Ideenlos im Kulturbetrieb
Schönwetterreden ohne Schönwetter-Ideen: Die Open-Air-Saison steht bevor, vieles ließe sich denken und an die gerade geltenden Hygiene-Bestimmungen anpassen. Doch geplant hat der geförderte Kulturbetrieb wenig.
Schönwetterreden ohne Schönwetter-Ideen: Die Open-Air-Saison steht bevor, vieles ließe sich denken und an die gerade geltenden Hygiene-Bestimmungen anpassen. Doch geplant hat der geförderte Kulturbetrieb wenig.
Spahn: Sehr viele Neuinfektionen bei 6- bis 20-Jährigen +++ Nach Sachsen hebt auch Mecklenburg-Vorpommern Impfpriorisierung für Astra-Zeneca-Vakzin auf +++ Polizei löst Demonstration in Berlin auf +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
In Indien bahnt sich eine „Katastrophe“ an, schreibt der SPD-Gesundheitsfachmann Karl Lauterbach. Kommt mit der Mutante B.1.617 auf Europa und die Welt tatsächlich ein großes Problem zu?
Wer zweifach geimpft ist und aus dem Urlaub in einem Risikogebiet zurückkehrt, muss nicht in Quarantäne, entscheidet das Verwaltungsgericht Frankfurt. Anders sieht es bei Virusvarianten- und Hochinzidenz-Gebieten aus.
Mit einem knallharten Lockdown hat Portugal die Corona-Inzidenzwerte in den Keller gedrückt. Dabei hatte das Land Ende Januar fast die höchsten Zahlen der Welt. Für Deutschland könnte das ein Vorbild sein.
Der Vorstand der CDU votiert klar für Armin Laschet als Kanzlerkandidat – Söders Reaktion lässt auf sich warten. Annalena Baerbock soll die Grünen zur Kanzlerschaft führen. Und Union und SPD entschärfen die geplante Ausgangssperre. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Indien fehlen Intensivbetten und Medikamente. In den Medien laufen Bilder von Beerdigungen, überlasteten Krematorien und weinenden Angehörigen. Und in Delhi steht ein neuer Lockdown an.
Der Spielort München bangt um die Austragung seiner Partien bei der EM: SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach kritisiert die Forderung der Uefa nach Zuschauergarantien.
Von Ende April an können Arztpraxen wohl auswählen, welchen Impfstoff sie an ihre Patienten verimpfen wollen. Zur Auswahl sollen Astra-Zeneca und Biontech stehen. Amerika rechnet mit einer schnellen Wiederzulassung des Impfstoffs von Johnson & Johnson.
Um fortlaufend gegen das immer wieder mutierenden Corona-Virus immun zu bleiben, könnte – analog zur Grippeimpfung – eine jährliche Vakzingabe notwendig sein, sagt der CEO des Pharmakonzerns, Albert Bourla.
Das Tübinger Unternehmen hat seinen Impfstoff nahezu fertig. Auch er basiert auf der mRNA-Technologie.
Die deutschen Krankenhäuser kommen an ihre Kapazitätsgrenze. Der Bundesgesundheitsminister sieht die Länder in der Pflicht, zu handeln – es bestehe kein Grund, auf die neuen Regeln auf Bundesebene zu warten, sagt Spahn.
Um das Infektionsgeschehen in der Stadt besser einschätzen zu können, lässt Wiesbaden ab Ende April in einem Testprojekt das Abwasser auf Coronaviren untersuchen.
Angesichts steigender Corona-Zahlen könnte der bisherige Höchststand an Intensivpatienten schneller erreicht werden als erwartet. Unterdessen befürchten Forscher auch in Deutschland Mutanten, gegen die aktuelle Impfstoffe weniger oder gar nicht mehr wirken.
Der 9. April gilt einigen Briten schon als der Tag, an dem das Virus endgültig einknickt: Bevölkerungsschutz erreicht. So sieht es ein Londoner Modellierer, und die Kollegen staunen.
Führende Intensivmediziner zeigen sich über die Entwicklung auf den Intensivstationen „zutiefst besorgt“. Sie appellieren an die Politik, harte Maßnahmen zu ergreifen. Auch zur Gefahr einer Triage äußern sie sich.
Die SPD-Ko-Vorsitzende stützt die Kanzlerin in ihrem Bestreben für eine bundesweite Regelung im Kampf gegen die Pandemie. Zugleich ermahnt sie die Länder, die Notbremse bereits jetzt umzusetzen.
Individuelle Freiheit, das Recht auf wirtschaftliche Betätigung und auch das Recht zu reisen haben in unserer Verfassung einen Rang, der es verbietet, sie dauerhaft einem Krisenregime des Stillstandes zu unterwerfen.
Die Inzidenz ist in Hessen abermals gesunken. Das spricht auf den ersten Blick für ein sich abkühlendes Infektionsgeschehen. Andererseits gibt es eine weitere Ausgangssperre.
Das RKI meint, dass Geimpfte wie solche Personen behandelt werden können, die ohne Symptome einen Schnelltest mit negativem Ergebnis gemacht haben. Aber was heißt das schon? Die Messlatte hängt niedrig.
Das Klinikum Darmstadt schaltet wieder in den Covid-Notbetrieb. Oberarzt Cihan Çelik spricht über eine erwartbare Entwicklung, komplizierte Verläufe bei jungen Menschen und „große organisatorische Probleme“ außerhalb der Klinik.
Für Hessen meldet das RKI nur wenige neue Fälle mehr als vor einer Woche und weniger Tote in Verbindung mit Covid-19. Ein weiterer Kreis führt Ausgangssperren ein.
Die Bundeskanzlerin spricht angesichts der Corona-Mutation von einer neuen Pandemie und bittet alle Bürgerinnen und Bürger Reisen zu vermeiden und die Pandemie-Regeln einzuhalten.
Armin Laschet sieht Handlungsbedarf, um die Corona-Zahlen einzudämmen – und will über Ostern „nachdenken“. Die Intensivstationen warnen vor Überlastung in weniger als vier Wochen. Und die britische Virus-Variante dominiert fast vollständig das Infektionsgeschehen.
Alle Ministerpräsidenten müssten die Notbremse nun „ohne weiteres Überlegen“ umsetzen, fordern Söder und Kretschmann in einem Brief an ihre Amtskollegen. NRW-Ministerpräsident Laschet wollte sich auf Anfrage der F.A.Z. nicht zu dem Vorstoß äußern.
Das Robert-Koch-Institut meldet 17.051 neue Corona-Fälle – etwa 1200 mehr als vor einer Woche. Dennoch sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz. Der Virologe Christian Drosten erklärt derweil: „Ich glaube, es wird nicht ohne einen neuen Lockdown gehen“.
In Gibraltar geht das Leben wieder los: 90 Prozent der Bevölkerung hat bereits den kompletten Impfschutz. Die Pandemie ist beinahe Geschichte.
Minister Spahn sieht Deutschland auf den letzten und schwersten Kilometern eines Marathons. RKI-Chef Wieler warnt vor 100.000 Neuinfektionen am Tag und wünscht sich den Volllockdown vom vergangenen Frühling herbei.
Aus privaten Haushalten werden im Saarland mehr Ansteckungen gemeldet als von Kitas, Schulen und Arbeitsplätzen zusammen. Der Mikrobiologe Sören Becker über Infektionsherde, Grenzgänger und Tests.
Das RKI will Frankreich nach F.A.Z.-Informationen als Hochinzidenzgebiet einstufen. Bei Ein- oder Rückreise nach Deutschland müsste dann ein negativer Coronatest vorgelegt werden – die Bundesregierung muss die Entscheidung aber noch billigen.
Die Kanzlerin findet in ihrer Regierungserklärung, dass das föderale System in der Pandemie besser werden muss. Das bewegt den Bundestag – und auch den CDU-Vorsitzenden.
Immer mehr Kinder und Jugendliche stecken sich mit dem Virus an. Ist das auf das vermehrte Testen zurückzuführen, oder hat es etwas mit der „neuen Pandemie“ zu tun, von der die Kanzlerin sprach? Eine aktuelle Studie bringt die Mutanten ins Spiel.
Mehr als 80.000 Neuinfektionen an einem Tag. In Brasilien schlägt die Mutante mit voller Wucht zu. Präsident Bolsonaro wird als „Mörder“ bezeichnet.
Die Mutation des Corona-Virus sorge für eine deutliche Verschärfung der Lage, sagte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder.
Statt Lockerungen mehr Einschränkungen: Vom 1. bis zum 5. April soll das öffentliche Leben in Deutschland weitgehend lahmgelegt werden. Bundeskanzlerin Merkel nennt den Grund: „Wir haben das Virus noch nicht besiegen können, es lässt nicht locker.“
Wie weit ist das Virus verbreitet – und in welchen Varianten? Abwasseranalysen geben darüber schnell und zuverlässig Auskunft. Doch in Deutschland wird die Methode kaum genutzt.