UN-Abkommen zum Hochseeschutz in Kraft getreten
Das UN-Abkommen zum Schutz der Artenvielfalt auf hoher See ist nach 15‑jährigen Verhandlungen in Kraft getreten. Demnach sollen bis 2030 30 Prozent der Ozeane unter Schutz gestellt werden.
Pestizide setzen der Artenvielfalt zu. Denn die wirken immer stärker – und nicht nur gegen Schädlinge. In Skandinavien, China und Japan ist es allerdings gelungen, die Belastungen zu senken.
Das UN-Abkommen zum Schutz der Artenvielfalt auf hoher See ist nach 15‑jährigen Verhandlungen in Kraft getreten. Demnach sollen bis 2030 30 Prozent der Ozeane unter Schutz gestellt werden.
Dass sie mit ihren Investitionen etwas Sinnvolles fürs Klima tun können, ist bei Institutionellen angekommen. Nun machen Vermögensverwalter auf die Bedeutung der Biodiversität aufmerksam. Ein Abend mit der BNP Paribas im Senckenberg.
Afrikanische Waldelefanten sind nicht zimperlich mit den Bäumen des tropischen Regenwaldes. Für manche Baumarten ist das von Vorteil.
Wie beeinflusst die Natur Wirtschaft und Finanzen? Tony Goldner, Vorstandsvorsitzender der TNFD-Initiative, über ein neues Feld der Risikomessung für Finanzmärkte.
Maintal verbietet Schottergärten und setzt auf Begrünung: Eine neue Satzung regelt Vorgärten, Fassaden und Dächer, um Klimafolgen zu mildern. Das soll nicht nur für die Artenvielfalt gut sein.
Brasilien will mithilfe eines neuen internationalen Investitionsfonds Abholzungen verhindern. Das könnte eine Wende bringen.
Wasser bringt Leben in den Garten – und kann zu einer rettenden Oase für Vögel, Insekten und Amphibien werden. Vorausgesetzt, das blau-grüne Gleichgewicht stimmt. Und man erteilt Fischen eine Abfuhr.
Auch darin steckt ein Irrtum deutscher Klimaschutzpolitik: Weniger Forstwirtschaft und Holzverarbeitung bedeutet nicht, wie gerne behauptet, mehr Artenvielfalt und besseres Klima.
Auf Photovoltaik-Flächen kann neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen entstehen. Weesow-Wilmersdorf wirbt mit der Feldlerche. Ein Ortsbesuch.
Fondsgesellschaften entdecken den Wert der Biodiversität und starten einen Dialog mit Konzernen. Das könnte ihren Wandel beschleunigen.
Sechzig Prozent der Ökosysteme sind in schlechtem Zustand, Vögel verschwinden, selbst der Igel ist gefährdet. Dabei profitieren auch Wirtschaft und Gesundheit, wenn wir die Natur schützen und die Biodiversität erhalten.
Leuchtende Rapsfelder prägen das hessische Landschaftsbild. Die Ölpflanze fördert Bodenstruktur und Biodiversität, sagen Hessens Bauern. Kritiker sehen jedoch Risiken durch Monokulturen.
Die Artenvielfalt im Herzen des pazifischen Korallendreiecks ist atemberaubend. Und es ist höchste Zeit, dieses letzte Paradies mit dem Segelschiff zu entdecken.
In der nordwestspanischen Region Galicien spielen Wildpferde eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Waldbrände. Indem sie das Dickicht kurz halten, schützen sie Wälder und helfen beim Erhalt der Artenvielfalt. Doch ihre Zahl nimmt ab, was ökologische Folgen für die Region mit sich bringt.
Die Artenvielfalt ist weltweit gefährdet. Nach einem Misserfolg vor vier Monaten gelingt es der UN-Konferenz nun, sich auf einen Kompromiss zu verständigen.
Pestizide schädigen mehr Arten als angenommen. Wie eine Landwirtschaft mit weniger Agrarchemie gelingen könnte, zeigt eine Studie.
Die CDU/SPD-Regierung in Hessen plant die Abschaffung der Schonzeit für die vielerorts zur Landplage gewordenen Raubtiere. Das treibt Grüne und Tierschützer auf die Barrikaden.
Welches Futter eignet sich für Vögel? Und wie hält man Ratten davon ab, sich ebenso zu bedienen? Ein Ornithologe erklärt, worauf es zu welcher Jahreszeit ankommt.
Vergrößern Renaturierungen und weniger Schadstoffe die Artenvielfalt in Flüssen? Dieser Frage sind Frankfurter Forscher nachgegangen. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Wie groß war die Artenvielfalt vor 47 Millionen Jahren am Messelsee? Frankfurter Forscher haben Fossiliensammlungen ausgewertet – und räumen nun mit einem Irrtum auf.
Von den Steillagen kommen oft die besten Weine, für Landschaften wie den Rheingau oder das Moseltal sind sie charakteristisch. Dass das auch in Zukunft so bleibt, ist trotzdem nicht gesagt.
Umweltverschmutzung, Staudämme, Landwirtschaft: All das macht Süßwassertieren zu schaffen. Welche Tiere besonders gefährdet sind, zeigt nun eine Studie - und ruft zum Handeln auf.
Natürliche Ressourcen dürfen nicht länger überstrapaziert werden. Doch der Schutz von Klima und Natur wird nur mit, nicht gegen die Wirtschaft gelingen.
Landstriche mit niedriger Vegetation bieten mehr Insektenarten Lebensraum als zum Beispiel Wälder. Das belegt eine Studie von Frankfurter Forschern. Um den Schutz dieser Gebiete steht es aber nicht zum Besten.
Unternehmen sollen für genetische Informationen über Organismen zahlen. Worauf es ankommt, damit das auch geschieht.
Klima und Biodiversität sind riesige und dringliche Themen unserer Zeit. Aber der Art und Weise, wie wir darüber diskutieren, merkt man das kaum an. Warum?
Das Pantanal in Brasilien ist eines der größten Feuchtgebiete der Erde. Auf der Farm Refúgio Caiman können sich auch Touristen der immensen Artenvielfalt behutsam nähern.
Die kalten, dunklen Tiefen der arktischen Ozeane sind belebter als bisher gedacht. Das zeigt eine Studie von Frankfurter Forschern. Die unterseeische Artenvielfalt ist allerdings bedroht.
Der Schwarze Katzenwels bedroht die heimische Artenvielfalt. In Hessen wurde auf der Jagd nach ihm jetzt ein ganzer See leergepumpt – für die gefangenen Fische kehrt sich die Nahrungskette nun um.
Inzwischen reden Banker so ähnlich wie der Club of Rome. Auf einmal geht es um Ökosystemdienstleistungen, Flüsse und Bestände. Ganze Stäbe werden eingerichtet, die den Einfluss auf den Verlust der Biodiversität errechnen.
Ökonomen berechnen die Kosten der schrumpfenden Biodiversität. In Indien stießen sie auf ein krasses Beispiel, das zeigt, warum wir auch die verrufenen Aasfresser brauchen.
Über die Tiefsee und den Meeresboden weiß der Mensch nahezu nichts. Der Biologe Torben Riehl will das ändern und forscht dazu im Atlantik. Trotz aller Technik ist das eine echte Herausforderung.
Unternehmen sollen für die Nutzung genetischer Biodiversitätsdaten zahlen. Doch es fehlen noch Milliarden, um die Naturzerstörung bis 2030 zu stoppen.
Weil die Verhandlungen zu lange dauerten, mussten Delegierte abreisen – schließlich waren es zu wenige für formale Beschlüsse. Doch es fielen Entscheidungen für die Biodiversität.
Endspiel für die Natur auf der COP16: Können sich die Staaten der Erde auf Wege einigen, die das Massensterben der Organismen doch noch stoppen? Wir sammeln Eindrücke und Erfahrungen vom Weltnaturgipfel in Kolumbien.
Von wegen rückständig: Die Weltnaturkonferenz in Kolumbien erkennt an, dass indigenes Wissen hilft, Biodiversität zu erhalten. Die Wissenschaft zweifelt daran sowieso nicht mehr.