Verzögertes Nachglühen kollabierender Sternleichen
Neutronensterne, die zu einem Schwarzen Loch verschmelzen, senden kurze Gammablitze und lang anhaltendes Röntgenlicht aus. Über die Reihenfolge der Erscheinungen wird seit langem gerätselt.
Neutronensterne, die zu einem Schwarzen Loch verschmelzen, senden kurze Gammablitze und lang anhaltendes Röntgenlicht aus. Über die Reihenfolge der Erscheinungen wird seit langem gerätselt.
Von freilebenden Wisenten, grassierenden Masern in Berlin und dem fiktiven Schwarzen Loch „Gargantua“ in dem Science-Fiction-Film „Interstellar“ sowie von dem rätselhaften Nachglühen kollidierender Neutronensterne und dem Schicksal alter Menschen nach einer OP berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
„Gargantua“ so heißt das Schwarze Loch in dem Science-Fiction-Spektakel „Interstellar“. Es besticht durch seine realitätsnahe Darstellung. Kein Wunder: Der Physiker Kip Thorne hat bei den Spezialeffekten kräftig mitgewirkt.
Im Zentrum unserer Milchstraße gibt es nicht nur ein Schwarzes Loch, es ist offenbar auch Sammelbecken für Unmengen der rätselhaften dunklen Materie. Das verraten die Sterne und ihre Begleiter.
Manche Erfindungen warten nur auf den richtigen Moment und den richtigen Menschen, um das Licht der Welt zu erblicken. So war es beim Laser. Charly Townes hatte den zündenden Einfall auf einer Parkbank. In der vergangenen Woche ist er im Alter von 99 Jahren gestorben.
Eine riesige Spiralgalaxie in 800 Millionen Jahren schleudert gewaltige Materiemengen ins All. Damit kennt man bereits vier dieser ungewöhnlichen und nach wie vor rätselhaften Objekte.
In wenigen Monaten sollte Spaceship Two Privatreisende ins All fliegen. Nun fiel es bei einem Test wie ein Stein vom Himmel. Der Weltraumtourismus fällt in ein schwarzes Loch.
Im Zentrum der kleinsten bekannten Galaxie sitzt ein supermassereiches Schwarzen Loch. Kein Einzelfall, glauben Astronomen.
Von Dunkler Materie, Schwarzen Löchern und den ersten Momenten nach dem Urknall, von Heilungschancen bei Schizophrenie sowie von aktivem Klimaschutz, dem bedrohten Rotmilan, wandernden Steinen und reißfesten Spinnfäden berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Archäologie im Weltall: Ein uraltes massives Gestirn verrät sich durch die untypische Häufigkeit seiner Elemente. Wer war sein Vorgänger?
Im Norden Sibiriens klafft ein riesiger Krater im Dauerfrostboden. Experten wissen jetzt, dass er durch eine gewaltige Methan-Explosion entstanden ist. Aber wie kam es dazu?
Ein Kollisionsexperiment mit energiereichen Photonen soll erstmals Materieteilchen erzeugen können. Ein Vorschlag für ein höchst ambitioniertes Unternehmen.
Forschen im Panik-Modus: Eine Nachricht um einen angeblichen Gammaausbruch in der Galaxie M31 verbreitete sich in Windeseile auf Twitter. Doch es war falscher Alarm.
50.000 Galaxien und 13 Milliarden Jahre kosmischer Geschichte haben Forscher in einer aufwendigen Computersimulation modelliert. Das Ergebnis ist (fast) ein Universum, wie man es draußen beobachtet.
Planetarische Nebel nehmen die unterschiedlichsten und schönsten Formen an. Neue Erkenntnisse und Technologien werfen aber weitere Fragen über ihre Formenvielfalt auf.
Ein Stern, in der großen Magellanschen Wolke hat eine Supernova in seiner unmittelbaren Nachbarschaft erlebt und offenkundig überstanden.
Ein Schwarzes Loch in sechs Milliarden Lichtjahren Entfernung wirbelt mit halber Lichtgeschwindigkeit herum. Dabei verschlingt es stetig Materie.
Ein Teleskop am Südpol hat jene Verzerrungen der Raumzeit gemessen, die Albert Einstein einst vorhersagte. Sie stammen vom Urknall und den Sekundenbruchteil danach. Die Daten spiegeln einen Kosmos, wie er vor 13,8 Milliarden Jahren war.
Von fatalen Erdgaslecks und hungrigen Schwarzen Löchern sowie von schummelnden Schmetterlingen und dem großen Missverständnis mit der „Raucherlunge“, berichten wir in der heutigen FAZ-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Bislang hat sie noch niemand in der Natur beobachtet. Dabei spricht physikalisch nichts dagegen, dass magnetische Monopole existieren. Im Labor hat man jetzt ein Teilchen erzeugt, das eine Art magnetische Ladung trägt.
Chinesische Forscher beobachten einen Kugelblitz in der Natur. Dessen Lichtspektren sprechen für eine ganz und gar irdische Ursache des seltsamen Phänomens.
Der britische Physiker Stephen Hawking schafft in einem kurzen Artikel unsere Vorstellung von Schwarzen Löchern ab. Der Schritt ist radikal. Damit kann er aber die Welt der Quantenphysik mit der Relativitätstheorie versöhnen.
Die Sterneninsel M 83 war Schauplatz ungewöhnlich vieler Supernova-Explosionen, wie neue Bilder zeigen. Jetzt sucht man nach Zeugen von Sterngeburten in der Galaxie.
Zwei neu entdeckte Schwarzen Löcher umkreisen sich und nähern sich aufgrund ihrer gegenseitigen Gravitationswirkung. Wann werden die beiden massiven Objekte miteinander verschmelzen?
Schwarze Löcher? Kinderkram! Einsteins Gravitationstheorie kennt noch viel Schärferes. Die Frage ist allerdings, ob die Natur diesen Exzess auch mitmacht.
Auch das Jahr 2012 hat große Forschung hervorgebracht und viele Erkenntnisse, die unser Weltwissen ein Stück voranbringen. Wir haben Forscher gefragt, was sie gefunden haben. Hier ihre persönlichen Entdeckungsgeschichten.
Glücklicher Moment der Astronomie: Das Schwarze Loch unserer Milchstraße ist beim Naschen ertappt worden.
Die Entfernungen von Quasaren, äußerst aktive Galaxienkerne, lassen sich jetzt recht präzise ermitteln. Dadurch könnte das Rätsel um die Dunkle Energie bald gelüftet werden.
Seit nunmehr fünfzig Jahren observiert die Europäische Südsternwarte Eso das Weltall. Ihre leistungsfähigen Teleskope wie das VLT in Chile haben immer Details von Sternen, Galaxien und fremden Planeten zutage gefördert und auf vielen Bildern festgehalten. Die Aufnahmen mit ihrer einzigartigen Ästhetik haben auch unsere Vorstellung vom Universum geprägt.
Die deutschen Kinderärzte erleben täglich die Folgen sozialer Ungleichheit. Wichtige Impulse erhält die Pädiatrie derzeit durch Langzeitstudien, etwa zur Entwicklung sehr früh geborener Kinder.
Gerade einmal 55 Jahre alt ist ein Pulsar, den Astronomen in der Spiralgalaxie M 83 entdeckt haben. Er entstand bei einer Supernovaexplosion, die im Jahr 1957 gesichtet worden war.
Lange galten Gammablitze als wahrscheinliche Quelle der energiereichen kosmischen Strahlung. Jüngste Messungen mit dem Neutrinoteleskop „IceCube“ lassen daran nun zweifeln.
Der Fund von Kohlenstoff in einer Molekülwolke einer jungen Galaxie gibt den Astronomen Rätsel auf. Denn J1120+0641 hat bereits in der frühen Phase des Universums, 740 Millionen Jahre nach dem Urknall, existiert, was für eine Galaxis sehr früh ist.
Zwei Kontinente bieten sich an, das gewaltigste Forschungsgerät aller Zeiten zu beherbergen: Australien und Afrika. Welche Kriterien hierfür wichtig sind und was erforscht werden soll.
Niemand hat die moderne Physik den Mitmenschen ausdauernder erklärt als der Engländer Stephen Hawking. Dieser Lehrer und Forscher verkörpert eine noch sehr junge Sorte Denker.
Über die Natur von Cygnus X-1 waren sich die Astronomen lange nicht einig. Jüngste Messungen liefern nun verblüffende Details über ein extrem kompaktes Schwarzes Loch.