Die Vision eines Europäischen Bundes
Europa hat wachsende Probleme bei seiner Verteidigung. Der Ökonom und frühere Präsident des ifo-Institutes hat einen radikalen Vorschlag, um die Europäer zu stärken.
Gouverneur von Florida unterzeichnete ein entsprechendes Gesetz +++ Chaos an US-Flughäfen lässt nach +++ Kampfflugzeuge fangen Zivilflugzeug nahe Trumps Anwesen in Florida ab +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Europa hat wachsende Probleme bei seiner Verteidigung. Der Ökonom und frühere Präsident des ifo-Institutes hat einen radikalen Vorschlag, um die Europäer zu stärken.
Mette Frederiksens Sozialdemokraten verlieren in Dänemark an Zustimmung, bleiben aber stärkste Kraft. Ein Grund dafür ist die Grönland-Krise und ihr Widerstand gegen Trump.
Führende Militärs und Politiker in Dänemark rechneten im Frühjahr laut einem Medienbericht jederzeit mit einem amerikanischen Angriff auf Grönland. Die arktische Übung war nur Tarnung.
Kurz vor der Parlamentswahl in Dänemark verlassen die Sozialdemokraten die grönländische Regierung. Daraufhin tritt Außenministerin Motzfeldt zurück. Sie befürchtet in der Krise eine Chance für die USA.
Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen lässt am 24. März neu wählen. Die Auseinandersetzung mit Donald Trump verbessert ihre Aussicht auf Wiederwahl markant.
Wehrhaft wirkte das nicht: Annalena Baerbock will bei Sandra Maischberger für die regelbasierte Ordnung werben. Sie zieht aber en passant die EU-Grenzen neu.
Trump will nicht von Grönland lassen. Mit dem militärischen Argument traf er zumindest einen wunden Punkt. Die Kritik am Gesundheitswesen der Insel ist dagegen abwegig.
Trump will mit einem Schiff allen Grönländern helfen, die angeblich nicht behandelt werden. Dabei hat das Land ein kostenloses Gesundheitssystem.
Auf der Sicherheitskonferenz soll Senator Lindsey Graham gegenüber Vertretern Dänemarks und Grönlands erschütternd aufgetreten sein. Die dänische Ministerpräsidentin nannte er „kleine Dame“.
Donald Trump, der den „Klima-Kult“ geißelt, sollte einfach mal seinen Kühlschrank abtauen, um die Schmelzvorgänge auf unserem Planeten richtig einschätzen zu lernen.
Auf der Sicherheitskonferenz drehte es sich um das große Ganze: Wie steht es um die transatlantischen Beziehungen? Wie kann Europa unabhängiger werden? Und was folgt aus all den Reden und Ansagen?
Autonomie statt Unabhängigkeit: Marokko hat einen detaillierten Plan für eine Autonomie der Westsahara vorgelegt. Man orientiert sich dabei an Katalonien und Grönland.
4000 Kilometer Tunnel unter dem Eis und Atomwaffen: In den 1960er Jahren hatten die USA große Pläne in Grönland. An Dänemark scheiterten sie nicht.
Die Inselbewohner horten Waffen, die Angst vor Tump ist weiter da. Da hat eine Unabhängigkeit von Dänemark keine Priorität mehr.
Lassen sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Risse der vergangenen Monate noch kitten? Oder steuern wir geradewegs auf eine posttransatlantische (Un-)Ordnung der Großmächte zu?
Trumps Drohung Grönland zu annektieren, war ein Schock für die NATO. Jetzt beginnt sie einen neuen Einsatz zur Überwachung der Arktis. Das Signal: Das Bündnis steht zusammen.
Der Generalsekretär hat die NATO noch einmal vor Trump gerettet. Die anderen Europäer sollten nun alles dafür tun, dass die neue Mission in der Arktis ein Erfolg wird.
Die NDR-Satireshow entschuldigt sich für die misslungene Grönland-Satire. Comedian Maxi Schafroth wollte dort die US-Flagge hissen. Das kam nicht gut an. „Extra 3“-Moderator Christian Ehring macht jetzt einen Kratzfuß.
Die Angst vor einer Invasion Donald Trumps ist nicht vorbei: Ein Gespräch mit dem grönländischen Musiker Christian Elsner.
Marion Ackermann ist die erste Frau an der Spitze der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Im Interview spricht sie darüber, wie sie die Stiftung neu aufstellen will – und was ihren Führungsstil von dem ihrer Vorgänger unterscheidet.
Verantwortung übernehmen, wenn andere zögern: Deutschland ist Europas zentrale Führungsmacht. In der Ukraine können wir nicht an der Seitenlinie verharren.
Henry Kissinger nannte drei Kriterien für den Erfolg einer militärischen Allianz. Zwei davon hat Donald Trump schon beschädigt.
F.A.Z.-Korrespondent Julian Staib hat mehrere Tage auf der arktischen Insel verbracht und dort mit Soldaten, Politikern und der Bevölkerung gesprochen. Viele rechnen immer noch mit einer US-Invasion.
Die Amerikaner haben schon im Kalten Krieg große Pläne für Grönland verfolgt. Die Hinterlassenschaften eines Atomkraftwerks unter dem Eis zeugen davon.
Dänemark präsentiert sich auf Grönland abwehrbereit. Aber die Mittel sind beschränkt. Und die Krise ist aus Sicht vieler noch nicht vorbei.
Kapisillit ist eine kleine Siedlung am äußersten Ende des Nuuk-Fjords an der Westküste Grönlands. Der serbische Reuters-Fotograf Marko Djurika besuchte den entlegenen Ort und seine 37 Einwohner Ende Januar.
In Davos präsentierten US-Präsident Trump und Chinas Vize-Premier He Lifeng zwei sehr unterschiedliche Visionen für die Zukunft der Weltwirtschaft. Wer setzt sich durch?
Donald Trump stellt die Prinzipien des Multilateralismus infrage. Doch die Grundprinzipien des Völkerrechts sind nicht verhandelbar. Wir dürfen nicht schweigen.
Der bayerische Satiriker Maxi Schafroth hat versucht, in Grönlands Hauptstadt Nuuk die US-Flagge zu hissen, und wütende Reaktionen ausgelöst. Gegen ihn wurde ein Bußgeld verhängt.
Grönlands Wirtschaftsministerin Nathanielsen widerspricht Donald Trump. Sie sagt, unter welchen Bedingungen amerikanische Investoren willkommen sind. Und über das Angebot, für 100.000 Dollar Amerikanerin zu werden, kann sie nur lachen.
Bei einem Besuch in Berlin macht die dänische Ministerpräsidentin klar, wo ihre roten Linien sind. Die Krise um Grönland sei noch nicht vorbei, sagt sie.
Der Sicherheitsexperte Carlo Masala erwartet ein Ende der NATO, „so wie wir sie kennen“, und dass eine „neue Weltordnung“ bald in Gänze sichtbar werde.
Der Ernst der Lage ist beschrieben, aber was folgt daraus? Bei Caren Miosga tritt erst ein resoluter Verteidigungsminister auf, dann das Podium. Und findet ein Machtmittel, das wir gegen Trump in der Hand haben.
Die USA streiten über die Schuld für die tödlichen Schüsse in Minneapolis, in Europa kommt mehr illegales Cannabis aus Nordamerika an und die deutschen Handballer kämpfen um den Einzug ins EM-Halbfinale. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Woche der diplomatischen Offensiven: So schlichtete NATO-Generalsekretär Mark Rutte die Grönland-Krise. Eine Rekonstruktion.
In Davos soll Trump die Europäer mit Erfolg getäuscht haben, wenn man dem Historiker Niall Ferguson glaubt. Er habe Grönland nie haben wollen. Ob das stimmt oder nicht: Seine Unwahrheiten über den neuen Toten in Minneapolis folgen einem anderen Kalkül.