Kein Vertrauen in Pflegeversicherung
Viele Hessen fürchten durch die steigenden Kosten im Heim ein Armutsrisiko. Auch der Personalmangel in der Pflege macht ihnen Sorge. Sie sehen den Staat in der Pflicht, gegenzusteuern.
Gerade für Gutverdiener ist die Rentenlücke oft besonders groß. Vielen fällt das zu spät auf. Einem Durchschnittsverdiener fehlen 876 Euro im Monat.
Viele Hessen fürchten durch die steigenden Kosten im Heim ein Armutsrisiko. Auch der Personalmangel in der Pflege macht ihnen Sorge. Sie sehen den Staat in der Pflicht, gegenzusteuern.
Viele Menschen haben Angst, die hohen Pflegekosten im Alter nicht zahlen zu können. Mit einer Pflegezusatzversicherung schläft es sich ruhiger. Doch lohnt sich das?
Die Pflegereform könnte für die Jüngeren noch teurer werden als das Rentenpaket. Es droht der nächste Generationenstreit.
Die Ausgabe der Kassen müssen runter. Dazu sollte man das Pflegebudget überprüfen. Es hat seine Aufgabe, die Löhne zu erhöhen, längst erfüllt.
Die Koalition will die Finanzierungslücke in der gesetzlichen Pflegeversicherung mit einem zusätzlichen Darlehen schließen. Die Grünen werfen ihr eine „maximal unsolide Haushaltspolitik“ vor.
Wiesbaden setzt auf Bewegung, um die Pflegebedürftigkeit der Boomer zu verzögern. Eine umfassende Strategie soll die Senioren zu mehr Aktivität motivieren.
Die Gesundheitsministerin begründet ihr Vorgehen damit, dass die Einnahmen im System ausreichen müssen. Auch werden Betroffene weiterhin einen Teil der Pflegekosten selbst tragen müssen.
Ali Abderrahmane vermittelt Alltagshelfer, um Personen mit Pflegegrad 1 zu unterstützen. Er ist davon überzeugt, dass das Betroffene davor schützt, in höhere Pflegegrade zu rutschen.
Fast fünf Millionen Menschen bekommen Leistungen aus der Pflegeversicherung. Könnten mehr als 800.000 Betroffene künftig leer ausgehen? Gedankenspiele über mögliche Kürzungen sorgen für Zündstoff.
In Frankreich dürfte sich Präsident Emmanuel Macron demnächst nach einem neuen Premierminister umsehen müssen. In Berlin beginnt offiziell die Aufarbeitung der Corona-Pandemie. Und: Giorgio Armani findet seine letzte Ruhe. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Pflege zuhause unterstützt die Pflegekasse mit bis zu 42 Euro im Monat für Bettauflagen, Handschuhe und anderes. Unseriöse Anbieter nutzen das Angebot trotz strengerer Regeln weiter aus.
Frank Zeidler hat sein Haus mit Hunderttausenden Kronkorken verziert. Seine Leidenschaft beschert dem Nienburger viel Aufmerksamkeit – und vielleicht irgendwann den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
Wer seine Angehörigen zuhause versorgt, darf mit mehr rechnen als dem Pflegegeld. Diese Regeln für Zuschüsse, günstige Darlehen und Steuervorteile sollten Sie kennen.
Am Handlungsbedarf in der gesetzlichen Pflegeversicherung gibt es längst nichts mehr zu deuteln. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) muss den Ausgabenanstieg bremsen. Die neue Kommission wird ihr dabei wenig helfen.
Die Pflege sei alles andere als „enkelfit“, schreiben die Arbeitgeber in einem neuen Verbandspapier. Und unterbreiten Reformpläne, die die Pflegekasse um 16 Milliarden Euro entlasten sollen.
Passend zur Sommerzeit werden die Renten erhöht. Doch nicht nur in diesem Bereich gibt es mehr Geld. Diese Änderungen bringt der Juli.
Nach Berechnung der Privatkassen lassen sich die gesetzlichen Beiträge erheblich senken. Zusatzversicherungen sind aber unvermeidbar.
Kurz vor Toresschluss hat die alte Regierung noch die Rentenerhöhung beschlossen. Die SPD macht Druck, den Anstieg weiter zu beschleunigen. Und rechnet vor, was das Senioren bringt.
Wer sich plötzlich um pflegebedürftige Angehörige kümmern muss, hat viel zu tun. Dafür können Arbeitnehmer sich freistellen lassen – auch für Monate. Es gibt aber einiges zu beachten.
Die stationäre Betreuung im Alter wird immer teurer – für Beitragszahler und die Bewohner. Merz will eine Zusatzversicherung, Scholz einen Kostendeckel. Was funktioniert?
Das Urteil gegen die mutmaßliche Linksextremistin ist bislang nicht rechtskräftig. Das ZDF lädt zum ersten Wahl-„Schlagabtausch“. Und: Zwei Oscar-Favoriten sorgen für Diskussionen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wenn jemand ins Pflegeheim muss, geht in der Familie oft das große Rechnen los. Denn für die Betroffenen ist der Schritt alles andere als billig – und die Entwicklung kennt nur eine Richtung.
Mit Fünf-Punkte-Plan über die Fünf-Prozent-Hürde? Das ist der Plan bei Sahra Wagenknecht und dem BSW. Ein Scheitern hätte auch Einfluss auf die politische Zukunft der Parteichefin.
Bloß nicht den Kindern im Alter auf der Tasche liegen. Das ist ein Grund, eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Aber was bringt sie wirklich, und was kostet sie?
Manche Gesetzesvorhaben sind auf der Strecke geblieben, andere sind ungewiss. Gleichwohl gibt es auch im neuen Jahr wieder jede Menge Neuerungen. Ein Überblick.
Nach dreißig Jahren braucht es eine umfassende Reform der Pflegeversicherung. Die Entscheidung für ein Pflegearrangement darf nicht zur Verarmung führen.
Deutlich mehr Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig als vor zwei Jahren. Der Anstieg fällt laut Statistikern stärker aus, als durch demographische Analysen zu vermuten gewesen wäre.
Die Ausgaben der gesetzlichen Kranken- und der Pflegeversicherung wachsen stärker als die Einnahmen. Dass es Reformen braucht, ist unbestritten. Die Ideen von SPD und Grünen würden den Staat allerdings jedes Jahr Milliarden kosten.
Der Umzug ins Pflegeheim bedeutet eine drastische Verkleinerung des eigenen Hausstands. Was kommt mit? Wir haben acht Bewohner gefragt: Welcher Gegenstand hat so viel Bedeutung für Sie, dass er mit Ihnen ins Heim umgezogen ist?
Einzahlungen in berufsständische Versorgungswerke können attraktiv sein. Gesetzlich Krankenversicherte müssen dabei aufpassen.
Erwachsenen Kindern fällt es oft schwer, mit ihren Eltern darüber zu reden, wie sie gepflegt werden möchten. Ein Gespräch mit der Autorin Peggy Elfmann über die Strategie der Baby-Schritte, Ängste auf beiden Seiten und die richtige Hilfe von außen.
Auch wer gepflegt wird, hat das Bedürfnis, gut auszusehen. Wie sich Menschen organisieren, bei denen das Haarekämmen und Schminken nicht allein klappt.
Die Pflegedauer wird sich nahezu verdoppeln, und die Kosten werden im Schnitt um 50 Prozent steigen. Fachleute mahnen: Reformen sind dringend notwendig, um Betroffene zu unterstützen.
Die Pflegeversicherung steckt in den roten Zahlen, weshalb eine Erhöhung der Beiträge nötig ist. Bisher war unklar, wie hoch diese ausfallen würde. Nun sind konkrete Pläne von Gesundheitsminister Karl Lauterbach bekannt geworden.
Eine neue Studie zeigt, dass die Zuschüsse zu den stationären Eigenanteilen vor allem eines bewirken: Sie schonen Vermögen.
Nötig ist eine Reform, die endlich auch die Pflege-Ausgaben kürzt. Vorerst werden die Beitragszahler wieder in Haft genommen für die ausufernden Kosten – vermutlich auch die Steuerzahler.