Eiserner Vorhang am Röntgenhimmel
Das deutsch-russische Röntgenobservatorium eROSITA hat 900.000 Röntgenquellen und exotische Objekte im All gefunden – aber es gibt eine Lücke.
Das deutsch-russische Röntgenobservatorium eROSITA hat 900.000 Röntgenquellen und exotische Objekte im All gefunden – aber es gibt eine Lücke.
Ursprünglich hielt man das Objekt J0529-4351 für einen fernen Stern. Jetzt entpuppt es sich als der leuchtstärkste Galaxienkern des Universums, der von einem schwarzen Loch gespeist wird.
Vor fünf Jahren war die erste Abbildung des Schwarzen Lochs im Zentrum der Galaxie M87 eine Sensation. Nun präsentieren die Astronomen vom EHT das zweite Bild dieses Objekts. Es offenbart ein leicht verschobenes Leuchten.
40.000 Lichtjahre von der Erde entfernt wurde ein merkwürdiges Objekt entdeckt. Es ist zu leicht für ein Schwarzes Loch – und zu schwer für einen Neutronenstern.
Auch in diesem Jahr haben uns Beobachtungen von Teleskopen im Weltraum und auf der Erde vor Augen geführt, wie schön, wie vielfältig und wie rätselhaft der Kosmos ist. Hier eine Auswahl der schönsten Fotos.
Ein Teilchen aus dem Kosmos ist eins der energiereichsten, die je gesehen wurden. Doch dort, woher es kam, gibt es nichts, was dergleichen hätte erzeugen können. Die Forscher stehen vor einem Rätsel.
Ungekannter Reichtum an Strukturen: Das James-Webb-Teleskop zeigt den Ringnebel im Sternbild der Leier im neuen Licht.
Astronomen haben nach jahrzehntelanger Suche starke Hinweise auf eine neue Art von Gravitationswellen gefunden. Dafür nutzten sie ein Experiment von kosmischen Dimensionen.
Astronomen scheint es gelungen zu sein, zum ersten Mal eine neue Form von Gravitationswellen nachzuweisen. Astrophysiker Michael Kramer erklärt, warum Pulsare dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben.
Wissenschaftliche Einrichtungen sind leichte Opfer für Cyberkriminalität. Es geht um Lösegeld, um Daten und um Rechenleistung. Die Institute versuchen, sich mit neuen Mitteln gegen die Kriminellen zur Wehr zu setzen.
Manche Galaxien besitzen einen aktiven Kern: Das dort sitzende Schwarze Loch verschlingt Unmengen von Materie. Forscher versuchen nun zu erklären, wie diese extremen Objekte entstehen.
Astronomen haben den energiereichsten Gammastrahlenausbruch in der Geschichte der menschlichen Zivilisation beobachtet. Zu dessen Herkunft gibt es noch einige Fragen.
Das James-Webb-Weltraumteleskop soll die ersten Galaxien suchen. Nun hat es einige sehr frühe Exemplare gefunden – die aber allen Erwartungen widersprechen.
Wie schön ist der Kosmos, und warum brauchen wir selbst in der Wissenschaft immer Abbildungen? Der Wissenschaftshistoriker und Philosoph Peter Galison über die Rolle der Bilder in der Astrophysik.
Forscher, Vizepräsident, Geschäftsführer: Der Physiker Horst Stöcker hat viel erreicht und viel bewegt. Heute feiert er seinen siebzigsten Geburtstag.
Kurz vor Ende der Insight-Marsmission der NASA wurden endlich Beben registriert, die Aufschluss über die großräumige Struktur der Marskruste geben.
Das NOEMA-Interferometer in den französischen Alpen erlaubt Astronomen den Blick auf den kalten Kosmos und in die ferne Vergangenheit. Nach acht Jahren ist es nun fertiggestellt.
Ein Lichtblitz bricht alle Rekorde: 1,9 Milliarden Jahren nach ihrer Entstehung erreichen extrem helle Strahlen das Blickfeld von Astronomen. Sie wurden wahrscheinlich bei Entstehung von einem Schwarzem Loch freigesetzt.
Im Frühjahr hatten Astronomen das erste Bild des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße präsentiert. Nun haben sie noch mehr Interessantes in den Daten entdeckt.
Der berühmteste aller Lehrsätze der Mathematik ist zugleich auch einer der wichtigsten. Daher sollte sich jeder einmal davon überzeugen, warum er gilt. Dazu gibt es hunderte von Möglichkeiten.
Schwarze Löcher, aber auch die Sonne schleudern elektrisch geladene Teilchen ins All, die auch die Erde treffen. Die Strahlung kann in Organismen eindringen und zu Veränderungen in der DNA führen. Besteht deshalb Grund zur Sorge?
Die ersten supermassereichen Schwarzen Löcher beobachtet man bereits im jungen Universum. Wie sie entstanden sind, ist rätselhaft. Forscher glauben, der Antwort nun näher gekommen zu sein.
Die Teleskope zur Erforschung des Kosmos nehmen immer gewaltigere Dimensionen an. Über Gründe und Grenzen eines Wachstums.
Dass nichts schiefgegangen ist beim Start und der Inbetriebnahme des James-Webb-Teleskops, grenzt an ein Wunder. Nun wurden die ersten Bilder veröffentlicht, die zeigen, dass dieses Observatorium neue Maßstäbe setzt.
Unser Universum entstand nach einem Urknall. Soviel wissen wir. Doch an diesem Moment selbst stößt die Naturwissenschaft an eine harte Grenze der Erkenntnis. Sie könnte unüberwindlich sein.
Was auf dem neuen Bild des supermassereichen Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße zu sehen ist – und was nicht
Es klang wie ein aussichtsloses Projekt, aber die Astronomen glaubten daran. Zu Recht: Nun gibt es ein Bild des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße.
Für die Welt der Astronomie ist es eine faszinierende Nachricht. Denn erstmals ist es Wissenschaftlern gelungen, ein Bild vom Schwarzem Loch im Zentrum der Milchstraße zu erhalten.
Astronomen veröffentlichten 2019 das erste Bild eines Schwarzen Lochs. Jetzt haben sie nachgelegt und geliefert, was damals von vielen vermisst wurde.
Astronomen veröffentlichten 2019 das erste Bild eines Schwarzen Lochs. Jetzt haben sie nachgelegt und das geliefert, was damals von vielen vermisst wurde.
Das James Webb Space Teleskop soll seinen Blick ins Weltall richten - und zum Beispiel schwarze Löcher untersuchen. Wie sind sie entstanden und gewachsen? Das untersucht der Astronom Knud Jahnke. Er erzählt, warum Schwarze Löcher so anziehen - obwohl sie selbst nicht sichtbar sind.
Zufällig entdeckt das Hubble-Weltraumteleskop einen Einzelstern aus der Morgendämmerung des Universums – und übergibt ihn an seinen Nachfolger zu genaueren Untersuchung.
Mit ihrer enormen Schwerkraft verbiegen Schwarze Löcher den Raum. Kommt ihnen ein Stern zu nah, wird seine Materie auseinandergerissen und auf einer Spiralbahn in das Loch gezogen. Dies geschieht jedoch nur in ihrer direkten Umgebung.
Keinen Sondenstart erwarten Forscher so sehnlich – und vor keinem ist ihnen derart Bange. Ein letzter Blick auf das James-Webb-Weltraumteleskop
Die Astrophysikerin Dominika Wylezalek gehört zu denjenigen, die mit dem neuen Teleskop forschen werden. Die Wissenschaftlerin der Uni Heidelberg interessiert sich für super-massereiche Schwarze Löcher, die im Zentrum von Galaxien nisten.
Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an drei Wissenschaftler: den Deutschen Klaus Hasselmann, Syukuro Manabe aus den USA und den Italiener Giorgio Parisi. Geehrt werden sie für ihre physikalische Modelle zum Erdklima und zur kondensierten Materie.