Deutschland glaubt an sich
Die deutschen Manager werden zu Weltmeistern des Optimismus. Mit Blick auf die eigenen Unternehmen findet sich vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos von Schwarzmalerei keine Spur. Das ist nicht überall so.
Die deutschen Manager werden zu Weltmeistern des Optimismus. Mit Blick auf die eigenen Unternehmen findet sich vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos von Schwarzmalerei keine Spur. Das ist nicht überall so.
Was in Davos passiert, kann jeder im Internet nachverfolgen. Die wichtigsten Webadressen.
Neue Antriebe vernetzen die Autobranche mit Energieunternehmen der Informationstechnologie. Aber für den Audi-Chef bleibt Mobilität vor allem individuell.
Die große Bühne in Davis nutzen Prominente gern, sich im besten Licht zu zeigen. Auch in diesem Jahr sind wieder etliche dabei. Ein Blick in die Teilnehmerliste.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos könnte die Banker lehren, dass das Streben nach einer Rendite von 20 Prozent von gestern ist. Für einen Neuanfang ist es ja bekanntlich nie zu spät.
Auf dem Weltwirtschaftsforum treffen die Staats- und Regierungschefs dieses Mal nicht nur auf Manager sondern auch auf Occupy-Aktivisten. In Davos wird viel über das europäische Schuldenelend geredet werden - und über eine besorgniserregende Analyse der Veranstalter.
Die 2500 Teilnehmer in Davos setzen sich wortreich mit der Finanz- und Wirtschaftskrise auseinander. Wer eine neue Bescheidenheit erwartet hatte, sieht sich allerdings getäuscht. Die schlimmsten Sünder in der Krise sind nicht mehr dabei. Andererseits erleben die Untergangspropheten eine Hochkonjunktur. Sie fühlen sich endlich in ihren Crash-Szenarien bestätigt.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos hatte sich stets den Klimaschutz auf die Fahnen geschreiben. In diesem Jahr gilt er als Instrument zur Überwindung der Wirtschaftskrise. Die Teilnehmer in Davos sollen mit guten Beispiel vorangehen: Alle bekamen zum Empfang einen Schrittzähler. Jetzt gilt's: wer läuft am meisten?
Microsoft-Gründer Bill Gates ist der Star in Davos. Er erhält mit seiner Stiftung das größte Echo in den Medien. Von den deutschen Managern kommt nur RWE-Chef Jürgen Großmann nach einer Untersuchung der Analysegesellschaft Media-Tenor in die Spitzengruppe derjenigen, die am meisten erwähnt werden. Media-Tenor-Gründer Roland Schatz findet das schade. Er meint, die deutschen Manager könnten in Davos viel mehr aus sich machen.