandra Ciesek vom Frankfurter Uni-Klinikum spricht im Interview über weiteren Spielraum, Bedenken gegen den AstraZeneca-Impfstoff und Sorgen wegen der „Delta-Variante“.
Diese Virus-Variante trägt Züge eines echten Pandemie- und Impfschrecks: Delta erobert schnell Terrain und zeigt dabei, wie wichtig die zweite Impfung ist.
Trotz wieder leicht steigender Infektionszahlen sieht RKI-Chef Wieler Deutschland nicht vor einem neuen exponentiellen Wachstum. Gesundheitsminister Spahn warnt vor Übermut.
In Südostasien hatten viele Länder die Pandemie erfolgreich unter Kontrolle gebracht. Nun grassiert das Coronavirus dort aber so stark wie nie zuvor.
Der Covid-Bereich im Klinikum Darmstadt wird wieder schrittweise verkleinert. Oberarzt Cihan Çelik über den Rückgang an Todesfällen, das Sterben in Würde und warum er keinen Urlaub im Sommer plant.
Ein harter Lockdown soll in dem australischen Bundesstaat Victoria die aus Indien kommende Virusvariante B1.617 aufhalten. Sie breitet sich derzeit sehr schnell aus.
Eltern stehen diesem Sommer vor der Entscheidung, ihre Teenager gegen Corona impfen zu lassen. Doch nicht alle Erwachsenen, die sich selbst impfen lassen würden, sehen die gleiche Notwendigkeit für ihre Kinder.
Wie real die Bedrohungen durch mutierte Sars-Cov-2-Viren mit Immun-Fluchtmutationen sind, macht eine im New England Journal of Medicine publizierte Studie deutlich.
„Das Virus wird uns nicht wieder verlassen. Die aktuellen Corona-Impfungen werden deswegen nicht die letzten sein“, sagt der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens.
Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz nähert sich der 100. Die Ständige Impfkommission dämpft derweil Erwartungen an eine schnelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche. Und Christian Drosten gibt neue Prognosen für den Herbst und darüber hinaus ab.
Das Parlament stimmt für eine Verordnung, die Ausnahmen unter anderem bei den Kontaktbeschränkungen und Quarantäneregeln vorsieht. Um in Kraft zu treten, bedarf sie noch der Zustimmung des Bundesrats.
Viel spricht dafür, dass Geimpfte das Virus kaum noch verbreiten können. Macht es dabei einen Unterschied, welcher Impfstoff verabreicht wurde?
Australien will mit allen Mitteln Einreisen aus Indien verhindern. Die Strafen bei Zuwiderhandlung sind hoch. Geht Premierminister Scott Morrison zu weit?
Der Vorschlag gilt für Personen, die abschließend mit einem Vakzin geimpft worden sind. Es soll aber eine „Notbremse“ geben, wenn sich die Lage in einem Drittstaat schnell verschlechtert.
Wenn wir bei Geimpften die Vorsichtsmaßnahmen aufgeben, öffnen wir den Fluchtvarianten des Coronavirus Tür und Tor. Ein Gastbeitrag.
In Indien sterben Tausende Menschen an Corona. Der Familienvater Bahadur Singh Verma liegt selbst in einem Krankenbett. „Ich habe den Tod vor Augen gehabt“, sagt er. Nun schwappt die zweite Welle von den Metropolen ins Land hinein.
Eines der größten Corona-Dramen weltweit spielt in Indien. Die Ansteckungszahlen nur heute: 379.000. Wie die Lage in Mumbai ist und welche Rolle die indische Mutation dabei spielt, heute im Podcast für Deutschland.
Das RKI meldet 24.736 Neuinfektionen und 264 neue Todesfälle, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bundesweit bei 154,9. Die Zahl der Nachweise der indischen Corona-Variante B.1.617 in Deutschland bleibt laut RKI relativ gering.
In Indien breitet sich Corona unkontrolliert aus, doch die Regierung vertraut lieber esoterischen Mythen und schlägt wissenschaftlichen Rat in den Wind. Das ist fatal. Ein Gastbeitrag.
Am Beispiel Israels kann man verfolgen, wie die Rückkehr in die Normalität nach Corona funktionieren kann. Dass das tatsächlich Folge der konsequenten Impfkampagne ist, legt nun eine Studie nahe.
In Indien steigt die Zahl der Infektionen so stark wie nirgends sonst. Für viele führt der Weg aus dem Krankenhaus direkt in die Leichenhalle. Dabei galt die Pandemie in Indien schon als überwunden.