Kein Vertrauen in Pflegeversicherung
Viele Hessen fürchten durch die steigenden Kosten im Heim ein Armutsrisiko. Auch der Personalmangel in der Pflege macht ihnen Sorge. Sie sehen den Staat in der Pflicht, gegenzusteuern.
Viele Deutsche haben Angst, ihre Pflege im Alter nicht bezahlen zu können. Eine Versicherung kann helfen.
Viele Hessen fürchten durch die steigenden Kosten im Heim ein Armutsrisiko. Auch der Personalmangel in der Pflege macht ihnen Sorge. Sie sehen den Staat in der Pflicht, gegenzusteuern.
Viele Menschen haben Angst, die hohen Pflegekosten im Alter nicht zahlen zu können. Mit einer Pflegezusatzversicherung schläft es sich ruhiger. Doch lohnt sich das?
Jeder dritte Heimbewohner bezieht Sozialhilfe. Hilft ein Pflegedeckel? Einige Ökonomen sagen, er könne die Misere aufhalten, andere kritisieren ihn als Gießkannenförderung.
Ein Krankenpfleger gesteht mehrfachen sexuellen Missbrauch bewusstloser Patienten. Er filmte und fotografierte seine Taten, um sie weiterzuverbreiten. Teil der Anklage war zudem die Vergewaltigung einer minderjährigen Patientin.
Das unbegrenzte Pflegebudget versorgt die Kliniken mit immer mehr Kräften für immer weniger Patienten. Die Betreuung am Bett hat sich trotzdem nicht verbessert. Es ist von Missbrauch die Rede, eine andere Branche blutet aus.
Wie kann es sein, dass die Krankenpflege immer mehr Geld bekommt und dennoch keiner jubelt? Ein Interview mit dem Gewerkschafter Marcus Jogerst-Ratzka.
Wer springt ein, wenn die Eltern Hilfe brauchen? Zwei persönliche Beispiele zeigen, welche Herausforderungen es gibt – und wie Geschwister sich die Sorge- und Pflegearbeit aufteilen können.
Wenn die Eltern Pflege brauchen, müssen sich Geschwister abstimmen – auch wenn das Verhältnis nicht das beste ist. Wie kann das gelingen?
Angehörige sind mit Sorgearbeit häufig überlastet, die Politik ist überfordert damit, Lösungen für die steigende Zahl der Pflegebedürftigen zu finden. Dabei gibt es sie schon, die guten Ideen für die Pflege. Drei Beispiele.
Schneidebretter müssen viel aushalten in der Küche und brauchen, wenn sie aus Holz sind, ein bisschen Fürsorge. Die Spülmaschine ist tabu.
In Berlin steht ein Palliativarzt vor Gericht, in Aachen wird ein Pfleger verdächtigt, weit mehr als hundert Menschen getötet zu haben. Wieso es Serienmörder in der Medizin so einfach haben.
Die Bereitschaft, Angehörige zu Hause zu pflegen, ist in Deutschland groß. Aber es fehlt eine eigenverantwortliche, fachpflegerische Begleitung.
Mehr als 3200 Euro müssen Pflegebedürftige, die neu ins Heim kommen, im Schnitt pro Monat selbst zahlen. Die Politik will bald gegensteuern.
Menschen im höheren Lebensalter werden oft Opfer von Missbrauch. Eine UN-Konvention soll nun Rechte für ältere Menschen festschreiben. Das ist überfällig.
Als erst ihre Mutter und dann ihr Vater alt und hilfsbedürftig werden, gerät unsere Kolumnistin in ein Dilemma. Sie weiß: Sie schuldet ihren Eltern gar nichts – und trotzdem hat sie ein schlechtes Gewissen.
Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe listet zwar einige Optionen zum Schließen der wachsenden Finanzlücke auf. Sie lässt aber entscheidende Fragen offen.
Wie gelingt der Balanceakt zwischen Beruf und Pflege? Eine neue IW-Studie zeigt: Immer mehr Menschen stoßen an ihre Grenzen – 2022 gaben rund 400.000 Beschäftigte ihre Arbeit auf, um Angehörige zu pflegen.
Die Mehrheit wünscht sich bezahlbare Pflege „für alle“, aber wenige wären bereit, dafür zwingend ergänzend vorzusorgen. So wird es schwer, den Wunsch zu erfüllen.
Besonders in Berufen mit Fachkräftemangel wechseln Beschäftigte ihre Jobs. Das ist das Ergebnis einer neuen Bertelsmann-Studie. Mehr Tarifbindung könne Pflege und Co. attraktiver machen.
In Brüssel beraten die Verteidigungsminister von EU und NATO, die SPD lässt eine Einigung beim Wehrdienst in letzter Minute platzen und das Bundesverwaltungsgericht beschäftigt sich mit dem Rundfunkbeitrag. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Ein Pflegeheimplatz kostet oft mehr als 3000 Euro im Monat. Wie sich die Kosten zusammensetzen, wo Unterschiede bestehen und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt.
Die Pflege zuhause unterstützt die Pflegekasse mit bis zu 42 Euro im Monat für Bettauflagen, Handschuhe und anderes. Unseriöse Anbieter nutzen das Angebot trotz strengerer Regeln weiter aus.
Der Eigenanteil für die Pflege im Heim beträgt anfänglich 3100 Euro im Monat – außer man erhält Sozialhilfe oder ist bedürftiger Beamter. Mitunter beläuft sich die Entlastung auf einen vierstelligen Eurobetrag im Monat.
Frank Zeidler hat sein Haus mit Hunderttausenden Kronkorken verziert. Seine Leidenschaft beschert dem Nienburger viel Aufmerksamkeit – und vielleicht irgendwann den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
Wer seine Angehörigen zuhause versorgt, darf mit mehr rechnen als dem Pflegegeld. Diese Regeln für Zuschüsse, günstige Darlehen und Steuervorteile sollten Sie kennen.
Die Betreuung hilfsbedürftiger Menschen bedeutet Empathie, Liebe – und Selbstausbeutung. Angehörige tragen die Hauptlast, doch auch mit ihrer Unterstützung stößt das System bald an seine Grenzen.
Um das Pflegesystem zu retten, braucht es drei Dinge: Mehr kapitalgedeckte Elemente, mehr private Vorsorge und Leistungseinschränkungen, etwa Karenzzeiten.
Wer schuldunfähig ist, landet nach schweren Vorfällen im Maßregelvollzug – manchmal für immer. Ein Interview mit der Ärztlichen Leiterin einer solchen Klinik in Berlin über die Schwierigkeiten, die es dort seit Jahren gibt.
Für Pflegebedürftige werden die finanziellen Belastungen immer höher. Regional gibt es große Unterschiede. Wie sehen die Zahlen für Hessen aus?
Die Pflege sei alles andere als „enkelfit“, schreiben die Arbeitgeber in einem neuen Verbandspapier. Und unterbreiten Reformpläne, die die Pflegekasse um 16 Milliarden Euro entlasten sollen.
Passend zur Sommerzeit werden die Renten erhöht. Doch nicht nur in diesem Bereich gibt es mehr Geld. Diese Änderungen bringt der Juli.
Menschen im Rollstuhl dient er als Helfer. Und Angehörige können durch seine Augen jederzeit nach der Oma sehen. In Wiesbaden zeigt Robody, was er alles kann.
Wer viel verdient, kann zur Finanzierung der Pflege der Eltern herangezogen werden, auch bei einem Wohnsitz außerhalb Deutschlands. Doch das muss kein Grund zur Sorge sein.
Reicht das Vermögen der Eltern nicht mehr, werden häufig die Kinder zur Kasse gebeten. Doch es gibt Möglichkeiten, um das abzuwenden. Entscheidend ist die Vorbereitung.
Der Weltflüchtlingsbericht gibt Auskunft über die Lage der Menschen in Krisenregionen. Kein Frieden in der SPD vor dem Parteitag. Und: Wer darf mit zur Fußball-EM? Der F.A.Z. Frühdenker.
Der deutsche Staat beansprucht einen immer größeren Teil der Wirtschaftsleistung. Grund sind die gewachsenen Ausgaben für Sozialleistungen.