Ein Volk von Prozessoren für die Wissenschaft
Volunteer-Computing ist eine alte Idee, deren Potential immer größer wird. Doch die Unterstützung in der Bevölkerung hat über die Jahre nachgelassen.
Volunteer-Computing ist eine alte Idee, deren Potential immer größer wird. Doch die Unterstützung in der Bevölkerung hat über die Jahre nachgelassen.
Sir Roger Penrose ist einer der großen Physiker unserer Zeit und Grafiker in eigener Sache. Jetzt wird er neunzig Jahre alt. Über einen Wissenschaftler, der andere Wege geht.
Er hat die mathematische Struktur Schwarzer Löcher und des Urknalls erklärt. Heute feiert der geniale Mathematiker und Physik-Nobelpreisträger Roger Penrose seinen 90. Geburtstag.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: ein erfrischendes Computerspiel.
Reinhard Genzel, Physik-Nobelpreisträger 2020, lud in Lindau zu einer kosmischen Reise durch Raum und Zeit. Das Ziel war das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße.
Er hat erklärt, warum Quarks niemals isoliert auftreten können und was es mit Zeitkristallen auf sich hat. Der Physik-Nobelpreisträger Frank Wilczek, der sich noch immer nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen mag, feiert an diesem Samstag seinen siebzigsten Geburtstag.
Forscher haben erstmals ein Bild eines Schwarzen Loch im polarisierten Licht eingefangen. Dadurch können Astronomen mehr über die Magnetfelder in der Nähe solcher Schwerkraftmonster tief im All erfahren.
2019 war es das eindrucksvollste Wissenschaftsbild: Die erste Aufnahme eines Schwarzen Lochs, aufgenommen mit einem erdumspannenden Teleskopverbund. Nun hat es ein Upgrade erhalten.
Jahrzehnte träumen Computerbauer davon, ihrem Lieblingshalbleiter Silicium beizubringen, Licht und elektrischen Strom direkt ineinander umzuwandeln. Nun scheint das Ziel greifbar.
Im Zentrum unserer Galaxis lauert ein gigantisches Schwarzes Loch. Die Wissenschaftler, die das Massenmonster aufspüren konnten, sind jetzt offiziell mit dem Physik-Nobelpreis geehrt worden – wenn auch nicht in Stockholm.
Die Französin und die Amerikanerin haben die Genschere Crispr-Cas9 entwickelt: Ihre Forschung könne den Traum von der Heilung vererbter Krankheiten wahr werden lassen, teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.
Der diesjährige Nobelpreis für Physik würdigt die theoretische Erforschung Schwarzer Löcher und den Nachweis eines solchen Giganten im Zentrum der Milchstraße.
Unter den diesjährigen Physik-Nobelpreisträgern ist auch der deutsche Astrophysiker Reinhard Genzel. Wir haben nach der Bekanntgabe in Stockholm mit ihm gesprochen.
Der deutsche Astrophysiker Reinhard Genzel ist einer der Gewinner des diesjährigen Nobelpreises für Physik. Er wird zusammen mit dem britischen Forscher Roger Penrose und der amerikansichen Wissenschaftlerin Andrea Ghez ausgezeichnet. Alle drei Preisträger gelten als Pioniere der Forschung zu Schwarzen Löchern.
Der Nobelpreis für Physik geht zur einen Hälfte an Reinhard Genzel aus Bayern und Andrea Ghez aus den Vereinigten Staaten und zur anderen an den Briten Roger Penrose. Sie werden für ihre Forschung zu Schwarzen Löchern geehrt.
Das erste Bild vom Schatten des Schwarzen Lochs im Zentrum der Galaxie M 87 war 2019 eine wissenschaftliche Sensation. Jetzt haben sich die Astronomen des Event Horizon Telescope ältere Beobachtungsdaten angesehen. Sie konnten verfolgen, wie sich der helle Ring des Massenmonsters über mehrere Jahre hinweg verändert hat und zu funkeln scheint.
Die Ligo- und Virgo-Observatorien haben eine Gravitationswelle aufgezeichnet, die gleich in zweifacher Hinsicht neue Erkenntnisse zur Entwicklung Schwarzer Löcher liefert.
Was ist aus dem Stern geworden, der 1987 in der Großen Magellanschen Wolke als Supernova SN 1987A explodierte? Astronomen haben nun mit dem chilenischen Alma-Observatorium einen wichtigen Fund gemacht.
Die Forschung hat uns tiefe Einsichten in die Natur der Dinge gewinnen lassen. Doch je mehr Antworten wir finden, vor desto mehr Fragen scheinen wir zu stehen – in allen Bereichen.
Gewaltige Schwarze Löcher im Herzen von Galaxien schleudern Materie weit hinaus ins All – und beschleunigen Teilchen über Tausende von Lichtjahren hinweg.
Schwarze Löcher, Wurmlöcher und Zeitreisen sind seine Spezialgebiete.Für die Entdeckung von Gravitationswellen erhielt er im Jahr 2017 den Nobelpreis. Heute feiert Kip Thorne seinen achtzigsten Geburtstag.
Schwarze Löcher sind naturgemäß schwer zu beobachten. Umso überraschender kam nun die Entdeckung eines solch extremen Objektes in nur rund tausend Lichtjahren Entfernung.
Das Event Horizon Telescope präsentiert neue Ergebnisse: Ein Jahr nach der Veröffentlichung des „ersten Bildes“ eines Schwarzen Lochs gibt es nun detaillierte Beobachtungen des Quasar 3C 279.
Ein Röntgensignal hatte Jägern der Dunklen Materie Hoffnung gemacht. Nun gingen Astronomen dem Ursprung der Strahlung genauer auf den Grund – und wurden enttäuscht.
Das Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxis war bislang friedlich. Doch es gibt Anzeichen, dass der Appetit des Masse-Kolosses auf Materie zugenommen hat. Die Deutung der jüngsten Beobachtungen ist allerdings noch umstritten.
Mithilfe von Supercomputern enträtseln Forscher den Kosmos – durch Simulationen. Dabei entstehen Bilder von Galaxien, Magnetfeldern und Dunkler Materie. Einen spektakuläre Reise in ferne Welten aus dem Februar 2020.
Neues aus dem Zentrum unserer Galaxie: Wer noch unsicher war, ob sich dort ein supermassereiches Schwarzes Loch befindet, sollte nun durch neue Beobachtungen der Radioquelle Sagittarius A* überzeugt werden.
Die nächste Supernova in unserer Galaxie ist irgendwann fällig. Wird sie den schönsten Stern des Orions zerreißen? Oder ein Monster am Südhimmel?
Zum zweiten Mal ist es gelungen, ein Gravitationswellen-Signal aufzuzeichnen, das mutmaßlich auf die Kollision zweier Neutronensterne zurückgeht. Doch der Fund gibt Rätsel auf.
Forscher jubilieren: Sie sind sich ziemlich sicher, erstmals beobachtet zu haben, wie ein Schwarzes Loch einen Neutronenstern verschlingt. Falls dem nicht so sei, existiere eine kleine, aber ebenfalls „faszinierende Möglichkeit“, was sich abgespielt haben könnte.
Die Allgemeine Relativitätstheorie besteht einen Stresstest im Zentrum unserer Galaxis. Dort steht der Stern „S2“ unter dem Einfluss eines Schwarzes Lochs mit einer gigantischen Masse.
Unser derzeitiges kosmologisches Standardmodell ist empirisch überaus erfolgreich, und doch verstehen wir nur fünf Prozent des Universums. Wie kam es dazu, und wie geht es weiter?
Gravitationswellen gehören heute zu den spannendsten astronomischen Informationsträgern. Ihre lange Geschichte mündet in die Entwicklung einer neuen Beobachtungsdisziplin.
Darauf wurde lange gewartet: Die EU-Kommission, der Europäische Forschungsrat und das Projekt Event Horizon Telescope wollen Bahnbrechendes vorstellen. Wird es das erste Bild eines Schwarzen Lochs sein? Verfolgen Sie das Event hier im Livestream.
Licht bewegt sich in der Nähe eines Schwarzen Lochs auf gekrümmten Bahnen. Wie sieht das Schwarze Loch mit einem idealen Teleskop betrachtet aus?
Die rätselhafte Dunkle Energie bewirkt, dass sich das Universum immer schneller ausdehnt. Bislang hielt man ihre Dichte als zeitlich konstant. Doch jüngste Beobachtungen von aktiven Galaxienkernen zeigen ein anderes Bild.