Dunkle Dinge
Von wegen Sonne, Mond und Sterne: Die Astrophysik interessiert sich heute auch für finstere Phänomene. Das Universum ist obskurer, als es das Funkeln am Firmament verheißt.
Schaurig und schön zugleich sind die hochaufgelösten Aufnahmen des planetarischen Nebels PRM 1.
Von wegen Sonne, Mond und Sterne: Die Astrophysik interessiert sich heute auch für finstere Phänomene. Das Universum ist obskurer, als es das Funkeln am Firmament verheißt.
Formten Sterne biblischen Ausmaßes einst die frühen Galaxien? Ein neues Modell erklärt, wie diese massenreichen Sonnen entstanden sein könnten.
Ein interstellarer Komet kommt der Sonne immer näher. Bald wird er vom Mars aus besonders gut zu sehen sein – wo wir heutzutage ja auch Kameras haben. Ein Gespräch mit dem Weltraumforscher, der eine davon bedient.
Zum ersten Mal konnten Astronomen den Ursprungsort eines sehr hellen Strahlungspulses lokalisieren – und das äußert präzise. Er flammte 130 Millionen Lichtjahre entfert im Sternbild Große Bärin auf.
Die Beobachtung einer jungen Galaxie mit dem James-Webb-Teleskop hat die Astronomen überrascht. Denn sie existierte bereits, bevor das Universum für sichtbares Licht transparent wurde. Kann das sein?
Dem James-Webb-Weltraumteleskop gelang ein ungewöhnliches Motiv: Eine Spiralgalaxie in einer Gravitationslinse.
Das James-Webb-Teleskop erforscht den Asteroiden 2024 YR4, der 2032 möglicherweise die Erde trifft. Obwohl das Risiko gering ist, warnt die ESA, dass genaue Daten entscheidend für Gegenmaßnahmen sind.
Die neue Infrarotaufnahme des Weltraumteleskops zeigt erstmals das Zentrum der Galaxie. Auf bisherigen Bildern im sichtbaren Wellenlängenbereich sah man dort nur einen großen weißen Fleck.
Wie schnell expandiert das Universum? Astronomen wollen mit Daten des James-Webb-Teleskops die endgültige Antwort gefunden und damit die „Hubble-Krise“ endlich beendet haben.
Das James-Webb-Teleskop hatte im jungen Kosmos extrem massereiche und viel zu helle Galaxien aufgespürt. Nun stellt sich heraus: Es gibt sie gar nicht.
Astronomen haben mit dem Hubble-Teleskop das zweitschwerste Schwarze Loch der Milchstraße aufgespürt. Es steckt im Zentrum des großen Kugelsternhaufens Omega Centauri.
Zufallsentdeckung am Rand des sichtbaren Universums: Eine Zwerggalaxie aus der frühen Phase des Kosmos beherbergt gleich fünf Sternhaufen.
Astronomen haben die Ursache des hellsten, jemals gemessenen Gammablitzes GRB221009A entdeckt. Noch interessanter ist aber, was sie bei ihren Analysen nicht fanden.
Um ein Planetensystem zu entwickeln, braucht ein Stern eine ruhige Umgebung. Massenreiche Riesensterne in der Nachbarschaft stören da eher, wie ein Beispiel aus dem Orionnebel zeigt.
Eine geringe CO2-Konzentration in der Atmosphäre von extrasolaren Planeten könnte ein Hinweis auf die Existenz von Wasser sein. Und damit auch auf die potentielle Bewohnbarkeit einer fernen Welt.
Auch in diesem Jahr haben uns Beobachtungen von Teleskopen im Weltraum und auf der Erde vor Augen geführt, wie schön, wie vielfältig und wie rätselhaft der Kosmos ist. Hier eine Auswahl der schönsten Fotos.
Zwei Phantome, die den Kosmos erfüllen, formen und dennoch unsichtbar bleiben: Dunkle Materie und Dunkle Energie. Nicht nur für die Kosmologie ein gigantisches Mysterium mit neuen, hoffnungsvollen Spuren.
Astronomen glauben, zum ersten Mal die Kollision zweier Planeten in einem fernen Sonnensystem beobachtet zu haben. Das wirft Fragen auf.
Wie divers junge Sonnensysteme sind, weiß man erst seit wenigen Jahren. Die Vielfalt ihrer planetaren Scheiben wirft neues Licht auf ihre Entwicklung.
Ungekannter Reichtum an Strukturen: Das James-Webb-Teleskop zeigt den Ringnebel im Sternbild der Leier im neuen Licht.
Das James-Webb-Weltraumteleskop hat abermals eine überraschende Entdeckung gemacht: In einer jungen Galaxie knapp eine Milliarde nach dem Urknall entdeckte es Staub, dessen Entstehung Fragen aufwirft.
Bei Netflix geht es im Juli ins „Paradise“ und in die Vergangenheit der Pop-Gruppe „Wham!“. Von „Too hot to handle“ und „Birdbox“ gibt es Neuheiten. Fans von „The Witcher“ müssen sich gedulden. Eine Übersicht.
Bislang war Googles ChatGPT-Alternative nicht offiziell in Europa verfügbar. Das ändert sich jetzt. Gleichzeitig fügt der Konzern neue Funktionen hinzu.
Vor einem Jahr wurden die ersten wissenschaftlichen Aufnahmen des James-Webb-Weltraumteleskops veröffentlicht. Zum Jubiläum veröffentlicht die NASA wieder ein ganz besonders eindrucksvolles Bild.
Bislang war Googles ChatGPT-Alternative nicht offiziell in Europa verfügbar. Das ändert sich jetzt. Gleichzeitig fügt der Konzern neue Funktionen hinzu.
Mit dem letzten Start der Trägerrakete Ariane 5 geht eine Epoche der europäischen Raumfahrtgeschichte zu Ende. Sie begann holperig, doch sie war glorreich.
Der ehemalige NASA-Wissenschafts-Chef Thomas Zurbuchen will künftig an der ETH Zürich die Weltraumforschung voranbringen. Im Interview erläutert er die Gründe für seine Rückkehr nach Europa.
Google bläst auf seiner Entwicklerkonferenz I/O zur Attacke gegen ChatGPT. Das neue große Sprachmodell PaLM 2 soll mehr als 100 Sprachen beherrschen, deutlich besser programmieren können – und versteht jetzt sogar Bahnhof.
Das James-Webb-Weltraumteleskop soll klären, welche fremden Welten im All potentiell lebensfreundlich sein können. Im relativ nahen System Trappist-1 haben Astronomen jetzt damit begonnen.
Das James-Webb-Weltraumteleskop soll die ersten Galaxien suchen. Nun hat es einige sehr frühe Exemplare gefunden – die aber allen Erwartungen widersprechen.
Wie schön ist der Kosmos, und warum brauchen wir selbst in der Wissenschaft immer Abbildungen? Der Wissenschaftshistoriker und Philosoph Peter Galison über die Rolle der Bilder in der Astrophysik.
Das James-Webb-Teleskop sendet seit einigen Monaten phantastische Bilder zur Erde. Unser Kosmos ist noch viel schöner, als wir es vermutet hatten.
Nach elf Jahren hat ein eindrucksvolles Projekt nun ein Ende gefunden: Das Flugzeugobservatorium SOFIA hat seinen letzten Flug absolviert. Es hinterlässt ein vielseitiges wissenschaftliches Erbe.
Physik und mehr im ehemaligen Berliner Abwasserpumpwerk „Radialsystem V“. Geboten wurden quantenoptische Messtechnik, kurzweilige Mathematik und Aussichten auf das frühe Universum.
Die Physikerin Laura Kreidberg erforscht sogenannte Exoplaneten. Dabei arbeitet sie auch mit dem James-Webb-Teleskop, das seit einigen Monaten faszinierende Aufnahmen aus dem All schickt.
Das James-Webb-Teleskop besichtigt eines der berühmtesten Ziele seines Vorgängers Hubble: die bis vier Lichtjahre langen Staubfinger. Dabei fängt es auch Sterne ein, die Hubble noch verborgen blieben.