Unsere veganen Ahnen
Eine Vormenschengruppe ernährte sich offenbar vegan, wie sich jetzt herausgestellt hat. Doch allzu grundsätzliche Schlüsse auf den modernen Menschen sollte man daraus nicht ziehen.
Eine Vormenschengruppe ernährte sich offenbar vegan, wie sich jetzt herausgestellt hat. Doch allzu grundsätzliche Schlüsse auf den modernen Menschen sollte man daraus nicht ziehen.
Wer schnieft, braucht Vitamin C! Oder? Unsere Medizin-Kolumnistin stellt Gesundheitsmythen auf die Probe, von Wadenwickel bis Tiktok-Trend. Und verrät Tricks für ein gesundes Leben.
Schon in der Antike gab es industrielle Umweltverschmutzung. Eine Studie beziffert die Bleibelastung der reichsrömischen Bevölkerung – und versteigt sich dann dazu, daraus deren kognitive Beeinträchtigungen zu berechnen.
Elon Musk meinte auf X, Plastik-Recycling sei „zwecklos“. Die Forschung zeigt, wie es gehen kann. Für eine der gängigsten Kunststoffsorten ist jetzt ein neues Wiedergewinnungsverfahren entwickelt worden.
Eine neue Künstliche Intelligenz von Google soll die Wettervorhersage revolutionieren. Werden wir nie mehr vom Regen überrascht?
Forscher des GSI Helmholtzzentrums in Darmstand stellen die Elemente 113 und 115 des Periodensystems auf den Prüfstand.
Ein Plasmaverfahren erzeugt aus Plastikmüll Wasserstoff und Kohlenstoffnanomaterialien. Unterschiedliche Kunststoffsorten müssen dafür nicht getrennt werden.
Wie umgehen mit den Chinesen? Weltweite Klimaneutralität und einen Erwärmungsstopp erreicht man nicht, indem man auf Distanz zu China geht, meinen die beiden Nationalakademien. Die Leopoldina setzt auf Wissenschaftsdiplomatie.
Pflanzenschutzmittel haben auch in geringen Dosen Folgen, die bislang keiner beachtet hat. Eine neue Studie zeigt diese nun – und ein Forscher dringt darauf, den Pestizideinsatz genauer zu überwachen.
Unser Lieblingsobst ist in die Krise geraten. Ob die gerühmten „alten Sorten“ daran etwas ändern können, ist fraglich.
Struktur und Aufbau der Proteine sind der Schlüssel, um zu verstehen, wie das Leben funktioniert. Der diesjährige Chemie-Nobelpreis geht an drei Proteinforscher, die Computermodelle entwickelt haben.
Der Chemie-Nobelpreis geht an die Wissenschaftler David Baker und John Jumper aus den USA sowie an den Briten Demis Hassabis. Mit ihrer Arbeit schließen sie eine seit Jahrzehnten bestehende Forschungslücke.
Das Nobelkomitee vergibt den Preis für Chemie an drei Wissenschaftler, die zu Proteinen forschen. Ihre Arbeit habe Fragen beantwortet, die jahrzehntelang ungelöst waren.
Sie haben vor Jahrzehnten die Grundlage für die Künstliche Intelligenz von heute gelegt: Der Physik-Nobelpreis geht dieses Jahr an den Amerikaner John Hopfield und den Kanadier Geoffrey Hinton.
Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an die US-Amerikaner Victor Ambros und Gary Ruvkun für die Entdeckung der microRNA und ihrer Rolle bei der Genregulierung. Das teilte das Karolinska-Institut in Stockholm mit.
Die Woche der Nobelpreise hat begonnen. Der Medizinhistoriker Nils Hansson forscht zur Geschichte der begehrten Auszeichnungen: Er verrät, welche Tricks Unis nutzen – und was Jurys tun könnten, um Frauen zu fördern.
Kommende Woche ist es in Stockholm wieder so weit. Doch rund um den Nobelpreis gibt es nicht nur strahlende Gewinner, sondern auch Skurriles, Irrtümer und Tragödien. Warum ist der Preis so wichtig? Und geht den Schweden nie das Geld aus?
Wie die Lichtgestalten gehören die verkannten Genies und die Pechvögel zur schillernden Historie der Nobelpreise.
Der perfekte Schaum ist mehr Kunst als Wissenschaft. Und er spielt nicht nur im Bierkrug eine Rolle.
Um dem deutschen Wein eine Zukunft zu geben, setzen Forscher auf die Struktur der Trauben. Nur so können sie Schädlingen und Klimawandel trotzen. Sonst droht klassischen Rebsorten wie dem Riesling eine Identitätskrise.
Mit dem Desinfektionsmittel Wasserstoffperoxid hat man in einem Zufluss der Oder giftige Goldalgen vernichtet. Den Fischen dort nutzt das akut gar nichts.
Als ebenso bahnbrechend wie schwer verständlich charakterisierte die „New York Times“ in ihrem Nachruf den Soziologen Harrison C. White mit einem einzigen Satz aus dessen Werk. Von dieser Stelle her erschließt sich tatsächlich Whites Bedeutung für sein Fach und die Wissenschaft überhaupt.
Immer mehr Raketen schicken immer mehr Hardware ins All, die schließlich in der Erdatmosphäre verglüht. Was weiß man eigentlich über die Auswirkungen der Substanzen, die dabei entstehen?
Der Klimawandel schadet den Bäumen und lässt überall Brombeersträucher wuchern. Was Gärten und Wälder vor der Verdornung retten könnte.
Nobelpreisträger diskutieren, ob KI eine Chance oder eine Gefahr ist. Sie hilft bei Experimenten, analysiert Daten, formuliert Hypothesen. Ein großes Beben steht bevor.
Große Wissenschaftler sind manchmal auch Wandervögel. Was treibt sie an? Ein Treffen mit dem 92 Jahre alten Nobelpreisträger und Genpionier Walter Gilbert in Lindau. Er ist heute Fotokünstler.
Größere Veränderungen des genetischen Codes vorzunehmen, ist bisher kaum möglich. Nun präsentieren zwei Forschergruppen einen Durchbruch.
Brasilien ist ein Agrarstaat, Chemie ist allgegenwärtig. Einige Farmer haben begonnen, umweltschonender anzubauen. Hier schildern sie ihre Erfahrungen - und wie sie sich gegen große Konzerne wehren.
Bratenrauch und Licht bilden in der Küche eine ungute Kombination. Lüften könnte helfen. Oder mehr Salat.
Deutsche Unternehmen forschen zwar immer mehr, die Zahl der Innovationen ist jedoch rückläufig.
Gibt es eine Hexenjagd auf das Team des deutsch-amerikanischen Nobelpreisträgers Südhof? Der Neuroforscher gibt Flüchtigkeitsfehler zu und antwortet mit einer beispiellosen „Integritätsoffensive“.
Seit 150 Jahren wird Vanillin synthetisch hergestellt. Auf tropische Rankpflanzen ist seither niemand mehr angewiesen. Den Geschmacksstoff erzeugt man aus Fichten, Holzresten oder Erdöl.
Ein Problem beim Recycling sind die vielen unterschiedlichen Materialien. Auch für chemische Verfahren. Regina Palkovits, Professorin für Technische Chemie, erklärt warum.
Die berühmteste Verbindung aus der Gruppe der Fullerene haben drei Chemiker 1985 im Labor entdeckt und dafür später den Nobelpreis bekommen. Ist die formschöne Chemikalie inzwischen zu etwas gut?
Kurz vor der Ausrufung der neuen Erdepoche Anthropozän war in den beteiligten Wissenschaftsgremien ein Machtkampf entbrannt. Die Hintergründe kommen jetzt ans Tageslicht.
„Bucky-Bälle“ sind kleine Käfige aus Kohlenstoff. Doch zumindest denkbar sind noch ganz andere Gebilde dieser Art. Manche sind auch schon realisiert worden. Ein Blick in die Welt der Fullerene.