Italienische Spitzenpolitiker freuen sich über Trumps Zölle
Weil Italien verschont bleibt, sieht die Regierungspartei Lega Vorteile für das Land. Meloni probiert einen Balanceakt. Wie einig ist die EU?
Weil Italien verschont bleibt, sieht die Regierungspartei Lega Vorteile für das Land. Meloni probiert einen Balanceakt. Wie einig ist die EU?
Die Entsendung europäischer Soldaten nach Grönland sollte eine Art Machtdemonstration sein. Nun vertieft sie nur die Selbstschwächung der NATO, die Trump so blind betreibt.
Die Zolldrohungen von US-Präsident Trump im Konflikt um Grönland haben die Europäer kalt erwischt. Der Zolldeal mit den USA liegt erst einmal auf Eis. Als Nächstes könnte die EU die US-Digitalkonzerne ins Visier nehmen.
US-Präsident Donald Trump warf mehreren europäischen Staaten vor, in dem Konflikt „ein sehr gefährliches Spiel zu spielen“. Er kündigte Sonderzölle an, bis Grönland an die USA verkauft wurde.
Kopenhagens diplomatische Bemühungen scheinen gescheitert. Doch Trumps Zollankündigung macht den dänischen Kampf um Grönland zu einem Kampf Europas.
Eisige Nächte, gefährliche Fahrwasser, Minusgrade: Was wird Soldatinnen und Soldaten auf Grönland abverlangt? Auch die Bundeswehr lotet einen möglichen Trainingseinsatz aus.
Donald Trump kündigt im Konflikt um Grönland Zölle gegen acht europäische Staaten an. Heute berät die EU. Die US-Demokraten sprechen von törichten Zöllen und wollen den Präsidenten stoppen.
Dänemarks Versuch, die Krise auf diplomatischem Wege zu lösen, scheint gescheitert. Die anderen nordischen Staaten solidarisieren sich.
Der US-Präsident will den Grönland-Kauf mit Zöllen erzwingen. Es geht zunächst um zehn Prozent – mit der Option auf mehr. Am Sonntag treffen sich Vertreter der EU-Staaten zu einer Sondersitzung.
Mehrere europäische Länder schicken militärische Trupps nach Grönland. Das ist nötig.
Endlich begreifen die Europäer, dass die alte Ordnung zerfällt – und reagieren, auch auf Trumps Drohungen. Dessen Druck eröffnet sogar neue Chancen.
Sie wollen Grönland nicht den USA überlassen: Tausende Dänen protestieren in Kopenhagen gegen Trump.
Laut dem Leiter des dänischen Arktis-Kommandos wurde auch die USA zur Nato-Erkundungsmission in Grönland eingeladen. Hintergrund der Mission sind US-Drohungen zur Übernahme Grönlands.
Mitten in der angespannten Lage zwischen den USA, Grönland und Dänemark kommt es zum nächsten Eklat. Der designierte US-Botschafter für Island witzelt über die Insel im Nordatlantik – als den 52. Bundesstaat der USA.
Der US-Präsident will die Insel unbedingt: für Amerikas Raketenabwehr – und wegen der Bedrohung durch chinesische und russische Schiffe. Ganz unrecht hat er damit nicht.
Schon einmal kauften die Vereinigten Staaten ein gewaltiges Territorium. Die Zustimmung der Bewohner war zweitrangig. Auch damals spielte Großmachtpolitik eine zentrale Rolle.
Während Trump Grönland besetzen will, schwanken Omid Nouripour, Annalena Baerbock und die anderen Gäste bei Illner zwischen UN-Rhetorik und Resignation. Erkenntnis des Abends: Die EU ist vollkommen hilflos.
US-Käufe von Territorium +++ Thomas Mann und seine Hunde +++ Grateful-Dead-Gitarrist gestorben
Der US-Druck ordnet das Verhältnis zwischen Grönland und Dänemark neu. Grönlands Selbstbehauptung speist sich aus alten Wunden der dänischen Moderne, die Wohlstand brachte, aber auch Assimilation und Entwurzelung.
Die Menschen in der Ukraine leiden weiter unter den massiven russischen Angriffen auf die zivile Infrastruktur. Immer wieder kommt es zu großflächigen Stromausfällen bei eisigen Temperaturen.
Die Europäer versuchen, Trumps Argumente für eine Annexion Grönlands zu entkräften. Doch ihm geht es nicht nur um die Sicherheit Amerikas.
Um von Rückschlägen abzulenken, sollen Russlands Medien über Grönland berichten. Putins Adlatus Medwedjew will so den Zwist in der NATO vertiefen.
Auf ins Herz der Weißen Finsternis: Joseph Conrad und Ford Madox Ford beschrieben in einem Roman die geplante Annexion von Grönland, allerdings durch Großbritannien. Sonst aber sind ihre Motive den heutigen verblüffend ähnlich.
Die Bundeswehr schickt ein Dutzend Soldaten nach Grönland – eine Mischung aus Symbolik und Eigeninteresse. Auch Frankreich beteiligt sich an der Mission, dänische Soldaten bilden eine Art Vorhut.
„Einig, dass wir uneinig sind“: Trump erhebt auch nach dem Krisentreffen in Washington weiter Ansprüche auf Grönland, aber immerhin spricht man wieder miteinander. Auch über neue Widersprüche.
Eine Delegation aus grönländischen und dänischen Politikern wollte die US-Regierung bei einem Krisentreffen in Washington davon abbringen, Grönland zu erobern - doch das ist offenbar nicht gelungen.
Nach dem Krisentreffen zu Grönland im Weißen Haus bestätigt der dänische Außenminister Rasmussen, dass es weiterhin fundamentale Differenzen gibt. Man sei aber überein gekommen, unterschiedlicher Meinung zu sein.
Das Krisentreffen zu Grönland bringt keine Einigung, die venezolanische Oppositionsführerin Machado besucht Trump, und die deutschen Handballer starten gegen Österreich in die EM. Der F.A.Z. Frühdenker.
Laut Trump ist Grönland von „entscheidender Bedeutung“ für seine geplante Raketenabwehr „Golden Dome“. Es orientiert sich am berüchtigten „Star Wars“-Programm von Reagan und soll in drei Jahren einsatzbereit sein.
Die Sorge in Kopenhagen ist groß vor dem Treffen in Washington. Außenminister Rasmussen gilt als der Richtige dafür. Einst hatte er sich Trump entgegengestellt.
Die Außenminister von Dänemark und Grönland sind zu Besuch im Weißen Haus. Frankreichs Regierung muss sich zwei Misstrauensanträgen stellen. Und im Louvre in Paris zahlen Nicht-Europäer künftig mehr als Europäer. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das Jahr ist erst wenige Tage alt, doch der Dax hat schon den ersten Rekord erzielt. Die Hürde von 25.000 Punkten hat er locker genommen.
Die Außenminister Dänemarks und Grönlands reisen in die USA. Selbst der grönländische Regierungschef bekräftigt, die größte Insel der Welt gehöre zu Dänemark.
Der deutsche Außenminister trifft Marco Rubio in Washington. Es sollte um Venezuela, Grönland und natürlich um die Ukraine gehen. Dann kam die Frage einer Intervention in Iran dazu.
Außenminister Wadephul wirbt in Washington für eine NATO-Strategie für Grönland, die Finanzminister der G 7 beraten über Chinas Rohstoff-Dominanz. Und: Friedrich Merz geht auf Tuchfühlung mit Narendra Modi.
Auf der Suche nach neuen Freunden und mehr Unabhängigkeit von den alten besucht Merz auf seiner ersten Asienreise Indien. Aber dort sieht man manches anders als in Berlin.