Mileis ideologisch motivierte Ignoranz
Javier Milei hätte allen Grund gehabt, in Davos über die Zwischenergebnisse seiner Politik zu sprechen. Stattdessen verlor er sich in Tiraden.
Javier Milei hätte allen Grund gehabt, in Davos über die Zwischenergebnisse seiner Politik zu sprechen. Stattdessen verlor er sich in Tiraden.
Der argentinische Staatschef sieht sich als Speerspitze der politischen und ökonomischen Erneuerung. Gemeinsam mit Trump, Meloni und Orbán wolle er die Hegemonie der Linken ablösen und strebe er ein goldenes Zeitalter an.
Daten werden nicht richtig aufbereitet, die Firmen sind nicht in der Cloud, sie vernachlässigen ihre Sicherheit: Rund um die Welt nutzen Manager die Chancen der Künstlichen Intelligenz nicht ausreichend.
Nichtregierungsorganisationen wie Oxfam und Greenpeace finden Unterstützer für ihre Forderung. Auf dem World Economic Forum in Davos verbreiten sie ihre Botschaft vor den einflussreichen Managern und Politikern der Welt.
Fünf Jahrzehnte lang hat ein Deutscher mächtige Politiker und Unternehmer aus aller Welt jedes Jahr in die Schweiz gelockt. Nicht nur in Folge seines Rückzugs steht das Weltwirtschaftsforum unter so hohem Rechtfertigungsdruck wie nie.
Standortwettbewerb, KI und mehr – der amerikanische Präsident und seine Ansagen bestimmen den Diskurs der Spitzenmanager und Politiker.
Die Ehrerbietung der Wirtschaftselite vor Donald Trump ist groß. Aber auch er wird an Grenzen stoßen – so wie die Machtpolitiker in der ersten Globalisierung.
Der CDU-Vorsitzende hat öffentlich bedauert, dass die Deutsche Börse nicht mit der London Stock Exchange fusionieren konnte. Das Gegenteil ist richtig.
Während seines Auftritts in Davos skizziert der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat seine Pläne nach einem möglichen Wahlsieg. Vor allem die Wirtschaft hat er im Blick. Donald Trump bezeichnet er als einen „Dealmaker“ mit klaren Positionen.
Wilhelm Haarmann ist auf dem Weltwirtschaftsforum seit Jahrzehnten Dauergast. Der Anwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater aus Kronberg im Taunus hat mutige Vorschläge.
Donald Trump kehrt zurück ins Weiße Haus. In Davos sprechen Olaf Scholz und Friedrich Merz. Und die deutschen Handballer wollen gegen Dänemark Revanche für das verlorene Olympia-Finale. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Schweizer haben ein schwieriges Verhältnis zum Weltwirtschaftsforum. Der Ärger über die Steuermillionen ist zwar verraucht. Aber es wächst der Unmut über Geschäftemacher.
Einen Tag vor Beginn des Weltwirtschaftsforums haben Hunderte Demonstranten in Davos gegen die Macht von Superreichen demonstriert. Dabei war Marlene Engelhorn, die mit dem Verschenken ihres Vermögens für Aufsehen gesorgt hat.
In Davos startet das Weltwirtschaftsforum. Donald Trump wird in Washington zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident vereidigt. Und: Eine mögliche Intrige sorgt bei den Grünen für Unruhe. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Børge Brende war norwegischer Außenminister und wurde 2017 Präsident des Weltwirtschaftsforums. Im Herbst hat er die exekutive Führung von Gründer Schwab übernommen. Für die Zukunft der Veranstaltung hat er klare Vorstellungen.
Am Treffen der Eliten in den Alpen lässt sich einiges kritisieren. Manchem wirkt es aus der Zeit gefallen. Dabei ist die Idee aktueller denn je.
Werbung im Grandhotel: Während des Weltwirtschaftsforums nächste Woche in Davos macht auch Rhein-Main auf sich aufmerksam. Mit dabei: der Bundesfinanzminister.
In einer Welt, in der militärische Konflikte als größtes Risiko wahrgenommen werden, setzt auf dem Weltwirtschaftsforum immer stärker die Politik und nicht die Wirtschaft die Akzente.
Ob Merkel, Modi, Biden oder Bill Gates: Seit 1971 folgen mächtige Politiker und Unternehmer der Einladung eines Deutschen in die Schweiz. Ein langjähriger Beobachter beschreibt, wie sich das Treffen verändert – und welche Folgen es hat.
Mit 86 Jahren hat Klaus Schwab den Machtwechsel beim Weltwirtschaftsforum eingeleitet. Der Gründer wird aber vorerst weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos ruft der neue argentinische Präsident Javier Milei dazu auf, den „Kapitalismus des freien „Unternehmertums“ zu fördern. Zu Hause steht ihm ein Generalstreik bevor.
Manager und Politiker kämpfen darum, den Wohlstand der Welt zu bewahren. Fortschrittsversprechen gibt es kaum noch.
Wer setzt in der Künstlichen Intelligenz die Maßstäbe? Und was hat eigentlich der deutsche Astronaut Matthias Maurer in Davos gemacht?
Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Mainmetropole bei dem Konzert der Mächtigen in Davos. Für die Wirtschaft der Rhein-Main-Region ist das von hohem Wert.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos buhlt Frankfurt als einzige deutsche Stadt um die Aufmerksamkeit internationaler Konzerne. Welche Hoffnungen verbindet die Stadt damit?
Der deutsche Notenbankchef verteidigt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die Schuldenbremse. Joachim Nagel begrüßt aber die Debatte um ihre Ausgestaltung.
Der ukrainische Präsident warnte beim Weltwirtschaftsforum in Davos einmal mehr vor einem Ausbleiben westlicher Hilfen für sein Land. Russland meldet indes weitere ukrainische Angriffe. Der Überblick.
Beim Weltwirtschaftsforum stößt eine Konferenz der Inglosus-Stiftung auf reges Interesse. Es geht auch um Frankfurts Zukunft. Doch der Weg, die Mainmetropole zu einer nachhaltigen, smarten Stadt zu machen, ist weit.
In der verschneiten Kulisse von Davos offenbart sich eine alarmierende Realität: Europäische Stimmen sind nahezu unhörbar, wenn es um die Zukunft der Künstlichen Intelligenz geht.
Europa hat so viele Probleme, dass es selbst Entscheidungsträgern schwerfällt, sie einzuordnen. In Davos diskutiert Robert Habeck mit zwei Konzernlenkern.
Sein Land habe viele wichtige Reformen durchgeführt, wirbt der französische Präsident. Und sagt auch, was er von Europa erwartet.
Der neue argentinische Präsident geht mit seinen Vorgängern hart ins Gericht. Und mit der Wirtschaftswissenschaft.
Hat die Inflation ihren Höhepunkt überschritten? Auf dem Weltwirtschaftsforum wehrt sich die EZB-Präsidentin gegen zu hohe Erwartungen der Anleger. Der Bundesbank-Chef springt ihr bei.
Während der Krieg im Gaza-Streifen weitergeht, spricht der amerikanische Außenminister auf dem Weltwirtschaftsforum – über diesen Konflikt und über das Verhältnis zu China.
In der verschneiten Kulisse von Davos offenbart sich eine bedrückende Realität: Europäische Stimmen sind nahezu unhörbar, wenn es um die Zukunft der Künstlichen Intelligenz geht.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist ein Spiegel der Weltgeschichte. Ein Haus und seine Mieter machen das besonders deutlich.