Großes Kino in den Bergen
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos sind ab Dienstagabend wieder glanzvolle Auftritte garantiert. Eine umfassende Bilanz fällt nüchterner aus. Unser Autor ist seit 16 Jahren dabei - und schildert seine Eindrücke.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos sind ab Dienstagabend wieder glanzvolle Auftritte garantiert. Eine umfassende Bilanz fällt nüchterner aus. Unser Autor ist seit 16 Jahren dabei - und schildert seine Eindrücke.
Vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat die Hilfsorganisation Oxfam eine weltweit wachsende Kluft zwischen Arm und Reich angeprangert. Die 85 reichsten Menschen der Welt besäßen zusammen so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos steht in diesem Jahr unter besonderen politischen Vorzeichen: Neben Irans Präsident Rohani werden auch Israels Präsident Peres und Premierminister Netanjahu teilnehmen. Ein Überblick über das Programm.
Der frühere Deutsche-Bank-Chef hat sich in Davos immer gerne präsentiert. Doch nun wird er seinen Posten im Sitzungsrat des Weltwirtschaftsforums womöglich verlieren.
1994 wurde Romário mit der brasilianischen Mannschaft Weltmeister und zum besten Spieler des Turniers gewählt. Vor der WM im eigenen Land mischt der frühere Fußballstar nun die brasilianische Politik auf. Er hat große Pläne.
Nach dem jüngsten Kursverfall des Yen spricht man in Davos auch wieder über das Thema „Währungskrieg“. Doch vor allem, weil ihn niemand haben will.
Das Schweizer Weltwirtschaftsforum wird weiblich: In Davos haben Frauen vor einigen Jahren noch in kleinen Nebenräumlichkeiten Gender-Themen erörtert, jetzt gehören ihnen die Hauptbühnen.
Peer M. Schatz, der Vorstandsvorsitzende von Qiagen ist überzeugt: Im Gesundheitswesen beginnt das Informationszeitalter. Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos erläutert er, was das für die Patienten und sein Unternehmen bedeutet.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank lobt Fortschritte in der Euro-Krise, mahnt dazu, weiter die Haushalte auf Vordermann zu bringen und erwartet eine konjukturelle Belebung in der zweiten Jahreshälfte.
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erklärt der Vorstandsvorsitzende von Tupperware, dass Deutschland ein wichtiger Markt bleibe. Doch er setzt auch auf Tupperpartys in Schwellenländern.
Wenn der Wohlstand in Europa erhalten werden soll, müssen die Länder ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern, mahnte die Kanzlerin. Zugleich brachte sie weitere Überbrückungsmaßnahmen ins Gespräch, sollte die Arbeitslosigkeit hoch bleiben.
Der frühere Bundesbankpräsident Axel Weber wünscht sich für auf der ganzen Welt tätige Banken nicht zu strenge, dafür aber einheitliche Regeln. Er fordert außerdem eine ethisch vertretbare Entlohnung.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat jüngst daran gezweifelt, dass ein Hilfspaket für Zypern wirklich erforderlich ist. In Davos hat der russische Ministerpräsident Medwedew derweil gesagt, Russland könnte Zypern helfen, aber nur wenn auch die EU hilft.
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ergab sich die Gelegenheit, Fragen an Chris Dedicoat zu stellen, der beim Netzwerkausrüster Cisco als President für die Märkte Europa, Mittlerer Osten, Russland und Afrika zuständig ist. Das Gespräch kreist vor allem um die digitale Datenwolke Cloud und wie Cisco damit umgeht. Es ist hier im Blog aus Gründen der Schnelligkeit und Authenzität zunächst im englischen Wortlaut dokumentiert. Seine These: Unternehmer und Konsumenten in Europa haben die Cloud längst angenommen.
WEF-Gründer Klaus Schwab und seine Frau Hilde setzen sich seit Jahren für eine Verbesserung der Welt ein. Unter ihrer Führung hat sich das Weltwirtschaftsforum zu einer globalen Organisation entwickelt.
du. DAVOS, 22. Januar. Auf dem WEF wird über künftige Wachstumsstrategien diskutiert. Nicht zuletzt die Verbraucher sollen die Bruttosozialprodukte ankurbeln.
In Davos werden sich auf dem Weltwirtschaftsforum wieder Großverdiener über die Ungleichgewichte in der Welt unterhalten. Um Weltverbesserung geht es ihnen dabei weniger, eher um Kontaktpflege. Doch allen Unkenrufen zum Trotz: Es ist gut, dass es das Treffen gibt.
Die Vertrauenskrise ist noch immer nicht überwunden: Vor allem für die Banker müssen dringend neue Boni-Regelungen her. Das zeigen zwei Studien von Edelman und Media Tenor vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos
Klaus Schwab hat den alljährlichen Weltwirtschaftsgipfel in Davos erfunden. Ein Gespräch über echte Freunde, Managergehälter und Speed-Dating für Konzernchefs.
Davos
Experten und Wirtschaftsführer sehen laut einer neuen Umfrage des Weltwirtschaftsforums die Einkommensunterschiede weltweit und die wachsende Staatsverschuldung als die größten globalen Risiken.
So etwas gibt es nur in Davos, am Rande des Weltwirtschaftsforums in den Bergen: Man sagt dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post freundlich „Hallo“,
Deutschlands wohl bekanntester Investmentbanker, Alexander Dibelius von Goldman Sachs, hält das Geschäftsmodell der eigenen Branche für intakt. Allerdings sei eine neue Bescheidenheit angesagt.
Hongkongs Regierungschef Tsang hat zwei Wirtschaftskrisen in Asien erlebt. Vom Euro-Raum könne ein globaler Finanz-Tsunami ausgehen, sagte er im F.A.Z.-Interview.
Die Kränze für Ackermanns Lebenswerk werden gebunden, seine Patzer beim Abgang verblassen. Drei Männer übernehmen jetzt die Deutsche Bank: Es soll friedlich aussehen, ist es aber nicht.
Mancher Manager wurde auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von der Kritik am Kapitalismus kalt erwischt. Angela Merkel blieb tapfer, wurde aber von David Cameron attackiert. Und wie gewinnt man jetzt Vertrauen zurück?
Die aus dem Aargau angereiste Schulklasse, die Profi-Zuhörer in hohem Alter, daneben eine bunte Mischung in meist jüngerem Alter - das Open Forum in Davos ist die für den Normalbürger organisierte Variante des Elitetreffens.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wehrt sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gegen Begehrlichkeiten aus Frankreich.
Amerikas Spitzenforscher glauben, das Forschungsfeld schlechthin ausfindig gemacht zu haben: die Neurowissenschaften. In Davos stellen sie ihr Ideen vor.
Auf dem Weltwirtschaftsforum erwarten die Fachleute stark ansteigende Auslandsinvestitionen der Chinesen. Sie erwarten aber auch starke politische Gegenreaktionen. Und sie geben Peking einige gutgemeinte Empfehlungen: Investitionen in eine staatliche Altersvorsorge.
Der britische Premier Cameron hat in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die deutsch-französischen Pläne einer Finanztransaktionssteuer scharf kritisiert. „Das sollte man nicht weiter verfolgen“, sagte er.
Die großen Banken rund um die Welt treffen Vorsorge für ein Auseinanderbrechen des Euroraums. Mit Notfallplänen wollen sie die Folgen in Grenzen halten.
Bis Sonntag wird im Schweizer Kurort Davos über Wege aus der Krise diskutiert. Zum Auftakt warnte Kanzlerin Merkel vor zu schweren Lasten für Deutschland. Es mache keinen Sinn, eine Verdoppelung oder Verdreifachung der Euro-Hilfen zu fordern.
Das Weltwirtschaftsforum diskutiert lebhaft über den Reformbedarf im kapitalistischen System. Aber welches System ist besser? China jedenfalls tauge als Vorbild nicht.
In der Schuldenkrise kommt an Angela Merkel keiner so leicht vorbei. Ihr Kanzleramt ist zur Schaltzentrale in Europas Krise geworden. Bislang wehrt sie sich erfolgreich dagegen, die „Bazooka“ herauszuholen. Ob sie standhaft bleibt?
Angesichts des Rekordergebnisses von Apple und des Beginns des Weltwirtschaftsforums in Davos lohnt es sich, ein wenig über den Zusammenhang von Technologie und Globalisierung nachzudenken. Denn inzwischen ist die Wirtschaftswelt - ja nicht zuletzt mit der Hilfe der Produkte von Steve Jobs - im wahrsten Sinne des Wortes vernetzt. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die vielen hochleistungsfähigen mobilen Telefone und Tabletcomputer den entsprechenden Geräten unserer Freunde (und hoffentlich nicht der Feinde) automatisch mitteilen, wo man sich gerade aufhält. Darauf aufbauende Geschäfte müssen und werden nicht alle bei Google oder Facebook und auch nicht ausschließlich bei amerikanischen Unternehmen landen. Sicher ist bisher nur, dass die digitale Welt nun tatsächlich zum viel strapazierten „globalen Dorf" führt, das in einem begrifflichen Zusammenhang mit der Globalisierung als solcher steht.