Automesse debattiert Umweltauflagen
Die Autoindustrie muss sich auf neue Umweltauflagen der amerikanischen Regierung einstellen. Doch was die Deutschen in Detroit an Neuheiten zeigen, ist nicht durchgängig grün und umweltfreundlich.
Die Autoindustrie muss sich auf neue Umweltauflagen der amerikanischen Regierung einstellen. Doch was die Deutschen in Detroit an Neuheiten zeigen, ist nicht durchgängig grün und umweltfreundlich.
Jubelstimmung bei Deutschlands Autobauern: Der Volkswagen-Konzern hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als 8 Millionen Autos verkauft und damit seinen japanischen Konkurrenten Toyota abgehängt. Auch BMW und Audi glänzen mit hervorragenden Zahlen.
Die deutschen Exporte steigen stärker als erwartet, die Autobauer des Landes verbuchen ein Rekordjahr und der Zulieferer Leoni verfolgt ambitionierte Wachstumspläne, Motorola aber wird weniger Handys los. Die Insolvenz des Bauers solarthermischer Kraftwerke, Solar Millennium, droht kompliziert zu werden, Börsen experten rechnen mit einem schrumpfenden Kurszettel. Bristol-Myers Squibb will Inhibitex für 2,5 Milliarden Dollar kaufen, Deutschland Sanktionen für Länder mit Schuldenquote über 60 Prozent und Indien 2011/12 um sieben Prozent wachsen.
Der Bordcomputer übernimmt die Macht im Cockpit: Er gibt Gas, bremst und überholt von ganz allein. Die Autofahrer werden schrittweise an den Autopiloten herangeführt.
Nun ist Bundespräsident Christian Wulff noch wegen seiner Rolle als früheres Aufsichtsratsmitglied von Volkswagen unter Beschuss. Fast 70 Banken, Versicherungen und Fonds fordern Schadensersatz in Höhe von insgesamt 1,8 Milliarden Euro. Angeblich soll er seinen Aufsichtspflichten nicht korrekt nachgekommen sein.
Spaniens Banken sollen 50 Milliarden Euro fürs Hypothekengeschäft zurücklegen, die Société Générale plant weitere Stellenstreichungen, die Credit Agricole trägt Kapitalerhöhung der griechischen Tochter Emporiki und Irland erreicht seine Sparziele trotz eines Einbruchs der Steuereinnahmen. Die deutschen Einzelhändler verzeichnen das stärkste Umsatzplus seit 1994 und Chinas Dienstleister wachsen konstant. L’Oreal rechnet für 2011 mit einem Umsatzwachstum von mehr als vier Prozent, Seagate erwartet ein starkes Quartalsgeschäft.
Stefan Sielaff, bisher Leiter des Designs der Marke Audi, übernimmt zum 1. Februar 2012 die Leitung des Volkswagen Design Center Potsdam. Vorgänger Thomas Ingenlath verlässt das Unternehmen.
Nach dem Autohersteller Tata bringt auch der indische Motorrad- und Rikscha-Hersteller Bajaj einen Kleinwagen für die stetig wachsende Mittelklasse auf den Markt. Bajaj präsentierte jetzt das Modell RE60: Das Auto fährt mit einem Liter Benzin 35 Kilometer weit.
Bundespräsident Wulff hat Spekulationen zurückgewiesen, nach denen der Hauskredit eine Gegenleistung der BW-Bank gewesen sein könnte - für das Engagement Wulffs bei der Rettung von Porsche. Die LBBW ist die Hausbank von Porsche.
Solarworld erwartet in den Vereinigten Staaten eine schwierige Situation, LDK Solar will Sunways übernehmen. Porsche wird wegen der VW-Übernahme weiter verklagt, Venezuela muss Exxon Mobil mehr als 900 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen Hyundai Heavy spürt den Konjunkturabschwung, Merck nur in Teilbereichen, die Bundesbank warnt vor einer Kreditklemme in den Euro-Krisenländern, aber Chinas Einkaufsmanagerindex steigt über 50 Punkte.
Bundespräsident Wulff hat am Montag auf Berichte reagiert, er habe bei dem „Bild“-Chefredakteur Diekmann eine Veröffentlichung zu verhindern versucht: Die Pressefreiheit sei ein hohes Gut, heißt es in einer Mitteilung. Über Telefonate gebe der Präsident keine Auskunft.
Ein Tausendsassa des Sports: Dakar-Titelverteidiger Nasser Al Attiyah begnügt sich nicht mit Rallye-Projekten und startet bei der Dakar am Neujahrstag im neuen Gefährt.
2011 war wieder ein spannendes Autojahr. Zum ersten Mal war ein Elektro-Auto für einen Großen Fahrtbericht zu Gast, die S-Klasse von Mercedes-Benz kommt jetzt mit vier Zylindern aus, und überhaupt ist Bescheidenheit Trumpf.
Die krisenbedingte Insolvenzwelle ist ausgelaufen. Die vergangenen Großinsolvenzen sind auch kein Anzeichen einer neuen Welle. Dennoch gehen die Schäden in die Milliarden.
2011 geht als schwaches Aktienjahr in die Börsengeschichte ein. Dennoch ließ sich mit Aktien gutes Geld verdienen. Die besten Titel im Dax kommen aus Rhein-Main - dort sitzt auch der Gesamtsieger.
Volkswagen zeigt sich fürsorglich: Eine Betriebsvereinbarung sieht vor, dass der E-Mail-Empfang von Firmen-Blackberrys zum Feierabend automatisch abgeschaltet wird. Die Mitarbeiter freut’s.
Der Automobilbauer Volkswagen rechnet im nächsten Jahr nicht mit einem Absatzrückgang. Schlimmstenfalls werde man auf dem Niveau des Jahres 2011 landen, sagt Betriebsratschef Bernd Osterloh. Viele Wettbewerber drehten an der Preisschraube, daran werde sich VW nicht beteiligen.
Der koreanische Hersteller ist GM, VW und Toyota auf den Fersen. In diesem Jahr ist Hyundai zum viertgrößten Autobauer weltweit aufgestiegen. Die Autos für den europäischen Markt werden in Rüsselsheim entwickelt.
Nach F.A.Z.-Informationen plant VW in China ein weiteres Werk - in der Unruheregion Xinjiang. Eine entsprechende Ankündigung der Provinzregierung trifft das Unternehmen offenbar unvorbereitet.
Der neue Bundesfreiwilligendienst gewinnt langsam an Fahrt. Ein Besuch bei den ersten Freiwilligen.
Cabriolets sind längst Ganzjahresfahrzeuge. Man achte mal darauf, wie viele sich jetzt im November noch im Straßenverkehr tummeln. Der offene Golf ist eine der besten Möglichkeiten, sich die Sonne ins Auto zu holen.
Die Volksrepublik China, Volkswagens wichtigster Markt, gilt als neues Sprungbrett in die Führungsetagen des Konzerns. Sowohl Landeschef Karl-Thomas Neumann als auch sein Vorgänger, der jetzige Skoda-Boss Winfried Vahland, sollen Chancen auf den Chefsessel haben. Für Neumann spricht seine Expertise bei der E-Mobilität, die in China von besonderer Bedeutung ist. Doch beide Hoffnungsträger, China und die alternativen Antriebe, haben auch ihre Tücken. Als Sportler weiß Neumann: Nicht jeder, der mit großem Vorsprung startet, geht am Ende auch als Sieger durchs Ziel.
Frohe Kunde für die deutschen Autobauer: In Amerika konnten sie zuletzt teilweise neue Verkaufsrekorde feiern. Nicht gerade zum Jubeln Anlass gibt dagegen eine Zeitungsmeldung, wonach die Bundesregierung wichtige Steuervorhaben nun doch nicht mehr in dieser Legislaturperiode umsetzen will. Auf Unternehmensebene gibt es zudem einen Bericht, laut dem sich ein Investor für das Thyssen-Geschäft in Italien interessiert.
Der chinesische Hersteller Chery Quantum hat die Marke Qoros gegründet, die ersten Prototypen sind fertig. 2013 werden die Fahrzeuge nach Europa geliefert.
Die Europäische Kommission greift abermals das VW-Gesetz an. Das überrascht. Doch nüchtern betrachtet gibt es keinen Grund mehr, die Regelung zu verteidigen.
Fitch bestätigt Frankreichs Spitzenote, Moody’s die der Vereinigten Staaten, dagegen wachsen beim IWF und S&P die Sorgen um Japans Schulden. Die Raiffeisen Bank International senkt ihre Prognosen und HTC begibt eine Umsatzwarnung. Suzuki ruft im Streit mit VW den Schiedsgerichtshof an, Microsoft blickt in Yahoos Bücher. Die Talsohle ist für Griechenland noch nicht erreicht und Experten bezweifeln den Erhalt des Euroraums in seiner heutigen Form.
Das VW-Gesetz räumt dem Land Niedersachsen bei Volkswagen eine starke Stellung ein. Die EU-Kommission sieht die Sonderrechte des 20-Prozent-Aktionärs seit Jahren skeptisch.
Auf der Auto Show in Los Angeles herrscht gebremster Optimismus. Und die Hybrid-Technik gehört zum Alltag. Muskeln lässt man trotzdem spielen.
Frau S. geht zum Arzt. Sie will wissen, warum sie so vergesslich geworden ist. Die Untersuchung ergibt Verdacht auf Alzheimer. Noch kann sie die Krankheit ignorieren, nicht aber die Diagnose.
Carbon gilt als Werkstoff der Zukunft. Entsprechend groß sind die Begehrlichkeiten. Nachdem VW sich Ende Februar einen Anteil am Carbon-Hersteller SGL sicherte, übertrumpft nun BMW den Konkurrenten.
Suzuki leitet nach monatelangem Gezerre die Trennung von seinem ungeliebten Partner Volkswagen ein. Der viertgrößte japanische Autobauer will bis zu 20 Prozent seiner Aktien zurückzukaufen, die VW derzeit hält.
Die Nachrichtenlage gestaltet sich am Freitagmorgen eher ruhig. Auf Unternehmensebene scheinen die Nachricht, wonach Suzuki weiter die Partnerschaft mit VW beenden will, noch am spannendsten. Interessant klingt auch der Einstieg von BMW beim Carbon-Hersteller SGL. Und bei den Wirtschaftsnachrichten gilt das für die Meldung, wonach in Deutschland der Preisauftrieb auf Erzeugerebene im Vormonat leicht rückläufig war.
Der Kia Picanto ist frei von Aggressionen, aber cool gezeichnet sowie prall gefüllt mit Zeitgeist und den Dingen eines pragmatischen Lebens. Ein bisserl Freude ist auch dabei.
Wie nach den schwachen Vorgaben aus Amerika und Asien zu befürchten war, geben die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Freitagmorgen weiter nach.
Ein Film im Ersten deutet den VW-Skandal um: Der verurteilte Peter Hartz wird plötzlich vom Täter zum Opfer. Die Beweisaufnahme ist skandalös dürftig.