Die Erde – ein kosmischer Glücksfall
Nur wenige Planeten besitzen die chemische Voraussetzung, dass sich Leben entwickeln kann. Der Grundstein wird schon bei deren Geburt gelegt.
In der EU könnten bald Gemüse und Getreide wachsen, die mit den neuen gentechnischen Methoden gezüchtet wurden. Nicht alle finden das gut.
Nur wenige Planeten besitzen die chemische Voraussetzung, dass sich Leben entwickeln kann. Der Grundstein wird schon bei deren Geburt gelegt.
Im Cocktail sollte Ethanol nicht dem Rausch dienen, sondern dem Geschmackserlebnis.
Wieviel Hermetik steckt in der Hermeneutik? Jan Philipp Reemtsma spricht in Berlin über die kommentierte Ausgabe von Walter Benjamins Aufsatz über Goethes „Wahlverwandtschaften“.
Studien zu Kunststoffteilchen in Gehirn und Blutgefäßen sind inzwischen stark umstritten. Für eine Entwarnung ist es allerdings zu früh.
Kaum eine Erfindung war folgenreicher als das gezielte Entfachen von Flammen. Neuen Funden zufolge waren Angehörige unserer Gattung schon früh dazu imstande.
Nur in der Frühzeit unseres Planeten entstanden die großkristallinen Diamanten, die wir heute in der Natur finden. Wie genau, ist noch rätselhaft
Im Mund soll Schokolade nicht krümeln. Was Kakaobutter und Kristalle damit zu tun haben und warum langes Conchieren nicht alles ist.
Formten Sterne biblischen Ausmaßes einst die frühen Galaxien? Ein neues Modell erklärt, wie diese massenreichen Sonnen entstanden sein könnten.
Immer mehr Autokraten bedrohen weltweit die freie Forschung. Da sind Zeremonien wie die Nobelpreis-Verleihung umso wichtiger.
Der Nobelpreis wird seit 1901 in den Kategorien Physik, Chemie, Medizin oder Physiologie, Literatur, Frieden und seit 1969 auch in Wirtschaftswissenschaften verliehen. Wer sind die Preisträger? Und wie viele Frauen wurden ausgezeichnet?
Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an drei Forscher aus Australien, Japan und den USA für die Entwicklung poröser Materialien. Diese ließen sich etwa bei der Trennung von Schadstoffen aus Wasser oder Gasen nutzen, teilt die königlich schwedische Akademie der Wissenschaften mit.
Der mit dem Medizin-Nobelpreis geehrte Wissenschaftler Fred Ramsdell geht zunächst nicht ans Telefon. Und die ebenfalls ausgezeichnete US-Wissenschaftlerin Mary E. Brunkow glaubt erst an einen Spam-Anruf.
Biologen versuchen, aus chemischen Bausteinen künstliche Zellen aufzubauen. Ihr Ziel: Sie wollen verstehen, wie das Leben entstanden ist. Welche Risiken könnten von solcher Forschung ausgehen?
Lange war unklar, woraus die blaue Farbe besteht, die der Action-Painting-Künstler Jackson Pollock nutzte. Jetzt zeigt sich: Sie enthält ein Pigment mit dem giftigen Element Barium.
Vor hundert Jahren gelang es, Naturgesetze über das Verhalten von Atomen zu formulieren. Doch was sie über die Realität aussagen und ob überhaupt etwas, das ist heute unklarer denn je.
Fruchtzucker soll der Leber schaden und krank machen. Stimmt das? Unsere Medizinkolumnistin hat recherchiert. Und herausgefunden: Auf Smoothies muss man nicht verzichten.
Der Westend Verlag nutzt Schüler für antiamerikanische Narrative. Ein Schulprojekt zeigt, wie kritisches Denken in Manipulation umschlagen kann.
Zu Molekülen verbundene Atome vibrieren auch dann noch, wenn alle Wärme aus ihrer Umgebung verschwunden ist. Nun ist es zum ersten Mal gelungen, diesen Effekt direkt zu beobachten – mit intensiven Röntgenblitzen.
In der Materiescheibe um einen jungen Stern wurden komplexe organische Verbindungen gefunden. Sie bildeten sich offenbar bereits in interstellaren Wolken.
Dan Shechtman ist Nobellaureat seit 2011. In Lindau erzählte er vom Glück und Kampf eines Kristallforschers.
Arme und Beine können sich bewegen, Materialien aus dem Chemielabor nicht. Nobelpreisträger Ben Feringa ist dabei, das zu ändern – und stellt sich Anwendungen vor, die unser Leben grundlegend verändern würden.
Warum sind so wenige Frauen unter den Chemienobelpreisträgern? In der Forschung gibt es nach wie vor viele Hürden, bemängeln junge Wissenschaftlerinnen.
Physiker Stefan Hell hat 2014 den Nobelpreis für Chemie erhalten. Im Interview erklärt er, warum Chemie für ihn fast wie Zauberei ist und was er für den größten Fortschritt in seiner Forschung hält.
Über 600 Masterstudenten, Doktoranden und Postdocs kamen zur Tagung der Nobelpreisträger, um sich auszutauschen. Hier erzählen fünf von ihnen, was sie antreibt und wie sie die Welt verändern wollen.
Lösungen gegen die Klimaerwärmung und die Umweltverschmutzung mit Plastik sind gesucht. Und junge Wissenschaftler fragen: Wie können wir mehr tun?
Ein Zerfall des Vakuums wäre das Ende des gesamten Universums. Tatsächlich sieht es heute danach aus, dass es einmal dazu kommen wird.
Zwei wichtige Bio-Datenbanken stehen vor dem Aus. Warum das uns allen schadet, erklärt der Biologe Markus Engstler.
Durch Kältemittel, Pestizde und Medikamente verbreitet sich die potenziell schädliche Chemikalie TFA im Wasser und gelangt in die Nahrungskette. Wie kann das sein?
Bei der dritten Ozeankonferenz der Vereinten Nationen geht es in Nizza um die Zukunft des Ozeans – und damit um die Zukunft der Menschheit.
Jedes Jahr werden 150 Millionen Tonnen Ammoniak in einem energieintensiven Verfahren produziert. Das geht effizienter, wie neue Studien zeigen. Und zwar mit Licht.
Die US-Regierung greift in nie da gewesenem Ausmaß in die Wissenschaftsfreiheit ein. Zunächst schienen Wissenschaftler wie paralysiert. Neun Spitzenforscher, darunter Nobelpreisträger, erklären hier, warum sie nun ihre Stimme gegen den Trump-Kurs erheben.
Mit schwefelhaltigem Staub am Himmel die Erde verdunkeln und abkühlen? Ein Klimaschutzmanöver mit eklatanten Risiken. Dennoch werden solche Projekte forciert. Wer davon profitiert? Nur jene, die seriösen Klimaschutz verächtlich machen.
Die Mehrheiten in der EU verschieben sich offenbar zugunsten der neuen Gentechnik. Muss sich die Biobranche anpassen? Ein Gespräch mit dem Pflanzengenetiker Nicolaus von Wirén über verpasste Chancen.
Um Strom im Megawattbereich zu speichern, sind Lithiumbatterien zu teuer. Akkus mit dem billigeren Zink sind eine Alternative. An deren Haltbarkeit wird noch gearbeitet.
Eine Raumsonde hatte am Asteroid Bennu Bodenproben genommen. Jetzt liegen detailierte chemische Analysen vor. Demnach enthält das Material biologisch wichtige Moleküle wie Aminosäuren und Rückstände einer Mineralienbrühe. Letzteres ist der wichtigere Befund.
Eine Vormenschengruppe ernährte sich offenbar vegan, wie sich jetzt herausgestellt hat. Doch allzu grundsätzliche Schlüsse auf den modernen Menschen sollte man daraus nicht ziehen.