So klar wie der Klang einer Glocke
Zehn Jahre nach dem ersten Nachweis einer Gravitationswelle haben Forscher das bislang beste Signal verschmelzender Schwarzer Löcher aufgezeichnet. Der Jubiläumsfund ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert.
Schwarze Löcher verschlingen nicht nur Materie in ihrer Nachbarschaft. Einige wachsen, indem sie mehrfach mit ihresgleichen verschmelzen. Das belegen zwei Gravitationswellen-Ereignisse.
Zehn Jahre nach dem ersten Nachweis einer Gravitationswelle haben Forscher das bislang beste Signal verschmelzender Schwarzer Löcher aufgezeichnet. Der Jubiläumsfund ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert.
Um Gravitationswellen besser beobachten zu können, plant Europa ein unterirdisches Laser-Observatorium. Hat Deutschland eine Chance als Standort des Einstein-Teleskops?
Schwingungen erfüllen das All, verursacht von Kollisionen schwerer Schwarzer Löcher. Radioastronomen haben es jetzt trickreich kartiert.
Eine neue Beobachtung einer Gravitationswelle füllt die Lücke zwischen Neutronensternen und Schwarzen Löchern. Mit herkömmlichen Instrumenten war derlei noch nie zu beobachten.
Astronomen haben nach jahrzehntelanger Suche starke Hinweise auf eine neue Art von Gravitationswellen gefunden. Dafür nutzten sie ein Experiment von kosmischen Dimensionen.
Astronomen scheint es gelungen zu sein, zum ersten Mal eine neue Form von Gravitationswellen nachzuweisen. Astrophysiker Michael Kramer erklärt, warum Pulsare dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben.
Die Ligo- und Virgo-Observatorien haben eine Gravitationswelle aufgezeichnet, die gleich in zweifacher Hinsicht neue Erkenntnisse zur Entwicklung Schwarzer Löcher liefert.
Schwarze Löcher, Wurmlöcher und Zeitreisen sind seine Spezialgebiete.Für die Entdeckung von Gravitationswellen erhielt er im Jahr 2017 den Nobelpreis. Heute feiert Kip Thorne seinen achtzigsten Geburtstag.
Gravitationswellen gehören heute zu den spannendsten astronomischen Informationsträgern. Ihre lange Geschichte mündet in die Entwicklung einer neuen Beobachtungsdisziplin.
Gravitationswellen sind ein Beispiel für das wundersame Zusammenspiel von Theorie und Beobachtung. Eine Beschreibung dessen findet sich außer in der Wissenschaftsphilosophie auch in der Erzählkunst.
Die Gravitationswellen-Forscher haben ihre zweite Ernte eingefahren. Die meisten dieser Wellen stammen von neinanderkrachenden Schwarzen Löchern.
Woher stammt die hochenergetische Teilchenstrahlung aus dem All? Das ist eine der großen offenen Fragen der Astronomie. Nun könnte das „IceCube“-Observatorium eine Antwort gefunden haben. Es wäre ein neuer Triumph der Multi-Messenger-Astronomie.
Die Gravitationswellenastronomie ermöglicht neue Tests der Allgemeinen Relativitätstheorie. Wird das Studium der Physik bei starken Gravitationsfeldern Hinweise auf neue Theorien liefern?
Eine Mega-Explosion im All: Zwei Neutronensterne kollidieren, Gravitationswellen entstehen und das alles wird nicht nur gemessen, sondern auch mit Teleskopen beobachtet. Ein neues Geschenk an Einstein.
Nun ist es offiziell: Zum ersten Mal haben Forscher das Signal einer Gravitationswelle kollidierender Neutronensterne mit traditionellen astronomischen Beobachtungen kombiniert. Eine Sensation, hinter der sich eine faszinierende Entdeckungsgeschichte verbirgt.
Lange hat man darauf gewartet, nun ist es offenbar endlich geglückt: Erstmalig scheint die Quelle einer Gravitationswelle auch als Lichtblitz zu beobachten zu sein. Eine wissenschaftliche Sensation.
Elektronik rettete ihm das Studium. Und eine zunächst durchaus lästige Lehrverpflichtung brachte ihn auf die Idee, für die er jetzt den Nobelpreis erhält. Eine Begegnung mit Rainer Weiss.
Den Nobelpreis für Physik teilen sich in diesem Jahr die drei amerikanischen Forscher Rainer Weiss, Barry Barish und Kip Thorne. Sie haben die Grundlagen für den ersten direkten Nachweis von Gravitationswellen geschaffen und ein neues Fenster ins Universum geöffnet.
Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an die drei amerikanischen Forscher Rainer Weiss, Barry Barish und Kip Thorne für den ersten direkten Nachweis im All entstehender Gravitationswellen. Einer der Preisträger ist gebürtiger Deutscher.
Zum vierten Mal haben Forscher Gravitationswellen nachgewiesen. Auch wenn dieser Fund etwas besonderes ist: Die erhoffte Sensation ist ausgeblieben.
Bei der Suche nach Einsteins Gravitationswellen kann die Ligo-Forschergruppe einen weiteren Erfolg verbuchen. Auslöser waren auch dieses Mal die Kollision zwei entfernter Schwarzer Löcher.
Der berühmte Gravitationstheoretiker wird heute 75. Ein Gespräch mit seinem früheren Doktoranden Bruce Allen.
Am mittelozeanischen Rücken driften vier Kontinente sanft auseinander. Der Grund ist ein Mineral. Es wirkt wie Schmierseife, so dass die Platten ohne zu ruckeln bewegen.
Die jahrelange Suche nach Einsteins Gravitationswellen trägt Früchte. Abermals sind die verräterischen Verzerrungen der Raumzeit im All beobachtet worden. Auslöser war eine gewaltige Kollision.
Gravitationswellen waren nicht die alleinige Idee Albert Einsteins: Wichtige Anstöße kamen von zahlreichen Wissenschaftlern, darunter Karl Schwarzschild, wie die Untersuchung historischer Quellen nun zeigt.
Die Suche nach Gravitationswellen hat fast 60 Jahre gedauert. Der technische Aufwand dafür war groß. Er hat sich aber letztlich mehr als gelohnt, wie die jüngste Entdeckung der Ligo-Kolaboration beweist.
Die Gravitationswellen, die mit den Ligo-Detektoren erstmals nachgewiesen wurden, haben ein unerwartet starkes Signal erzeugt. Bruce Allen vom MPI für Gravitationsphysik in Hannover berichtet hier von der Entdeckung und was das transiente Signal ausgelöst hat.
Gravitationswellen, Einsteins zögern, Muttermilch, Volkskrankheiten, Kontrastmittel, Schulleistungen - das sind die Themen in unserer Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“.
Die Gravitationswellenforschung blickt auf viele Falschmeldungen von Entdeckungen zurück. Was lief diesmal anders?
Der erste direkte Nachweis von Gravitationswellen ist eine epochale Entdeckung. Er ist weit mehr als nur eine weitere Bestätigung der Einsteinschen Relativitätstheorie.
Eine Jahrhundertentdeckung: Der Nachweis von Gravitationswellen ist gelungen. Ausgelöst wurden sie von kollidierenden Schwarzen Löchern. Damit ist klar: Albert Einstein hatte – schon vor 100 Jahren – wieder mal so recht.
Im Internet kursieren Meldungen, dass man endlich Gravitationswellen gemessen habe. Es könnte sich aber auch um einen bewusst initiierten Fake handeln.
Albert Einstein sagte vor rund 100 Jahren die Existenz von Gravitationswellen voraus, nachgewiesen hat man das Beben der Raumzeit bislang nicht. Ein Satellitenexperiment soll den Beweis endlich erbringen. Am Mittwoch (2. Dezember) will man die Mission „Lisa-Pathfinder“ starten, die den Weg dazu ebenen soll.
Schwerewellen gibt es auch in der irdischen Lufthülle in großen Höhen, ausgelöst werden sie von vertikalen Winden
Hat sich der Kosmos nach dem Urknall tatsächlich inflationär ausgedehnt, wie viele Theoretiker glauben? Die vielversprechenden Beobachtungen einer amerikanischen Astronomengruppe von diesem Frühjahr werden nun durch neue Messungen des Weltraumteleskops Planck in Zweifel gezogen.
Ein Teleskop am Südpol hat jene Verzerrungen der Raumzeit gemessen, die Albert Einstein einst vorhersagte. Sie stammen vom Urknall und den Sekundenbruchteil danach. Die Daten spiegeln einen Kosmos, wie er vor 13,8 Milliarden Jahren war.